Mindmapping und Brainstorming: Die Klassiker der Ideenfindung

Wenn Ihnen auf Anhieb so gar nichts einfällt, dann helfen Sie Ihrem Schöpfergeist mit ein paar Kreativmethoden auf die Sprünge. Die altbekannten Klassiker sind das Mindmapping und das Brainstorming.

Beim Brainstorming verfahren Sie völlig frei:

  • Schreiben Sie Ihre ersten unfertigen Geschäftsideen einzeln auf.
  • Assoziieren Sie ungezwungen weiter.

Eine Variante des Brainstormings ist das Mindmapping:

  • Schreiben Sie Ihre Geschäftsidee ins Zentrum eines Blatt Papiers und umkreisen Sie den Einfall.
  • Von der Mitte lassen Sie immer mehr Äste abgehen, die in neue Kreise münden.
  • Mithilfe unterschiedlicher Farben markieren Sie die Wichtigkeit Ihrer Assoziationsketten.
  • So schaffen Sie nach und nach ein Ideen-Netzwerk mit unterschiedlichen Gewichtungen.

Großer Vorteil der Mindmap-Methode: Sie kann jederzeit unterbrochen und beliebig erweitert werden.

Wenn die Muse küsst: Das Notizbuch immer zur Hand

In Wirklichkeit lässt sich eine gute Idee aber nicht immer auf Befehl an die Luft zerren. Eine Geschäftsidee schwappt vielleicht unter der Dusche, auf dem Sofa oder beim Autofahren an die Oberfläche des Bewusstseins.

Deshalb sollten Sie immer ein Notizbuch griffbereit haben. Nehmen Sie sich für jede Idee mindestens eine Seite Platz, damit Sie nach Belieben daran arbeiten und diese weiterentwickeln können. Sortieren Sie Ihre Geschäftsideen zum Beispiel in Kategorien wie:

  • Konkrete Lösungen
  • (Hypo)-Thesen
  • Verbesserungen

Am Ende des Tages – oder am Ende der Woche – rezensieren Sie sich selbst.

Aus alt macht neu: Die Geschäftsideen aus Bekanntem entwickeln

Sie müssen das Rad nicht immer neu erfinden. Ganz im Gegenteil: Nehmen Sie sich für Ihre Geschäftsidee ein bereits existierendes Produkt oder eine Dienstleistung vor und machen Sie alles besser. Vielleicht entwickeln Sie auch eine Geschäftsidee, wie Sie ein Erzeugnis einfach billiger anbieten als die Konkurrenz.

Sie haben einen großen Vorteil, wenn Sie sich ein Modell oder einen Einfall von jemand anders ausleihen und verbessern: Manche Fehler wurden bereits gemacht und Sie brauchen sie nicht zu wiederholen.

Was Ihnen dabei helfen kann, eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln? Halten Sie im Alltag die Augen offen. Und beherzigen Sie den vorhergehenden Tipp: Machen Sie sich Notizen.

Business Model Canvas: Ideen auf den Prüfstand stellen

Ihre Geschäftsidee sollten Sie nach dem Entwickeln unbedingt auf den Prüfstand stellen. Wie das geht? Das sogenannte Business Model Canvas oder kurz BMC, hilft Ihnen, Ihre Einfälle unternehmerisch auf Herz und Nieren zu testen.

Betrachten Sie Ihre Geschäftsidee aus verschiedenen Blickwinkeln. Am besten fertigen Sie dazu eine Tabelle an und begutachten die folgenden Punkte:

  • Key Activities – Welche Aktivitäten sind für das Funktionieren Ihre Geschäftsidee wichtig?
  • Key Partnerships – Welche Geschäftspartner brauchen Sie?
  • Key Resources – Welche Infrastrukturen und Ressourcen sind unverzichtbar?
  • Value Propositons – Welchen Nutzen kann Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung bieten?
  • Cost Structure – Welche Kosten müssen Sie berücksichtigen?
  • Revenue Stream – Woher beziehen Sie Ihre Einnahmen?
  • Customer Relationships – Wie gestalten Sie die Beziehung zu Ihren Kunden?
  • Channels – Über welche Kommunikationskanäle interagieren Sie mit Kunden?
  • Customer Segments – Wie sieht Ihre Zielgruppe aus?

Halten Sie sich an die Punkte und finden Sie die richtigen Antworten bzw. Inhalte, so können Sie eine Geschäftsidee entwickeln, die es in sich hat.

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