Tipp 1: Bewegung und frische Luft

Wenn am Schreibtisch gar nichts mehr geht, dann kann ein kurzer Spaziergang wahre Wunder wirken. Ein paar Minuten an der frischen Luft reichen aus, um das Gehirn wieder mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen und den Körper durch Bewegung zu entspannen. Vielleicht müssen Sie ohnehin einige Besorgungen in der Mittagspause tätigen – so verbinden Sie das Angenehme mit dem Nützlichen. Auch ein paar Schritte im Büro fördern  zwischendurch den Stressabbau. Besuchen Sie zum Beispiel einen Kollegen an seinem Arbeitsplatz, anstatt ihn wegen einer Frage anzurufen. Schon mit solchen, einfachen Tipps kommen Sie auch ohne spezielle Entspannungstechniken besser durch den Tag.

Tipp 2: Entspannungsübungen für Schultern und Nacken

Langes Sitzen am Schreibtisch verkrampft die Muskeln und die unnatürliche Körperhaltung führt zu Verspannungen und Rückenschmerzen. Mit ein paar kurzen und einfachen Entspannungsübungen steuern Sie dem entgegen: Dehnen Sie zum Beispiel den Nacken, indem Sie den Kopf langsam nach rechts und links drehen und nach vorne beugen. Mobilisieren Sie Ihre Schultern durch kreisende Bewegungen und strecken Sie sich ausgiebig. Sie werden schnell merken, dass diese simplen Entspannungsübungen nicht nur Stress abbauen, sondern dass Sie danach auch wieder viel lockerer am Schreibtisch sitzen.

Tipp 3: Entspannungstechniken für die Augen

Bildschirmarbeit belastet auf Dauer die Augen. Denn durch den konzentrierten Blick auf den Rechner reduziert sich der Lidschlag. Die Folge: Müde und trockene Augen nach einigen Stunden. Gönnen Sie Ihren Sehorganen also immer wieder eine kurze Auszeit. Reiben Sie dafür die Hände aneinander und bedecken Sie Ihre Augen mit den warmen Handflächen. Außerdem können Sie Ihre Augen mit ein paar Übungen mobilisieren und so Stress abbauen: Lassen Sie den Blick zwischen unterschiedlich weit entfernten Gegenständen im Raum hin und her springen und kräftigen Sie die Augenmuskeln, indem Sie mit geradem Kopf die Augen kreisen lassen oder nach links, rechts, oben und unten schauen. Natürlich hilft es auch, zwischendurch aus dem Fenster zu sehen und den Blick ein wenig schweifen zu lassen.

Tipp 4: Bewegung mit der Venenpumpe

Wenn die Zeit nicht für einen Spaziergang reicht, Sie aber trotzdem dringend etwas Bewegung für Ihre Beine brauchen, dann ist die Venenpumpe eine der geeigneten Entspannungstechniken. Dabei sitzen Sie aufrecht auf einem Stuhl und strecken ein Bein nach vorne aus. Ziehen Sie die Fußspitze langsam an und machen Sie das Bein dann wieder lang. Nach zehn Wiederholungen pro Bein fühlen Sie sich schon viel beweglicher.

Tipp 5: Stress abbauen mit dem Stressball

Jeder kennt besonders anstrengende Tage, an denen die Arbeit kein Ende nimmt und Kunden oder Mitarbeiter die Nerven strapazieren. In solchen Situationen bietet ein Stressball Erleichterung: Quetschen Sie die Schaumstoffkugel ein paarmal mit der linken Hand, wenn Sie Rechtshänder sind und umgekehrt. Studien haben ergeben, dass das nicht nur der Stressbewältigung dient, sondern auch die Konzentration fördert.

Tipp 6: Kreativität mit Stift und Papier

Jeder geht anders mit Stress um. Vielen Menschen hilft das Kritzeln auf Papier. Probieren Sie es aus – neben der Ablenkung kommen Sie vielleicht sogar auf ganz neue Ideen. Eine der besonders effektiven Entspannungsübungen: Malen Sie für circa zwei Minuten liegende Achten. Das Unendlichkeitszeichen beruhigt. Sie werden sehen: Damit lässt sich wunderbar Stress abbauen.

Weiterführende Links:

  • Eine der ältesten Entspannungstechniken zum Stress abbauen: mDM zeigt Ihnen, wie Sie mit Yoga für Ausgleich zum stressigen Alltag sorgen und gleichzeitig Ihren Führungsstil schärfen.
  • Sie sind Pendler und der stressige Tag beginnt für Sie schon im Zug? mDM stellt Ihnen Entspannungstechniken für die Zugfahrt vor.