Facebook: Quick-and-dirty

Social-Media-Marketing wird von vielen Unternehmen leider mit Facebook-Kampagnen gleichgesetzt. Die Vorteile des Kanals liegen auf der Hand: Das Profil ist in einer halben Stunde erstellt und die Redaktion kann im Notfall auch der Praktikant übernehmen. Eine hohe Reichweite scheint beim größten sozialen Netzwerk der Welt (1,393 Milliarden User) schnell realisierbar.

Die großen Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter werden von den deutschen Unternehmen ganz klar bevorzugt:

Gehören Sie auch zu denjenigen, die sich in puncto Online-Marketing nur auf die Social-Media-Riesen verlassen? Dann ist es höchste Zeit, umzudenken…

Mein Blog – Mein Inhalt

Facebook hat ganz klar Nachteile: Das US-Unternehmen behält sich alle Rechte vor – auch die für Ihre Beiträge. Ob gut recherchierter Text oder aufwendiges Foto – nachdem Sie Ihren Inhalt auf Facebook gepostet haben, haben Sie jeden Anspruch darauf verloren. Der Content kann an Dritte weiterverkauft oder einfach kopiert und weiterverwendet werden. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Beiträge als Freiwild ins Netz gehen, investieren Sie in einen Corporate Blog. So lassen sich unangenehme Überraschungen verhindern.

Externe Social-Media-Kanäle: Gefangen im heute

Doch der Verlust der Rechte ist noch nicht alles. Egal, wie erfolgreich Ihr Beitrag von letzter Woche gewesen sein mag: Wenn es ganz dumm läuft, finden Sie ihn bei Facebook oder Twitter niemals wieder. Eine Archiv-Funktion gibt es bei Facebook nämlich nicht. Sind Ihre Beiträge zu wertvoll, um in Nullkommanix verballert zu werden, bietet der Unternehmensblog die Alternative: Hier können Sie alle Inhalte archivieren und besonders erfolgreichen Content an prominenter Stelle platzieren.

Corporate Blogs bieten Planungssicherheit

Schwer vorstellbar, aber nicht undenkbar: Es könnte die Zeit kommen, in der Facebook & Co. die Segel streichen. Was dann mit Ihrem Content geschieht, steht in den Sternen. In Ihrem Corporate Blog sind Ihre Inhalte hingegen sicher: Sie entscheiden selbst, wann Sie Inhalte von der Seite nehmen und wenn Sie einmal mit Ihrem Blog umziehen wollen, können Sie Ihre Inhalte mitnehmen.

Unternehmensblog: Das Format für Macher

Zugegeben: Bei Facebook oder Twitter ist ein Inhalt schnell erstellt. Doch die bequeme Handhabung geht mit großen Abstrichen bei Form und Inhalt einher. Da das Design vorgegeben ist, steht Ihr Corporate Design hinten an. Und das hat auch seinen Grund: Natürlich wollen sich die großen Social-Media-Plattformen vor allem selbst vermarkten und weiter etablieren. Außerdem ist das Platzieren längerer Beiträge aufgrund des maximalen Zeichenumfangs so gut wie unmöglich.

Einen Corporate Blog können Sie hingegen ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Ziehen Sie Ihre Agenda durch und beeindrucken Sie Ihre Leserschaft mit hochwertigen Inhalten. Statt Ihre User wie die Konkurrenz mit süßen Katzenbildern abzuspeisen, liefern Sie wirklich wichtige Informationen: Hintergründe zu Ihrem Unternehmen – von der Unternehmensphilosophie bis hin zu den ethischen Leitlinien – Mitarbeiterportraits, News und Pressemitteilungen bringen Sie und Ihre Leser einander näher.

Wie Mittelständler in der Praxis erfolgreich einen Blog betreiben, zeigt das Beispiel des Metzgermeisters Ludger Freese. Im mDM-Video verrät er, welchen Aufwand bloggen bedeutet und wie sich damit der Umsatz steigern lässt:

 

Qualität ist Trumpf

„Aber, was ist mit der Reichweite?“, wird sich manch einer fragen.

Dass Sie mit einem Post bei Facebook mitunter mehr Zielpersonen erreichen können als mit einem hochwertigen Beitrag in Ihrem Corporate Blog, ist nicht von der Hand zu weisen. Doch die Streuverluste sind bei der Nutzung von Facebook & Co. extrem hoch. Das Leseverhalten bei Posts und Tweets ist nämlich völlig anders als bei klassischen Artikeln: Ausblenden, Überfliegen, Querlesen sind hier an der Tagesordnung. Selten dagegen wird einem Beitrag große Aufmerksamkeit geschenkt und selten bleibt etwas hängen.

Bei Beiträgen auf Ihrem Corporate Blog ist das anders: Ist Ihr Content gut, kommt Ihre Zielgruppe freiwillig zu Ihnen und ist gewillt, mehr zu erfahren. Sie haben die Chance, sich als Experte zu präsentieren und potenzielle Kunden zu binden. Hochwertiger Content hilft Ihnen dabei…

  • sich als Marke zu positionieren.
  • das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen.
  • eine bessere Position im Google-Ranking zu erzielen.

Corporate Blog top, Facebook flop?

Die Vorteile, die ein Unternehmensblog gegenüber Facebook bietet, sind zahlreich:

  • Sie behalten die Rechte an Ihren Inhalten.
  • Sie können Ihre Inhalte editieren, archivieren und exportieren.
  • Sie entscheiden über Design und Inhalt.
  • Sie stehen bei den Lesern und beim Google-Ranking hoch im Kurs.

Sollten Sie den Social-Media-Riesen deshalb links liegen lassen? Nein! Nutzen Sie das soziale Netzwerk nach wie vor für Ihre Social-Media-Kampagnen, allerdings nicht als tragende Säule. Investieren Sie stattdessen in einen hochwertigen Corporate Blog und nutzen Sie diesen als Ausgangspunkt für Ihre weiteren Online-Aktivitäten. Sie werden sehen: Läuft Ihr Firmen-Weblog erst einmal, fällt auch das Bespielen von Facebook & Co. um einiges leichter.

Weiterführende Links:

  • Den Beitrag des Portals „Karrierebibel“ zum Corporate Blog finden Sie hier.