Was ist die Conversion Rate?

Die Conversion Rate gibt an, wie viele Besucher eines Internet-Auftritts sich zu einer konkreten Handlung auf der Website bewegen lassen. Sie wird auch Konversionsrate oder Umwandlungsrate genannt. Wenn Sie also die Conversion Rate berechnen, haben Sie also eine wichtige Erfolgskennzahl im Online-Marketing. Sie wird in Prozent gemessen.

Eine Konversion muss nicht unbedingt in einen Kauf münden. Auch wenn das sicher die interessanteste Form einer Umwandlung für einen Händler ist. Genauso gut kann eine Konversion eines Besuchs aber auch darin bestehen, dass der Nutzer ein Whitepaper herunterlädt oder sich für den Newsletter anmeldet.

Die Conversion Rate berechnen

Die Umwandlungsrate zu berechnen ist einfach. Man teilt die Anzahl der Aktionen durch die Anzahl der Besucher und multipliziert das Ergebnis mit Hundert, um eine Prozentangabe zu erhalten.

Ein Beispiel: Ein Online-Shop für Digitalkameras hat in einem Monat 100.000 Besucher. Von diesen 100.000 Besuchern bestellen 2.500 eine Kamera. Die Conversion Rate liegt damit bei 2,5 Prozent. Das ist ein typischer Wert für einen Online-Shop.

Wollen Sie die Conversion Rate berechnen, dann sollten Sie mit einem Statistik-Tool die Zahl Ihrer Besucher erfassen. Dieses Werkzeug erhalten Sie entweder von Ihrem Webhoster oder nutzen beispielsweise Google Analytics oder Piwik.

Die Conversion Rate sinnvoll nutzen

Das Berechnen der Rate ist das eine, sie im Marketing zu nutzen das andere. Was also können Sie mit der Conversion Rate anfangen?

Vereinfacht gesagt verrät Ihnen die Kennzahl, wie gut Ihre Werbung ist. Als Betreiber eines Online-Shops arbeiten Sie in der Regel mit Suchmaschinenoptimierung. Mithilfe von Keywords versuchen sie, Interessenten auf Ihre Website zu holen.

Je höher der Wert ist, umso bessere Arbeit macht Ihre Marketingabteilung. Mit der Conversion Rate in der Hand können Sie also Werbemaßnahmen anpassen und Ihr Marketing optimieren.

Die Conversion Rate präzisieren

Die Aussagekraft der Conversion Rate ist abhängig davon, ob Sie mit Visits oder Unique Visitors rechnen. Steigern Sie den Nutzen: Zählen Sie nicht die Visits, sondern die Unique Visitors Ihrer Website. Unter Visits fallen auch automatisierte Seitenaufrufe und wiederholte Aufrufe durch ein und denselben Nutzer. Verwenden Sie stattdessen Unique Visitors, also eindeutige, einzelne Besucher. Ihre Arbeitsgrundlage wird dadurch wesentlich genauer.

Die Conversion Rate optimieren

Um die Conversion Rate zu steigern, haben Sie mehrere Hebel in der Hand. Damit Sie auch die Richtigen betätigen, sollten Sie folgende Fragen vorab beantworten:

  • Welche Konversionraten sind in meiner Branchen üblich?
  • Von welchen Faktoren hängt die Conversion Rate ab?
  • Wie verhalten sich Internet-Nutzer im Allgemeinen und meine Zielgruppe im Speziellen?

Ist Ihr Konversionsziel beispielsweise der Kauf, dann sollten Sie diesen dem Besucher so einfach wie möglich machen. Sorgen Sie dafür, dass:

  • Ihre Produkte ansprechend präsentiert werden
  • der Bestellprozess einfach ist
  • der Kunde sich gut zurecht findet
  • die Daten der Kunden sicher sind
  • der Shop auf allen Geräten und Browsern funktioniert

Die Conversion Rate vom Kunden her denken

Versetzen Sie sich in den Kunden hinein oder beobachten Sie sich selbst beim Online-Shopping. Was waren die Gründe, die Sie zum Kauf veranlasst haben? Was hat Sie im anderen Fall vom Kauf abgehalten? Behalten Sie beim Optimieren Ihres Shops immer diese beiden Fragen im Hinterkopf: Findet der Besucher wonach er sucht? Wenn ja, kann er das Produkt einfach, schnell und sicher bestellen?

Weiterführende Links:

  • Nun können Sie die Conversion Rate berechnen und nutzen. Damit haben Sie ein wichtiges Werkzeug in der Hand, das aber auch seine Tücken hat, wie "t3n" weiß.
  • Eine Infografik von "GetElastic" zeigt 91 Tipps, um die Conversion Rate zu steigern.
  • Erfolg im E-Commerce: Was Online-Shops leisten müssen.