Durchblick mit Tradition: Die H.W. IBSEN Flachglas GmbH mit Standorten in Hannover und Magdeburg vertreibt Glasscheiben aller Art – sogenanntes Flachglas – bereits seit 1695. Das Portfolio des Mittelständlers ist umfangreich: von der Glastür über Echtglasduschen, Vordach- und Brüstungssysteme bis hin zu Isolier- und Brandschutzglas. Glasgroßhändler wie Ibsen sind die Schnittstelle zwischen industriellen Herstellern, die das Glas produzieren und Handwerkern, die Glas für Bauvorhaben benötigen.

Doch ein aktueller Trend in der Branche erschwert Ibsen das Tagesgeschäft: „Die industriellen Hersteller verkaufen ihr Glas vermehrt direkt an Handwerker und Bauunternehmer. Mit dem Ziel, die Margen für den Großhandel selbst zu kassieren“, sagt Sebastian Sörensen, kaufmännischer Leiter und Prokurist bei Ibsen.

Auch interessant: Umfrage – Digitalisierung im Baugewerbe als Chance

Auf der Suche nach der passenden Lösung

Steckbrief

Name: H.W. IBSEN Flachglas GmbH
Gründung: 1695
Hauptsitz: Hannover
Mitarbeiter: 70
Jahresumsatz: ca. 12 Millionen Euro

Der Mittelständler versucht, mit exzellentem Service dagegenzuhalten und liefert seinen Kunden zum Glas auch die passenden Beschläge wie Bänder, Schlösser, Drücker oder Duschbänder. Außerdem will der Mittelständler seine Kunden mit hoher Beratungsqualität und Dienstleistung überzeugen.

Funktionstüchtig, aber nicht perfekt: Die alte Internetverbindung und Telefonanlage von Ibsen waren nicht auf die Bedürfnisse des Mittelständlers zugeschnitten. Die Standorte Hannover und Magdeburg waren per MPLS miteinander verbunden. „Die Kosten für diese Infrastruktur haben sich für die Vernetzung unserer beiden Standorte einfach nicht gelohnt“, sagt Sörensen. Außerdem gab es mehrmals im Jahr Störungen, die den Mittelständler wertvolle Arbeitszeit kosteten. „Auf der Cebit 2017 habe ich mich unverbindlich nach alternativen Angeboten umgeschaut. Die Vorschläge der Telekom haben mich sofort überzeugt. Vor allem die Tatsache, einen persönlichen Ansprechpartner bei uns in Hannover zu haben“, sagt Sörensen.

Auch interessant: IT-Infrastruktur im Mittelstand – Digitale Lösungen nach Maß

Mit neuem Internetanschluss sicher und schnell vernetzt

Im Oktober 2018 war die neue Lösung bei Ibsen einsatzbereit. „Vor Ort hat die Umstellung insgesamt drei Arbeitstage gedauert“, sagt Sörensen. Die Standorte Magdeburg und Hannover sind jetzt über einen VPN-Tunnel miteinander verbunden. Mit dem Internetanschluss DeutschlandLAN Connect IP nutzt Ibsen nun Bandbreiten bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Bei Störungen springt der IP-basierte Anschluss DeutschlandLAN IP Voice/Data als Backup ein.

Für stabiles WLAN vor Ort sorgen Router, Switches und Access Points von Cisco Meraki. Auch Überwachungskameras und die Internet-Security-Lösung stammen von Cisco Meraki. Und können bereits erste Erfolge vorweisen: „Kürzlich wurde bei uns ein Mailanhang mit Schadsoftware geöffnet. Doch unsere Meraki-Security-Lösung blockierte den Anhang sofort“, sagt Sörensen.

Auch interessant: Sicherheitsexperte wird digitaler Vorreiter

Die H.W. IBSEN Flachglas GmbH mit Standorten in Hannover und Magdeburg vertreibt Glasscheiben aller Art – sogenanntes Flachglas – bereits seit 1695. Die H.W. IBSEN Flachglas GmbH mit Standorten in Hannover und Magdeburg vertreibt Glasscheiben aller Art – sogenanntes Flachglas – bereits seit 1695. (© Thomas Gruner)

Flexibel arbeiten und attraktiv für Bewerber sein

Digitalisierung im Mittelstand

Gemeinsam an Dokumenten arbeiten, sich gegenseitig vertreten und von unterwegs auf das Firmennetz zugreifen – gemeinsam mit Kollegen an unterschiedlichen Standorten. Das funktioniert nur mit der richtigen technischen Lösung.

Zusätzlich zum neuen Internetanschluss installierte die Telekom bei Ibsen die neue Telefonanlage Cloud PBX: „Mit IP-Telefonie über eine Telefonanlage aus der Cloud sind wir jetzt technisch auf dem neuesten Stand“, sagt Sörensen. Über das Business Service Portal (BSP) der Telekom verwaltet die IT-Abteilung von Ibsen die Telefonanlage komplett selbst: „Wir sind mit dieser Lösung sehr zufrieden“, sagt Sörensen. „Bisher gab es keine Einschränkungen und keinen Ausfall.“ Dank einer Kundenhotline für alle Standorte können sich die Kollegen in Hannover und Magdeburg gegenseitig vertreten. Wenn also in Hannover alle Kundenberater im Gespräch sind, springen die Kollegen in Magdeburg ein. Für Kunden bedeutet das: weniger Zeit in der Warteschleife.

Dabei hat jeder Mitarbeiter auch eine individuelle Rufnummer, egal ob im Büro, unterwegs mit seinem Smartphone oder per Desktop-Client und Headset zuhause. Und kann auf alle Daten wie Anruflisten oder Kundendaten flexibel zugreifen. „Die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten, gefällt vor allem unseren Mitarbeitern mit Kindern“, sagt Sörensen „Ist aber auch ein entscheidender Faktor, um potenzielle Bewerber von uns zu begeistern.“

DEUTSCHE TELEKOM UND H.W. IBSEN Flachglas GmbH

Die Aufgabe: Die beiden Standorte waren über ein MPLS-Netz verbunden. Das übertraf jedoch den eigentlichen Bedarf des Mittelständlers und war kostenintensiv. Die Mitarbeiter in Hannover und Magdeburg arbeiteten zudem weitestgehend autonom. Standortübergreifende Zusammenarbeit beschränkte sich auf einzelne Telefonate.

Die Lösung: Die Standorte Hannover und Magdeburg sind jetzt per VPN verbunden. Der Internetanschluss DeutschlandLAN Connect IP liefert Bandbreiten bis zu 1 Gibit/s. Router, Switches, WLAN-Access-Points sowie Internet Security und Sicherheitskameras von Cisco Meraki sorgen für stabiles WLAN und Schutz. Die Telefonanlage Cloud PBX ermöglicht moderne Cloud-Telefonie.

Die Vorteile: Der VPN-Tunnel ist kostengünstiger als das vorherige MPLS-Netz. Dank der neuen Telefonanlage aus der Cloud bedienen alle Servicemitarbeiter die Kundenhotline und vertreten sich standortübergreifend. Auch Heimarbeit ist möglich: praktisch für Eltern und ein Anreiz für Bewerber.