Das Team im Kundenservice schreibt E-Mails und telefoniert, während die Marketingabteilung die neue interaktive Kampagne auf der Website hochlädt. Unterdessen arbeiten Ingenieure mit externen Spezialisten über die Cloud gemeinsam an den Produkten von morgen. Ob große Dateien austauschen oder kontinuierlich kleine Informationspakete senden – jede Anwendung in der Wirtschaft braucht eine stabile Datenleitung, wie auch der aktuelle Aktionsplan „Digitale Infrastruktur“ vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) festhält: Und zwar welche mit geringen Latenzzeiten, hochbitratigen, symmetrischen und sicheren Transfermöglichkeiten – wie sie nur Anschlüsse mit schnellen Glasfaserkabeln auf absehbare Zeit böten.

Flächendeckend skalierbare Netze mit Glasfaserleitungen

Ob Augmented oder Virtual-Reality, Internet der Dinge, Machine to Machine-Kommunikation oder Big Data – das Rennen im globalen Wettbewerb wird heute längst auf der Datenautobahn ausgetragen. Nur dort, wo flächendeckend leistungsfähige und skalierbare Netze vorhanden sind, verlieren Unternehmen nicht den Anschluss. So prognostiziert der Digitalverband Bitkom für den Standort Deutschland 78 Milliarden Euro mehr an Bruttowertschöpfung bis 2025 – dank Industrie 4.0. Damit diese Vorhersage eintritt, müssen Daten nicht nur innerhalb von Fabriken ungebremst fließen. Sondern überall dort, wo Partner gemeinsam Werte schöpfen.

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Beispiel Düsseldorf: Die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens machte unlängst vor, wie es gehen kann. Hier fiel Ende 2017 nicht nur der Startschuss für den Glasfaserausbau in sechs Gewerbegebieten, sondern auch für die Telekom-Initiative „Vollgas für Vollglas“. Das Ziel der Telekom: Die bundesweite Glasfaserinitiative soll den Mittelstand stärken. Wie das funktionieren soll? Indem Gewerbegebiete gezielt mit Fiber to the Home (FTTH) – also Glasfaserkabel bis zur Anschlussdose im Büro – versorgt werden. Der Konzern setzt seinen Plan dabei in mehreren Wellen um. So hatte die Telekom Ende 2017 für die erste Ausbauwelle 27 Gewerbegebiete in 15 Städten und Gemeinden ausgewählt. In Welle zwei rollte die Telekom Anfang 2018 ihr Angebot für mehr als 40 weitere Industriegebiete aus – von Lübeck im hohen Norden bis Planegg im Süden. Welle drei startete unlängst Anfang Mai: Rund 49.000 Unternehmen in weiteren 75 Städten und Gemeinden sollen jetzt Glasfaseranschlüsse erhalten.

„Im Zentrum unserer Glasfaser Ausbaustrategie stehen Gewerbegebiete. Wir denken deutschlandweit, städtisch, ländlich, Nord, Süd, Ost und West. Der Kundenbedarf ist für uns entscheidend“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. „Unser Ziel ist, bundesweit 3.000 Gewerbegebiete in Deutschland mit FTTH an unser Glasfasernetz anzuschließen.“

„Vollgas für Vollglas“: Die bundesweite Glasfaserinitiative soll den Mittelstand stärken. „Vollgas für Vollglas“: Die bundesweite Glasfaserinitiative soll den Mittelstand stärken. (© 2018 Steve Brookland)

Mittelstand  mit bis zu 1 GBit/s

Vollgas für Vollglas

Die Telekom bringt schnelle Glasfaserleitungen in Gewerbegebiete. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s-Geschäftskundenanschluss bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Davon profitiert speziell der Mittelstand. Die Glasfasernetze baut die Telekom jetzt sukzessive aus. Damit legt sie nicht nur den Grundstein für die Digitalisierung der lokalen Wirtschaft, sondern auch für die Gigabitgesellschaft von morgen: www.telekom.de/vollglas

Warum sich die schnelle Faser lohnt, zeigt der Blick in Richtung Konnektivität: Internet mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 1 GBit/s kommt hier bei den mittelständischen Unternehmen an, wenn sich Firmen für den Gigabit-Anschluss der Telekom entschieden haben. Dabei sind die Kabel aus Glasfasern auch auf der letzten Meile bis ins Unternehmen verlegt. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s-Geschäftskundenanschluss bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Ob zwischen Cloud und Serverraum oder zwischen IoT-Plattform und Fabrik in Übersee – die Glasfaserleitung ist schnell und sorgt für zuverlässige Konnektivität zu Partnern, Applikationen und Kunden.

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Die Telekom wird den Ausbau mit Kabeln aus Glasfasern in Deutschland in den nächsten Jahren weiter vorantreiben. Derzeit sind in rund 50 Prozent der Gewerbegebiete und in etwa 70 Prozent der Unternehmen Bandbreiten von mehr als 30 MBit/s verfügbar. Die Glasfaser-Initiative wird hier jetzt für Schub in mittelständischen Unternehmen sorgen – und darüber hinaus. Denn die Breitbandversorgung, so ist sich auch die DIHK sicher, ist auch Voraussetzung für die Teilhalbe der Bevölkerung an Wissen und Bildung sowie für die Präsenz des Staates mit seinen digital angebotenen Dienstleistungen in der Gesellschaft.