Die POS Service GmbH mit Sitz in Hausen bei Neuwied ist auf die Reparatur und Pflege von Polster- und Holzmöbeln spezialisiert. Kunden sind Gastronomiebetriebe, Hotels, Kinos oder Veranstaltungshallen – aber auch Verbraucher, die ihre Wohnräume professionell planen lassen möchten. Rund 350 Mitarbeiter zählt der Außendienst des Mittelständlers. Täglich stehen rund 1.400 Einsätze direkt beim Kunden auf der Agenda. Immer mit dabei: Mobile, digitale Werkzeuge wie Tablets, Apps und 3-D-Lasersysteme für das Aufmaß.

Der Mittelstand macht mobil: 80 Prozent der mittelständischen Unternehmen setzen Notebooks ein, 65 Prozent zusätzlich Smartphones. Das zeigt der Sicherheitsmonitor 2015 der Initiative „Deutschland sicher im Netz“. Mobilität zählt für ICT-Entscheider rund um den Globus zu den aktuell dominierenden IT-Themen. So erwarten vier von fünf Unternehmen in Deutschland auch steigende Mobility-Ausgaben, wie eine Studie des Marktforschungsunternehmens International Data Corporation (IDC) aus dem Jahr 2016 belegt. Wie aber sehen mobile Anwendungen in der Praxis aus und welche Vorteile bieten sie den Unternehmen?

Digitaler Service vor Ort

POS Service zeigt, wie es gehen kann. „Wenn wir etwa eine Küche vermessen haben, übertragen wir die Daten mithilfe unserer selbst entwickelten Anwendung direkt in das Planungsprogramm des Küchenhauses“, sagt POS-Geschäftsführer Christoph Horbach. Statt mit Maßband, Bleistift und Papier zur Tat zu schreiten, lassen sich die per Lasersystem ermittelten Maße noch beim Kunden auf den Tablets verarbeiten und an die Planer im Büro senden. Der durchgehend digitale Prozess ohne Medienbrüche macht viele Arbeitsschritte von früher hinfällig. Und: Fehler werden vermieden; die Mitarbeiter nach handschriftlichem Aufmaß regelmäßig aufwendig korrigieren und das Nacharbeiten entfällt. Stattdessen können die Planer alle Daten am Computer bearbeiten und direkt etwa auch in die Schreinerei weiterleiten. Das beschleunigt den Produktionsprozess, verbessert die Zusammenarbeit und steigert die Servicequalität im Außendienst. Tablets und Anwendungen verwaltet POS über ein Mobile Device Management aus der Cloud der Telekom.

Die Mitarbeiter der POS Service GmbH profitieren im Arbeitsalltag von digitalen Prozessen. (© 2016 Deutsche Telekom )

54 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten bereits mobil an wechselnden Orten, besagt eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin aus dem Jahr 2016. Möglich machen es die entsprechenden Endgeräte, mobile Datenverbindungen und Cloud-Services. Auf diese Weise bleiben die sogenannten „Mobile Worker“ mit der Firma vernetzt und greifen auch unterwegs stets auf aktuelle Dateien und aktuelle Programme zu: So kommt etwa Office 365 von Microsoft aus der Cloud auf unterschiedliche Endgeräte – ob Smartphone, Tablet oder Laptop.

Besser pflegen mit GPS

Ein Notebook haben auch die mobilen Mitarbeiter von Reha & Care überall mit dabei. Denn: Bei einem unerwarteten Pflegefall muss es schnell gehen. Die Mitarbeiter des Sanitätshauses aus Nürnberg fahren mit dem Laptop zu den Hilfebedürftigen und ihren Familien. Mit spezieller Software ermitteln die Pflegespezialisten den Bedarf und leiten die Informationen unmittelbar an Büro und Werkstatt weiter: Vergingen früher mehrere Tage zwischen Anruf, Vor-Ort-Besuch und Lieferung, kann Reha & Care heute in vielen Fällen innerhalb von 24 Stunden helfen. Dafür sorgt auch ein GPS-System, mit dem der Mittelständler seine Fahrzeugflotte ausgestattet hat. So behält das Büro den Außendienst immer im Blick, kann Routen anpassen und stets den Mitarbeiter zum Kunden schicken, der gerade in der Nähe ist.

Bessere Servicequalität im Außendienst bei Reha & Care dank mobiler Werkzeuge (© 2016 Jan Greune Telekom )

Alle Notebooks verwaltet das Unternehmen über das Mobile Device Management der Telekom. Der Vorteil: Früher mussten die Mitarbeiter ihre Laptops in der IT-Abteilung abgeben, um Updates oder neue Software zu erhalten. Heute hält IT-Leiter Maik Dittrich das Equipment per Mausklick auf dem aktuellen Stand: „Alle Geräte, die wir im Außendienst nutzen, haben wir über das System der Telekom im Blick und können Aktualisierungen auf einen Schlag vornehmen.“ Das spart dem Mittelständler Zeit und Aufwand und erhöht die Verfügbarkeit aller Geräte – ganz im Dienst von Unternehmen und Kunde.

 

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