Die meisten Mitarbeiter schätzen Weiterbildungen

Um Talente in das eigene Unternehmen zu ziehen und sie dort zu halten, brauchen Arbeitgeber gute Überzeugungskraft. Weiterbildungen können eines der treffenden Argumente sein. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2018“, welche das Meinungsforschungsinstitut Kantar TNS im Auftrag der Studiengemeinschaft Werner Kamprath Darmstadt GmbH (SGD) durchgeführt hat.

Die jährliche Untersuchung basiert auf der Befragung von 300 Personalverantwortlichen. 88 Prozent davon stimmten aktuell zu, dass Weiterbildungen wichtig sind, um Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. 85 Prozent sind zudem überzeugt, dass Arbeitgeber ihr Image durch Weiterbildungen aufwerten.

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„Eigenes, hochqualifiziertes und motiviertes Personal kann den Markt der Zukunft aktiv gestalten und ist der wichtigste Motor für die Unternehmensentwicklung. Wer das Thema Weiterbildung stiefmütterlich behandelt, manövriert sich damit mittelfristig selbst ins Abseits“, erläutert dazu Andreas Vollmer, pädagogischer Direktor der SGD.

Digitalisierung lässt Weiterbildungen wichtiger werden

Mit der zunehmenden Digitalisierung entwickeln sich Berufe ständig weiter. Um damit Schritt zu halten, sind Weiterbildungen in vielen Branchen eine wichtige Möglichkeit. Denn Mitarbeiter bleiben für Unternehmen und Märkte nur interessant, wenn sie in ihrer Arbeit auf einem aktuellen Stand sind.

62 Prozent der Personalverantwortlichen gaben dementsprechend auch an, dass aus ihrer Erfahrung Bewerber von Unternehmen erwarten, dass sie auf die Mitarbeiter zugeschnittene Weiterbildungen anbieten. Bei Befragten in Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern stimmten dem sogar 82 Prozent zu.

Einen Überblick zur gesamten Studie zeigt die folgende Grafik:

(© 2018 obs/Studiengemeinschaft Darmstadt SGD)