Webshops aufbauen, Cloud-Lösungen auswählen, Büro-Software finden – ganz schön viele Herausforderungen, denen sich Gründer stellen müssen. Damit sie von Anfang an erfolgreich durchstarten können, unterstützt die Telekom Unternehmen in ihrem Existenzgründer- programm mit speziellen Angeboten. Bestes Beispiel: Airpaq. Als Adrian Goosses und Michael Widmann vor vier Jahren auf einem Schrottplatz in der Nähe von Rotterdam nach Upcycling-Optionen für ihr Uniprojekt suchten, dachten sie zuerst an Sitzgelegenheiten aus alten LKW-Reifen. Als die beiden aber ausgediente Airbags fanden, kam ihnen die Geschäftsidee: aus diesem Material hochwertige Rucksäcke herstellen.

 

Die Airpaq-Gründer Adrian Goosses und Michael Widmann brauchten eine professionelle Kommunikationslösung. Die Lösung: Mircosoft Office 365 aus der Cloud der Telekom. (© 2019 dirkhoffmann)

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Herausforderungen für Existenzgründer meistern

Aus dem Uniprojekt wurde eine Firma. „Die Rucksäcke kamen so gut an, dass wir unsere Produkte offiziell vermarkten wollten“, sagt Goosses. Das war gar nicht so leicht, es gab viel zu tun, um Airpaq als Marke auf den Markt zu bringen. „Wir mussten offiziell gründen und verlässliche Quellen für unsere Materialien suchen“, sagt Widmann. „Ohne Nähkenntnisse haben wir die Prototypen finalisiert und uns Produktionspartner in Rumänien gesucht.“

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5 Tipps für Gründer
  1. Nicht zu lange entwickeln: Lieber das Produkt schnell auf den Markt bringen und danach gemeinsam mit Kunden anpassen.
  2. Zielgruppe definieren: Nur wenn Sie Ihre Kunden im Blick haben, können Sie Ihre Produkte genau anpassen.
  3. Co-Founder und starkes Team suchen: Mit einem starken Partner und vertrauensvollen Mitarbeitern mit den gleichen Visionen gründet’s sich leichter.
  4. Scheitern lernen: Fehler sind erlaubt und gehören zum Gründen dazu.
  5. Netzwerke nutzen und Kontakte ausbauen: Mit Digitalisierungspartnern wie der Telekom Zugang zu Kunden finden und sich mit anderen Existenzgründern austauschen.

Das war aber noch längst nicht alles. Die Liste mit den anstehenden Aufgaben schien endlos: Online-Auftritt entwerfen, Mailprogramme suchen, Speicherplatz buchen. Anfangs setzten die beiden noch für Dokumenten-Management und E-Mail auf eine Freeware-Lösung. Die Folge: Uneinheitlich formatierte Dokumente und keine Chance auf mobiles Arbeiten – was aber wichtig war, denn Goosses sitzt in Köln, Widmann in Norditalien und die Designerin in Rumänien. „Uns wurde deshalb schnell klar: Wir brauchen eine professionelle Kommunikationslösung und Unterstützung bei der Implementierung“, sagt Widmann.

Beides fanden die Gründer bei der Telekom. Über eine kurze Internetrecherche stießen sie auf das Existenzgründer- programm der Telekom, das jungen Firmen Webshops, Büro-Software oder Cloud-Speicher samt Support bietet. „Das war genau das, was wir gesucht haben“, sagt Goosses. „Ein starker und renommierter Partner, der uns bei der Einführung der neuen Lösung hilft.“

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Telekom migriert Daten in neue Plattform

Heute setzt das junge Unternehmen auf Microsoft Office 365 aus der Cloud, bereitgestellt von der Telekom. Experten zeigten den Gründern alle Vorteile der Lösung und migrierten die gesamte Architektur aus der Freeware-Lösung kostenlos in die neue Microsoft-Plattform. Für Airpaq hieß das: Weniger Sorgen um die Daten, mehr Zeit für die Weiterentwicklung des Produkts. Weiterer Vorteil: das flexible Mietmodell der Telekom. „Die Finanzierung ist ja für jeden Gründer eines der größten Hindernisse und Lizenzen sind teuer“, sagt Widmann. „Mit dem Mietmodell der Telekom können wir den Anschaffungspreis auf monatliche Zahlungen strecken und haben zudem immer Zugriff auf die aktuellsten Versionen von Word, Excel, Outlook und Co.“

Seite an Seite, egal in welcher Gründungsphase

Bei der Bereitstellung der Lösung und der Migration der Daten bleibt es aber nicht. Die Telekom steht dem jungen Unternehmen auch künftig zur Seite, egal in welcher Phase sich Airpaq befindet. „Mit der Telekom als starkem Digitalisierungspartner fühlen wir uns sehr gut aufgehoben, um weiter zu wachsen und die nächsten Schritte anzugehen“, sagt Goosses. Neue Produkte wie die Bauchtasche Hipbaq sind bereits in Planung. Und: „Es läuft echt gut: Mittlerweile verkaufen wir rund 400 Rucksäcke pro Monat – Tendenz steigend.“

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