Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands: Gut in den Kategorien Innovation und Infrastrutkur

Auf der Spitze der Rangliste der Wettbewerbsfähigkeit, dem sogenannten Global Competitiveness Index, thront bereits zum siebten Mal die Schweiz. Ebenfalls aufs Treppchen geschafft haben es Singapur (Platz zwei) und die USA (Platz drei), berichtet "Spiegel Online". Deutschland konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz verbessern und rangiert 2015 auf dem vierten Platz.

Die Bundesrepublik überzeugt in vielen Kategorien. Gute Ränge erreichte sie beispielsweise bei Infrastruktur (Platz sieben) und Innovation (Platz sechs). Aus Sicht der Autoren des Index ziehen das vergleichsweise strenge Arbeitsrecht, das deutsche Steuerrecht und die ineffiziente Bürokratie den Schnitt nach unten.

Winner: Indien, Russland - Loser: Türkei, Brasilien

Die Rangliste der Wettbewerbsfähigkeit offenbart außerdem, dass sich mehrere südeuropäische Länder verbessern konnten. Spanien rückte zwei Plätze auf und rangiert nun auf Rang 33, Italien verbesserte sich sogar um sechs Ränge (Platz 43), Frankreich um einen (Platz 22) und Portugal um zwei (Platz 38). Griechenland verharrt unverändert auf Platz 81.

Verlierer des Rankings sind einige Schwellenländer. So fiel die Türkei von Rang 45 auf 51 ab – vermutlich dem schwindenden Vertrauen in die staatlichen Institutionen geschuldet. Besonders hart trifft es Brasilien: Das politisch und wirtschaftlich angeschlagene Land rutschte von Platz 57 auf 75 ab.

China hält sich wacker auf Rang 28, Indien stieg von Platz 71 auf 55 auf und Russland kletterte von Rang 53  immerhin auf 45. Insgesamt wurden 140 Länder unter die Lupe genommen.

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