Eisbrecher: Smalltalk-Themen zum Einstieg

Aller Anfang ist schwer – das gilt häufig auch bei Smalltalk-Themen im Business. Mit diesen Eisbrechern gelingt der Einstieg trotzdem. Unser Tipp: Formulieren Sie die Fragen offen, sodass sie nicht einfach nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können.

Tipp 1: „Schönes Wetter heute“ – altbewährte Fallback-Lösung

Zugegeben, besonders kreativ ist das Thema Wetter nicht, dennoch gehört es zu den Smalltalk-Themen fürs Business schlechthin. Dazu kann schließlich jeder etwas sagen, ganz unabhängig von persönlichen Interessen. Gerade bei externen Terminen und Tagungen, bei denen Sie und Ihr Gesprächspartner angereist sind, eignen sie sich für den Einstieg. Die Frage nach dem Wetter kann zudem Ihr Notnagel sein, wenn Sie gerade nicht weiter wissen.

Tipp 2: Anreise – eine steinige Straße?

Stets ein guter Anfang: die Anreise. Sollten Sie der Gastgeber sein, so können Sie Ihren Besucher fragen, ob er eine angenehme Fahrt hatte, ob er zügig einen Parkplatz finden konnte oder wie er sich auf dem Gelände oder im Gebäude zurechtgefunden hat. Ähnliches funktioniert natürlich auch, wenn Sie beide erst angereist sind. Stand Ihr Gegenüber auch so lange im Stau? Wohin muss er im Anschluss noch reisen?

Tipp 3: Gebäude und Räumlichkeiten

Ein weiteres gutes Smalltalk-Thema fürs Business ist der Ort der Zusammenkunft. Sollten Sie beispielsweise beim Kunden eingeladen sein, loben Sie seine Räumlichkeiten und verlieren gegebenenfalls ein paar Worte zu Ihren eigenen. Gleiches gilt natürlich, wenn Sie sich extern auf einer Veranstaltung befinden. Und nicht nur Räume, Gebäude und Gelände können für Smalltalk genutzt werden: Auch Bilder, Architektur oder Dekoration können Gesprächsgegenstände sein.

Tipp 4: Mund auf bei der Getränkewahl

Ein guter Gastgeber bietet natürlich stets etwas zu trinken an und liefert so auch gleich einen guten Smalltalk-Eisbrecher. Ihr Cappuccino schmeckt besonders gut? Empfehlen Sie ihn! Oder erklären Sie beispielsweise, warum Ihnen Tee gerade lieber ist, als Kaffee.

Tipp 5: Smalltalk-Liebe geht durch den Magen

Nicht selten enden berufliche Veranstaltungen im Restaurant. Dort liegen die perfekten Smalltalk-Themen fürs Business meist vor Ihnen: in der Speisekarte! Fragen Sie Ihr Gegenüber doch, ob er schon fündig wurde. Sie waren schon einmal in dem Lokal? Dann sprechen Sie doch Ihre Empfehlung für ein Gericht aus. Tipp nebenbei: Sollten Sie den Restaurant-Besuch zu verantworten haben, wählen Sie ein Lokal, das Sie bereits kennen und schätzen.

Tipp 6: Räumliche und professionelle Herkunft

Sollten Sie sich auf einer Veranstaltung begegnen, bietet sich natürlich zunächst die Frage an, woher Ihr Gegenüber eigentlich kommt. Das kann sich zum einen auf den Wohn- oder Arbeitsort beziehen – aber auch auf den professionellen Hintergrund. So können Sie bei internen Events – oder auch bei der zufälligen Begegnung im Aufzug - zum Beispiel erfragen, in welcher Abteilung oder Niederlassung Ihr Gesprächspartner ansässig ist. Ist die Frage gestellt und besprochen, bringen Sie zudem in Erfahrung, was Ihr Gegenüber vorher gemacht oder was er gelernt hat.

Der Gang in die Tiefe

Ist der Gesprächseinstieg gelungen, kann die Konversation weitergehen – vorausgesetzt Sie haben weitere Smalltalk-Themen fürs Business parat. Hier einige Beispiele:

Tipp 7: Persönliche Interessen: Sport, Reisen, Essen, Kultur und mehr

Denken Sie an Ihre privaten Unterhaltungen mit Freunden. Worüber könnten Sie sich stundenlang unterhalten? Richtig, über Ihre persönlichen Interessen. So geht es auch Ihrem Gesprächspartner. Sobald Sie wissen, wofür Ihr Gegenüber sich interessiert, können Sie sich darauf stürzen. Ist er beispielsweise Fußball-Fan? Welches Auto fährt er? Geht er leidenschaftlich ins Kino oder Theater? Wohin führte ihn sein letzter Urlaub? Haben Sie beide Kinder? Sollten Sie die persönlichen Vorlieben nicht kennen, gilt es diese natürlich zu erfragen. Unser Tipp: Achten Sie auf Details. Die Smartphone-Hülle oder der Schlüsselbund könnten den entscheidenden Hinweis liefern.

Tipp 8: Berufliche Interessen: An der Grenze zur echten Konversation

Sollten Sie den Eindruck bekommen, Ihr Gesprächspartner möchte ungern über seine persönlichen Interessen sprechen, bleiben natürlich die beruflichen. Erfragen Sie seine Meinung über ein Trendthema Ihrer Branche oder natürlich jenes der Veranstaltung oder Messe, auf der Sie sich befinden. Aber Vorsicht: Achten Sie auf die Zeit. Findet Ihr Smalltalk in einer 10-minütigen Kaffeepause statt oder wollen Sie noch mit anderen Teilnehmern sprechen, dann sollten Sie nicht zu weit in die Tiefe gehen. Natürlich können Sie anbieten, die Unterhaltung im Anschluss fortzusetzen.

9. Man sieht sich immer zweimal im Leben

Für gewöhnlich begegnet man potenziellen Geschäftspartnern ja öfter. Sollten Sie Ihren Gesprächspartner also nochmal empfangen oder bei ihm eingeladen sein, können Sie ganz einfach an Ihr Gespräch aus Ihrem letzten Treffen anknüpfen.

Tabu-Smalltalk-Themen im Business

Während viele Smalltalk-Themen hervorragend geeignet sind, gilt es andere tunlichst zu vermeiden, denn hier lauern fiese Fettnäpfchen. Über diese Dinge sollten Sie möglichst nie sprechen:

  • Politik, Religion
  • Ehe, Beziehung und Partnerschaft
  • Finanzielles
  • Negatives über Kunden, Wettbewerber, Kollegen oder den Arbeitgeber

Closing: Den Sack zumachen

Sollte Ihr Smalltalk gut verlaufen sein, gilt es den nächsten Schritt zu gehen. Deshalb sollten Sie stets Ihre Visitenkarte zur Hand haben – oder gar ihr Smartphone. So können Sie direkt eine Anfrage bei XING, LinkedIn und Co. stellen.

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