Um im Wettbewerb von Transport- und Logistikleistungen erfolgreich zu sein, müssen zunächst ernstzunehmende Herausforderungen überwunden werden. „Bis vor kurzem hatten wir eine Netzwerk-Infrastruktur, die unseren Anforderungen an Geschwindigkeit, Flexibilität und Stabilität nicht genügte“, resümiert Nenad Ljubetic. „Deshalb haben wir umfassende Maßnahmen zur Modernisierung unserer Netzwerk-Infrastruktur ins Leben gerufen, die sich vor allem durch eine hohe Betriebsstabilität und -kontinuität auszeichnen“. Das Familienunternehmen migrierte seine Infrastruktur auf IntraSelect MPLS – ein eigenes MPLS-Netz von der Telekom (MPLS: Multiprotocol Label Switching).

Logistik 4.0: Intelligent und digital

Mit dem Umstieg auf ein firmeneigenes, geschlossenes und extern gemanagetes Firmennetz setzt TALKE jetzt gemeinsam mit der Telekom auf schnelle Glasfaseranbindung, um die digitale Transformation des Unternehmens in der Logistik und im Transport voranzutreiben. Damit liegt das 1947 gegründete Unternehmen im Trend der gesamten Wirtschaft: Knapp 100 Milliarden Euro Investitionen in die Industrie 4.0 prognostizierte die Wirtschaftsberatung PwC für den Bereich Logistik und Transport im Jahr 2020 – fünf Prozent des gesamten Umsatzes der Branche, Tendenz steigend. Damit ist das Transport- und Logistikwesen insgesamt sehr zukunftsfähig aufgestellt und liegt laut Digitalisierungsindex Mittelstand deutlich vor dem Branchendurchschnitt.

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Stabiles, sicheres und schnelles Internet

IntraSelect

So profitieren Unternehmen:

  1. Sichere IP-basierte Kommunikation für jeden Einsatz
  2. Einfacher Remote-Access für Außendienst und Filialen
  3. Intelligente Priorisierung von zeit-/bandbreitenkritischen Anwendungen
  4. Hohe Verfügbarkeit durch redundante Komponenten
  5. Garantierte Wiederherstellzeit und individuelle QoS-Parameter
  6. Service aus einer Hand mit Analyse, Installation, Betrieb und Support

Zu IntraSelect

Die bisherige Architektur basierte auf Lösungen vieler Einzelanbieter – doch dieses Konstrukt war durchaus fehleranfällig und betreuungsintensiv. Das hat mit der umfassenden Unterstützung durch die Deutsche Telekom jetzt ein Ende. Das Ziel der Hürther war, die eigene Fertigungstiefe durch einen strategischen Partner zu senken, bei gleichzeitiger Verbesserung der Effizienz, Flexibilität und Sicherheit. Mit IntraSelect von der Telekom wurde das Familienunternehmen fündig, die Bonner liefern alle IT-Systeme von der Netzanbindung über IP-Telefonie und Routing aus einem Haus – inklusive Konfiguration, Wartung und Service.

Glasfaser-Anschluss und externe Firewall

Innerhalb eines knappen Jahres realisierte die Telekom für die Hürther Zentrale und Außenstandorte einen schnellen Glasfaseranschluss mit LTE-Fallback. Ein ambitioniertes Unterfangen, das in Summe nach Plan verlief. Das neue Setup liefert eine garantierte Bandbreite bis zu 100 Mbit/s. Damit stehen TALKE wichtige Kapazitätsreserven für einen möglichen Ausbau zur Verfügung. Zudem profitieren alle Mitarbeiter und Kunden davon: mittels VPN ist auch aus der Ferne der Zugang zum MPLS-Netzwerk möglich – unabhängig von der jeweiligen Netztechnologie und so auch über den Mobilfunk.

Alles IT-Systeme kommen aus einem Haus und sorgen für mehr Effizienz, Flexibilität und Sicherheit. (© 2020 ALFRED TALKE)

Alle Lösungen aus einer Hand

Neben der Datenleitung wird eine zweite und elementare Säule für die Netzwerk-Infrastruktur bei TALKE zur Verfügung gestellt: eine moderne und maßgeschneiderte Firewall, quasi als technologische Konsequenz zum unternehmensweit geltenden Sicherheitsanspruch. Hier liefert die Telekom eine von der Deutsche Telekom Security GmbH angepasste Variante von ITENOS. Die Lösung soll TALKE vor Zugriffen von außen schützen. Das Ziel: eine resiliente, zuverlässige Infrastruktur, die mehr Raum für die Entwicklung innovativer, kundennaher Produktideen lässt. „In Logistik und Transport ist der Zeit- und Sicherheitsaspekt besonders wichtig. Und beides kommt unserem Kerngeschäft mit der neuen Infrastruktur der Telekom zugute“, sagt Nenad Ljubetic, Head of IT bei TALKE. „Unsere IT muss sich zukünftig nicht mehr mit Legacy-Architekturen beschäftigen, da das Ausfallrisiko auf ein Minimum begrenzt wird, sondern kann sich mehr den strategischen Themen widmen. IntraSelect ist hierbei die Bodenplatte für unsere digitale Zukunft und rückt uns unserem Ziel eines Zero-Outage-basierten Qualitätsanspruchs ein deutliches Stück näher.“

 

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Die weitere Entwicklung: Container Asset Tracking und Data Center-Konsolideirung

Ein Zukunftsthema, auf das sich die IT von TALKE jetzt langfristig konzentrieren kann: Internet der Dinge. Für IT-Chef Ljubetic etwa in Form einer plattformbasierten Tracking-Lösung zur Container-Echtzeitüberwachung: „Künftig wollen wir neben GPS-Daten weitere betriebskritische Container-Informationen, wie z. B. Temperatur oder Bewegungen, erfassen und nachvollziehen können. Parallel dazu starten weitere Modernisierungsmaßnahmen, wie z. B. die Transformation unseres Rechenzentrums in die Cloud, um die Zukunftsfähigkeit unserer Anwendungslandschaft sicherzustellen.

 

Steckbrief

Name: ALFRED TALKE GmbH & Co. KG

Gründung: 1947

Hauptsitz: Hürth

Mitarbeiter: 4.600

Jahresumsatz: ca. 208 Mio. Euro

DEUTSCHE TELEKOM UND ALFRED TALKE GMBH & CO KG

Die Aufgabe: Die ALFRED TALKE GmbH & Co. KG, spezialisiert auf die Logistik von Gefahrgütern, benötigte eine neue IT-Infrastruktur. Alle Lösungen sollten dafür von einem Service Provider kommen – mit MPLS-Netz, eigenem Glasfasernetz, Firewall und Co. Das Ziel: reibungslose logistische Prozesse, mehr Zeit für Innovation.

Die Lösung: Die Telekom realisierte für die Zentrale in Hürth innerhalb eines knappen Jahres einen Glasfaseranschluss mit 2x100-Mbit/s mit LTE-Fallback. Für den Kunden besonders wichtig: Das neue IntraSelect MPLS und die von der Deutsche Telekom Security GmbH angepasste ITENOS-Firewall machen das Netz stabiler und sicherer – auch für die Zukunft.

Die Vorteile: IntraSelect verbindet alle Standorte zuverlässig und schnell mit der Zentrale. Das spart Zeit, die der Konzern direkt in die digitale Transformation investieren kann – etwa für künftige digitale Plattformen und Ausrichtungen.