Häufig Fehlanzeige: Kommunikationsstrategie

Informationsaustausch ist wichtig – nach innen wie außen. Das finden auch die meisten Mittelständler. Doch längst nicht alle haben dafür ein Konzept parat.  Das belegen die Zahlen der Studie Mittelstandskommunikation 2015. Daran teilgenommen haben 755 Betriebe mit bis zu 499 Mitarbeitern.

Das Ergebnis: 40 Prozent der Firmen haben weder eine entsprechende Abteilung noch ein Budget  dafür eingerichtet. Nebenwirkung: Vor allem die Unternehmenskommunikation nach außen bleibt - unstrukturiert - bei der Geschäftsführung hängen. Und das obwohl 77 Prozent der befragten Entscheider dem dialogischen Austausch eine große Bedeutung zuschreiben.

Immerhin 57 Prozent können Konzepte für Kampagnen oder Krisenfälle vorweisen. Als Hürden in der Kommunikationsarbeit nennen Mittelständler ...

  • personelle und zeitliche Ressourcen (56 Prozent),
  • den fehlenden Nachweis des Beitrags zum Unternehmenserfolg (47 Prozent) und
  • das fehlende Budget (41 Prozent).

Internationale Verständigung als Herausforderung

Zwar sind etwa 70 Prozent der befragten Mittelständler im Ausland aktiv. Allerdings betreiben vier von zehn international tätigen Firmen keine aktive Unternehmenskommunikation. Als Gründe führen sie an:

  • die Schwierigkeit, lokale Mentalitäten bei der Kommunikation zu berücksichtigen,
  • die schwer erfassbare Medienlandschaft, sowie
  • Abstimmungsprobleme mit ausländischen Partnern und Agenturen.

Durch die fehlende strategische Planung in der internationalen Kommunikation liegen große Potenziale brach. Die Studienautoren unterstreichen:

"Mediale Plattformen und die Kommunikation im gesellschaftlichen Umfeld bieten Chancen zur Stärkung der Marke und Impulse für künftige Innovationen und nachhaltige Akzeptanz."

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