Warum es sich lohnt, die Bildgrößen für die wichtigsten sozialen Netzwerke zu kennen

Dass Bilder für den Erfolg in sozialen Netzwerken maßgeblich sind, ist mittlerweile hinlänglich bekannt.  Laut Angaben von Twitter erhöht sich die Interaktionsrate bei Tweets mit Bild um mehr als 300 Prozent. Auf Facebook sorgen entsprechende Posts immerhin für mehr als doppelt so viele Interaktionen, sagen die Social-Media-Analyse-Experten von BuzzSumo.

Das klingt gut, erfordert aber auch etwas Aufwand – vor allem, wenn Ihr Unternehmen in mehreren sozialen Netzwerken präsent ist. Denn die einzelnen Plattformen verwenden unterschiedliche Bildgrößen. Dennoch sollten Sie sich die Mühe machen, Ihre visuellen Beiträge entsprechend anzupassen. Denn verzerrte, verpixelte oder unglücklich abgeschnittene Bilder sprechen nicht gerade für Ihr Unternehmen.

Die wichtigsten Bildgrößen der wichtigsten Social-Media-Kanäle

Die Bildgrößen im Social Web sind nicht in Stein gemeißelt. Von Zeit zu Zeit passen die Betreiber der einzelnen Plattformen ihr Layout an. Im Zuge dessen ändern sich manchmal auch die Bildgrößen für Header, Profilbild und Co. Eine regelmäßig Überprüfung, ob noch alles so aussieht wie es soll, ist also unabdingbar.

Das sind die idealen Bildgrößen für die wichtigsten Social Media Plattformen (Stand Januar 2017):

Facebook:

  • Titelbild (Header): 828 x 315 Pixel, möglichst kleiner als 100 KB
  • Profilbild: 180 x 180 Pixel
  • in der Chronik geteilte Bilder: 1.200 x 630 Pixel
  • Vorschaubilder in Link-Posts: 1.200 x 627 Pixel
  • Highlight-Images in der Chronik: 1.200 x 717 Pixel

Twitter:

  • Titelbild (Header): 1.500 x 500 Pixel, maximal 10 MB
  • Profilbild: 400 x 400 Pixel, maximal 100 KB
  • Tweet-Fotos: 440 x 220 Pixel, maximal 5 MB beziehungsweise 3 MB für animierte GIFs

Instagram:

  • Profilbild: 110 x 110 Pixel
  • Thumbnail-Bilder: 161 x 161 Pixel
  • gepostete Bilder: 1.080 x 1.080

Pinterest:

  • Profilbild: 165 x 165 Pixel, maximal 10 MB
  • Pins: maximale Breite 238 Pixel (Höhe variabel)
  • Pinnwand-Thumbnails: 222 x 150 Pixel für große Thumbnails, 55 x 55 Pixel für kleine Thumbnails

Google+:

  • Titelbild (Header): 1.080 x 608 Pixel
  • Profilbild: 250x 250 Pixel
  • geteilte Bilder (groß): 497 x 373 Pixel
  • geteilte Bilder in Linkposts: 150 x 150

Obwohl es nicht auf allen Social-Media-Kanälen Beschränkungen bezüglich der Dateigröße gibt, sollten Sie diese unbedingt im Blick behalten. So wirken auf Zielgruppen, die mit geringer Bandbreite surfen, übermäßig lange Ladezeiten abschreckend. Und trotz hoher Verbreitung von Flatrates: Strapazieren Sie das Datenvolumen Ihrer Fans und Follower nicht über Gebühr. Es geht also bei der Anpassung der Bildgröße auch um einen Kompromiss zwischen ausreichender Qualität und vertretbarer Dateigröße.

Bilder auf die richtige Größe bringen: Bildbearbeitungssoftware

Photoshop ist natürlich der Klassiker unter den Bildbearbeitungsprogrammen und ein wahrhaft mächtiges Tool. Aber auch absolut überdimensioniert, wenn Sie damit lediglich die Bildgröße Ihrer Social-Media-Fotos zuschneiden möchten. Das gilt ebenso für das Open-Source-Pendant Gimp. Unter Windows reicht das kostenlose Tool Photoscape völlig aus, um Bildgrößen anzupassen. Auf dem Mac bietet Pixelmator eine übersichtliche Alternative zu aufwendiger Bildbearbeitungssoftware.

Es geht aber auch ganz ohne Software zu installieren – vorausgesetzt, Sie verfügen über eine halbwegs schnelle Internetverbindung. Diverse Onlinedienste, zum Beispiel Canva oder Pixlr bieten vergleichsweise unkomplizierte Bildbearbeitung im Netz. Das kostenlose Social Image Resizer Tool der Internet Marketing Ninjas erlaubt es, Bilddateien hochzuladen und in den richtigen Bildgrößen für verschiedene Plattformen zu speichern. Allerdings ist die Auswahl an Formaten und Kanälen sehr begrenzt.

Visual Statements: Ein Bild sagt noch mehr mit ein paar Worten

Sehr beliebt in sozialen Netzwerken sind derzeit sogenannte Visual Statements – mit Text versehene Bilder. Auf Twitter sind diese besonders praktisch, weil sich damit die recht enge Zeichenbegrenzung elegant umgehen lässt. Doch auch auf anderen Social-Media-Kanälen erreichen Sie mit solchen Visual Statements in der Regel gute Interaktionsraten.

Derartige Bildposts lassen sich mit einer herkömmlichen Bildbearbeitungssoftware erstellen. Einfacher und komfortabler sind aber speziell darauf ausgerichtete Tools wie WordSwag, das allerdings nur für Smartphones (Android und iOS) verfübar ist. Wer es vorzieht, am Rechner zu arbeiten, findet in Pablo einen hilfreichen und zudem auch noch kostenlosen Onlinedienst, mit dem sich Text in Bilder einfügen lässt. Besonders praktisch dabei: Für Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram sind die richtigen Bildgrößen bereits voreingestellt.

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