Ihre Produkte stehen auf vielen Schreibtischen – auch wenn sicher die wenigsten Menschen auf Anhieb wüssten, wofür die Cherry GmbH steht. Das Unternehmen aus dem oberpfälzischen Auerbach zählt zu den heimlichen Champions hierzulande, ist Weltmarktführer bei mechanischen Schaltern. Zum Portfolio gehören Tastaturen, Mäuse, Adapter oder Kartenlesegeräte – wie zum Beispiel jene für die neue Gesundheitskarte. Seine führende Marktposition verdankt das Unternehmen vor allem der hohen Qualität seiner Geräte, speziell der mechanischen Schalter, die Cherry zum Patent anmeldete.

Weil das Unternehmen mit dem Kirsch-Logo Ende 2016 aus seinem Mutterkonzern, der ZF Friedrichshafen AG, ausschied, benötigte es eine komplett neue IT- und Telekommunikationsinfrastruktur. Heißt: Telefonanschluss und -geräte, Datenleitung und Mobilfunkausstattung. Und das Ganze besonders schnell und noch dazu während des laufenden Betriebs. Denn als eigenständiges Unternehmen gerade wieder neu am Markt, konnte es sich Cherry nicht erlauben, für Kunden auch nur für kurze Zeit nicht erreichbar zu sein.

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DeutschlandLAN Connect IP: Der Zugang zur Cloud

Als Neuausgründung wünschte sich die Cherry GmbH schlanke und flexible Kommunikationslösungen – und wählte Systeme aus der Cloud. Denn das Unternehmen brauchte eine IT-Infrastruktur, die sich dem Geschäftsverlauf anpasst. Voraussetzung für die reibungslose Nutzung der bedarfsgerechten Ressourcen: eine leistungsfähige Anbindung des Unternehmenssitzes in Auerbach. Ein Projekt, für das der Schalter-Spezialist auf die Telekom setzte, weil der Bonner Provider sämtliche Kommunikationsdienste aus einer Hand liefert.

So versorgte die Telekom den Standort in der Oberpfalz mit einer Festnetzanbindung über einen Primärmultiplex-Anschluss und realisierte innerhalb von nur sechs Wochen zudem einen DeutschlandLAN Connect IP-Anschluss mit 100 Mbit/s sowie ein DCIP-Backup mit 10 Mbit/s für die Internetverbindung. Und macht Cherry damit nicht nur fit für die Cloud, sondern auch für weiteres Wachstum: Das Unternehmen verfolgt eine konsequente Internationalisierungsstrategie. Bereits heute arbeiten Mitarbeiter von Cherry an sechs Standorten weltweit – erst kürzlich eröffnete das Unternehmen einen neuen Sitz in Taiwan.

Einfacher zusammenarbeiten: Skype for Business

Skype for Business ist auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten und erleichtert die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Standorten. Mit wenigen Clicks können sich die Beschäftigten zu spontanen Online-Meetings verabreden, mit mehreren Personen chatten oder ihren Bildschirm während einer Webkonferenz mit Partnern, Kunden oder Kollegen teilen und gemeinsam Dokumente bearbeiten. In Office 365 integriert bietet Skype for Business die Möglichkeit, alle wichtigen Funktionen für die Teamarbeit an einer Stelle zu bündeln.

Videokonferenzen mit Skype for Business

Doch auch wenn unterschiedliche Zeitzonen und Kontinente die  Beschäftigten trennen, Technologiebrüche und Kommunikationshürden gibt es bei Cherry nicht mehr. Die Telekom implementierte Skype for Business Online als Kommunikationsmittel der Wahl: Chats und Videokonferenzen lassen sich damit ganz unkompliziert und schnell umsetzen. Zumal Skype for Business integraler Bestandteil von Office 365 ist, das die Cherry-Mitarbeiter in allen Niederlassungen ohnehin nutzen. Mit der Skype-Lösung verbesserte sich die Zusammenarbeit zwischen den Standorten umgehend.

Mit der Skype for Business-Lösung verbesserte sich die Zusammenarbeit zwischen den Standorten umgehend. Mit der Skype for Business-Lösung verbesserte sich die Zusammenarbeit zwischen den Standorten umgehend. (© Cherry GmbH )

Automatische Anrufverteilung für Skype for Business

Und nicht nur die unternehmensinterne Kommunikation bei Cherry läuft heute reibungslos. Auch Kunden aus der ganzen Welt rufen bei der Hotline des erfolgreichen Mittelständlers an. Ein cloudbasiertes Contact Center ACD-System (Automatic Call Distribution) setzt auf dem Telefonanschluss der Telekom auf. Das Center sortiert die Anrufe automatisiert und leitet sie an Skype for Business weiter. Unter welchen Gesichtspunkten die Anrufe verteilt werden, kann Cherry über ein Webinterface im Vorfeld selbst festlegen.

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Steckbrief

Name: Cherry GmbH
Gründung: 1953
Hauptsitz: Auerbach in der Oberpfalz
Mitarbeiter: 380
Jahresumsatz: ca. 100 Mio. Euro (2017)

Schlank und günstig: Weniger Hardware, leistungsbezogene Kosten

Damit die Cherry-Mitarbeiter zudem auch mobil bestens erreichbar sind, stellt die Telekom dem Unternehmen Mobilfunkverträge inklusive der entsprechenden Endgeräte zur Verfügung. Nur noch ein Minimum an Hardware füllt dank der Cloud-Anschlüsse hingegen die Schreibtische der Beschäftigten. Zum Telefonieren brauchen sie heute nur noch ein Headset – klassisches Telefonanlagenzubehör wie Tischtelefone oder separate Verkabelung sind an vielen Arbeitsplätzen nicht mehr notwendig. Das reduziert die Kosten. Außerdem zahlt die Cherry GmbH immer nur das, was sie auch nutzt: Dieses leistungsbezogene Abrechnungsmodell der Cloud-Lösungen wertete der Marktführer ebenfalls als Pluspunkt.

Dank der guten Erfahrungen mit DeutschlandLAN Connect IP und Skype for Business Online hat die Cherry GmbH ihre Zusammenarbeit mit der Telekom inzwischen ausgeweitet und bezieht nun auch Office 365 Basislizenzen von der Telekom.

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Deutsche Telekom und Cherry GmbH

Die Aufgabe: Die Referenz Cherry GmbH, Weltmarktführer für mechanische Tastenschalter, schied Ende 2016 aus dem Mutterkonzern aus und benötigte daher eine neue ITK-Infrastruktur. Inklusive Telefonanschluss, Datenleitung und Mobilausstattung. Und das in nur sechs Wochen und bei laufendem Betrieb.

Die Lösung: Die Telekom realisierte innerhalb von wenigen Wochen einen DeutschlandLAN Connect IP (DCIP)-Anschluss für die Internetverbindung und einen ISDN-Primärmultiplex-Anschluss mit Durchwahlnummern für die Telefonie. Für den Kunden besonders wichtig: Skype for Business als IP-Lösung aus der Cloud.

Die Vorteile: Mit der schlanken und flexiblen Kommunikationslösung aus der Cloud verbessert Cherry ohne kostspieliges Festnetzzubehör die Zusammenarbeit zwischen den internationalen Standorten. Mit Skype for Business tauschen sich die Beschäftigten schnell via Chats und Videokonferenzen aus – auch mit den Kollegen der internationalen Standorte.