Selbstfahrende Autos bauen weniger Unfälle

Direct Line, die größte Versicherung in Großbritannien, bietet den Fahrern von Tesla-Fahrzeugen einen Rabatt in ihrer Kfz-Versicherung an, wenn sie auf Autopilot schalten. Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass das Fahren auf diese Weise zu weniger Unfällen führt und gewährt einen Nachlass von fünf Prozent. Der Fahrer könne in Notsituationen zudem noch eingreifen.

Seit der Einführung von Teslas Lenkassistenten Autosteer sind in den USA die Unfälle im Vergleich zu Fahrten unter ausschließlich menschlichem Einfluss sogar um 40 Prozent gesunken. Das  zeigen Zahlen der US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA). In den Vereinigten Staaten existiert ein Autopilot-Rabatt sogar schon seit März 2017. Dort räumt das Versicherungsunternehmen Root für Tesla-Halter einen günstigeren Tarif ein, wenn sie den Wagen autonom fahren lassen.

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Noch scheint der Autopilot allerdings nicht alle Versicherer von der Technik überzeugt zu haben: Die US-Assekuranz AAA will die Versicherungsprämien für Elektroautos von Tesla aufgrund einer anderen Erhebung, die von häufigeren und im Vergleich teureren Schäden spricht, um rund 30 Prozent anheben. 

Tesla-CEO Musk wollte eigene Versicherung gründen

Tesla-CEO Elon Musk kann höhere Prämien für die Policen nicht nachvollziehen und hatte schon seit längerem Ermäßigungen gefordert. Der Unternehmer spielt sogar mit dem Gedanken, ein eigenes Versicherungsprogramm für Tesla-Fahrer auf die Beine zu stellen, um die Tarife für die hochpreisigen Fahrzeuge im Rahmen zu halten.