Hamburger Hafen

Der zweitgrößte Containerhafen Europas in Hamburg hat ein Problem: Sein Platz ist begrenzt. Daran ändert natürlich auch die digitale Transformation nichts. Aber sie hilft, das abgesteckte Areal bestmöglich zu nutzen und den Güterumschlag zu optimieren. Deshalb hat die zuständige Hamburg Port Authority (HPA) in Kooperation mit SAP und der Deutschen Telekom die IT-Logistikplattform "Smart Port Logistics" auf den Weg gebracht. Mit ihrer Hilfe ...

  • erhalten LKW-Fahrer Informationen zu Aufträgen und zur Verkehrslage in Echtzeit,
  • werden Staus im Hafen und auf dem Weg dorthin verringert,
  • Wartezeiten verkürzt und so
  • der Warenumschlag beschleunigt.

Wie andere deutsche Unternehmen setzt HPA auch auf den Einsatz mobiler Endgeräte: Ihre Informationen erhalten die LKW-Fahrer per Tablet oder Smartphone.

Drive Now

Ebenso auf Mobile Devices fußt das Konzept von  Drive Now. Das von der Kfz-Schmiede BMW, deren Tochter Mini und dem Autovermieter Sixt an den Start gebrachte Carsharing-Projekt ist ein Paradebeispiel für die digitale Transformation. Über eine entsprechende App können Nutzer per Smartphone ...

  • Fahrzeuge finden,
  • buchen und
  • die anfallenden Mietgebühren direkt bezahlen.

Durch die digitale Transformation des Unternehmens und die erfolgte Umstellung von den analogen Mitgliedskarten auf die App im September 2014 profitiert das deutsche Unternehmen: Zusatzkosten für Herstellung und Verwaltung der Mitgliedskarten fallen nun weg.

Deichmann

Mut im Hinblick auf die digitale Transformation bewies auch Deichmann: Als erster Schuhhändler in ganz Deutschland eröffnete das Familienunternehmen im Jahr 2000 einen Onlineshop. Inzwischen ein alter Hut werden Sie sagen. Nicht aber, wenn wir berücksichtigen, dass der Schuhgigant im Herbst 2015 zwei weitere Digitalisierungsprojekte an den Start bringt:

  • Mit dem Click & Collect-Service können Kunden Schuhe online bestellen und zur Abholung in eine lokale Filiale liefern lassen.
  • Ship2Home dagegen ermöglicht die Bestellung von Schuhen über eine lokale Filiale und die anschließende Lieferung nach Hause.

Für das deutsche Unternehmen ist die Fortführung der digitalen Transformation logische Konsequenz. Immerhin verbucht das Unternehmen im Online-Sektor "durchweg zweistellige Zuwachsraten", wie das Unternehmen selbst angibt.

Rewe

Ein gutes Beispiel für die digitale Transformation in deutschen Supermärkten stellt weiter Rewe dar. Auch wenn der Lebensmittelkonzern im Vergleich zum Konkurrenten Tengelmann vergleichsweise spät auf die Digitalisierungsspur eingebogen ist, wie die "Computerwoche" schreibt. Inzwischen kann sich das Angebot allerdings sehen lassen:

  • Nach einem Online-Bestellservice, über den sich Kunden über das Internet ihren Einkauf zusammenstellen und bequem nach Hause liefern lassen können,
  • wurden mittlerweile auch zahlreiche Kassensysteme in den Rewe-Filialen auf den neuesten Stand gebracht und ermöglichen nun auch die Bezahlung per Smartphone.

Einen ähnlichen Pfad haben jüngst übrigens auch die Discounter Lidl und Aldi Nord eingeschlagen: Flächendeckend wurden Filialen mit Kassensystemen ausgestattet, die Mobile Payment ermöglichen. Die Vorteile: Mobile Payment sorgt für eine schnellere Abwicklung des Bezahlvorgangs. Somit verkürzen sich langfristig die Wartezeiten an den Kassen, was zu einer höheren Kundenzufriedenheit führen wird.

Red Tomato Pizza Dubai

Auch wenn in diesem Beitrag vor allem deutsche Unternehmen im Mittelpunkt stehen, stellen wir Ihnen abschließend eine ganz besonders pfiffige Idee aus Dubai vor. Dort hat der Pizza-Lieferdienst Red Tomato einen Kühlschrankmagneten auf den Markt gebracht, ...

  • der mit dem Smartphone gekoppelt wird und
  • per Knopfdruck die Bestellung Ihrer Lieblingspizza in Auftrag gibt. So unkompliziert war Pizzabestellen noch nie ...

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