Deutschlands Wunschzettel 2015: 72 Prozent wollen Elektronik

„Welche der folgenden Elektronik-Produkte wollen Sie dieses Jahr zu Weihnachten verschenken oder sich anschaffen?“ Mit dieser Frage stieg Bitkom Research in seine jüngste Erhebung ein. Deren Ergebnisse belegen: 72 Prozent der Bundesbürger wollen an Heiligabend digitale Technik für sich selbst oder die Liebsten unter den Baum legen.

Digitale Technik: Mobiles ist Trumpf

Dort dürften dann vorwiegend Mobilgeräte ausgepackt werden. Denn fast jeder Dritte (30 Prozent) hat ein Tablet, ein Handy beziehungsweise Smartphone (28 Prozent) auf dem Wunschzettel oder der Einkaufsliste. In 18 Prozent der Fälle stehen darauf auch Fitnesstracker fürs Handgelenk. Zu den Big Five der zu erwarteten Bestseller gehören noch Spielkonsolen (18 Prozent) und Smartwatches (14 Prozent. Auf dem Wunschzettel folgen weiter E-Bookreader, Flach-TVs, Digitalkameras, DVD- und Blu-ray-Geräte sowie mobile Navis.

Hohe Nachfrage in allen Altersgruppen

Die repräsentative Umfrage unter 1007 Bundesbürgern ab 14 Jahren im November zeigt zum Beispiel auch, dass digitale Technik wie Tablets in jeder Altersgruppe reichlich Interesse weckt. So wollen 40 Prozent der 30- bis 49-Jährigen einen dieser mobilen Computer kaufen. An zweiter Stellen planen dies die 14- bis 29-Jährigen. Und sogar bei den über 65-Jährigen tun das immerhin 22 Prozent.

Rekordumsatz für digitale Technik erwartet

Damit liegen sie alle im Trend und im Korridor der Marktprognosen. Denn demnach sollen in diesem Jahr rund 7,7 Millionen Tablets über die deutschen Ladentische gehen und damit einen Rekordumsatz von 2,1 Milliarden Euro (plus 1,7 Prozent) erzielen. Noch beeindruckender sind die Zahlen zu den Smartphones. Für sie wird mit 25,6 Millionen verkauften Geräten ein Umsatz-Boost um 7,3 Prozent auf den neuen Spitzenwert von 9,1 Milliarden Euro erwartet.

Weiterführende Links:

  • Über welche Online-Kanäle und wann haken die Bundesbürger ihre Wunschzettel ab? Das zeigt diese Studie zum Weihnachtsshopping.
  • Der Umsatz im diesjährigen Weihnachtsgeschäft könnte höher ausfallen als 2014. Das rechnen die Marktforscher von Ernst & Young vor.
  • Grüße an Kunden oder Belegschaft zum Fest und zum Jahreswechsel wollen gekonnt sein. Wie Sie den richtigen Ton treffen lesen Sie in unserem Ratgeber Wünsche zu Weihnachten.