OWM-Umfrage zeigt ein optimistisches Bild

Für 2016 planen viele Unternehmen, ihren Etat für Werbung zu erhöhen. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) unter ihren Mitgliedern. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, im kommenden Jahr mehr Geld für Werbemaßnahmen ausgeben zu wollen. Für 2015 hatten das nur ein Drittel der Unternehmen vor. Die OWM-Mitglieder rechnen trotz der Flüchtlingskrise und einer zu erwartenden Trübung des Weltwirtschaftsklimas mit einer guten (57 Prozent) oder zumindest befriedigenden (41 Prozent) gesamtwirtschaftlichen Lage im nächsten Jahr. 87 Prozent der Unternehmen gehen von steigenden oder gleichbleibenden Umsätzen aus. Dementsprechend optimistisch werden auch die Werbevolumina geplant. Nur 19 Prozent der Befragten möchten ihre Etats im kommenden Jahr verringern.

Digitalisierung als Herausforderung in der Werbung

Passend zum diesjährigen Motto der OWM-Fachtagung – "Winning in the Digital Reality" – nennen die Befragten Digitalisierung und Transparenz als größte Herausforderungen für die Werbewirtschaft. Werbung wird online immer komplexer und Unternehmen müssen sich in ihrer Kommunikation auf eine größer werdende Anzahl von Kanälen, Geräten und Nutzungssituationen einstellen. Gleichzeitig empfinden viele OWM-Mitglieder die Sichtbarkeit in der Online-Werbung als zu gering. Adblocker stellen ein zusätzliches Problem für viele Werbetreibende dar.

Außerdem beklagen sich 41 Prozent der Unternehmen über mangelnde Transparenz und geben an, nicht genügend Einblick in die Arbeitsweise ihrer Agentur zu erhalten. Sie empfinden die Abrechnungsmodelle als undurchsichtig und vermissen geeignete Reportings. Die Digitalisierung ist aber auch als Chance zu sehen und scheint die Werbetreibenden nicht abzuschrecken, wie die steigenden Etats belegen.

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