Wozu sollten Sie einen Imagefilm drehen?

Beginnen wir mit dem ersten Gebot für ambitionierte Videos in eigener Sache: Du sollst genau wissen, was Du mit einem Imagefilm willst. Wer sich nämlich  nicht an diese Grundregel hält, setzt mit einem unausgegorenen Streifen Geld und womöglich auch das Ansehen seines Unternehmens aufs Spiel. Denn: Je schwammiger Vorstellungen und Ziele sind, desto weniger erfolgsversprechend ist das Ergebnis.

Was also sind realistische Ergebnisse, die ein gut gemachter Imagefilm für Sie erbringen kann?

  • Umsatz steigern. Sie können mit dem – maximal bis zu zehn Minuten dauernden – Film auf Ihre Marke oder eines Ihrer Produkte aufmerksam machen. Der Vorteil: Ein cleverer Spot im Internet, Fernsehen oder Kino brennt sich den Zuschauern ins Gedächtnis ein. Je origineller und qualitativ ansprechender der Clip ist, desto besser kommt er an. Und damit steigen die Chancen auf neue Kunden für Ihre Produkte.
  • Einzigartig bleiben. Die Konkurrenz schläft nicht. Mit einem gelungenen Imagefilm setzen Sie sich von Ihren Mitstreitern ab und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich.
  • Namen machen. Sind Sie noch nicht so lange im Geschäft? Dann verhilft Ihnen das Bewegt-Marketing zu einem größeren Bekanntheitsgrad.
  • Neues Produkt vorstellen. Sie haben einen neuen Artikel designt und produziert. Mit einem kurzen Imagefilm präsentieren Sie ihn der Öffentlichkeit. Dank audiovisueller Darstellungen prägt er sich gut ein.

Weitere Tipps für einen erfolgreichen Imagefilm

Wenn Sie wissen, was Sie wollen, legen Sie die gewünschte Zielgruppe für Ihren Spot fest. Schließlich soll er das richtige Publikum erreichen. Ist auch diese Frage geklärt, geht es an das Feinkonzept. Dafür arbeiten Sie am besten sehr eng mit einer Produktionsfirma zusammen. Denn die übernimmt zwar die Umsetzung Ihrer Vorstellungen und berät Sie in vielen Belangen, aber je konkreter Sie Ihre eigenen Vorstellungen vorbringen, desto  näher kommen Sie am Ende dem gewünschten Resultat. Berücksichtigen Sie dabei einige wichtige Punkte, die einen Imagefilm zum Erfolgsgaranten machen:

  • Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Sich wiederholende Fakten will keiner hören. Der Imagefilm sollte stattdessen kurz und einprägsam sein.
  • Ein starker Anfang ist das A und O. Beginnen Sie daher mit einer spannenden Frage oder einem fesselnden Bild, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen.
  • Erzählen Sie eine Geschichte. Der Zuschauer will unterhalten werden. Schaffen Sie also eine Story mit Dramaturgie und rotem Faden, um zum Weitergucken zu animieren. Drücken Sie dabei ruhig auf die Tränendrüse oder bringen Sie zum Lachen – Hauptsache es sind Emotionen im Spiel.
  • Setzen Sie auf gute Qualität. Klar, rein theoretisch können Sie mit der richtigen Ausstattung in Eigenregie drehen. Wie dann das Endprodukt aussieht, ist jedoch fraglich. Investieren Sie also keine Kosten und Mühen in einen amateurhaften Film, wenn Sie nicht über das nötige Fachwissen verfügen. Gute Qualität von Spezialisten ist nicht billig, zahlt sich aber aus.
  • Machen Sie Ihr Baby zugänglich. Das World Wide Web bietet derzeit die besten Möglichkeiten der Distribution. Erwähnenswert seien an dieser Stelle Social Networks, die eigene Homepage oder auch Videoportale wie YouTube, Clipfish und MyVideo.

Tipp: Haben Sie selbst keine gute Ideen für den Imagefilm, dann schnüffeln Sie doch mal bei der erfolgreichen Konkurrenz. Vielleicht bietet sie die eine oder andere Inspiration für Ihr Filmchen. Doch Vorsicht, einfaches Kopieren eines Konzepts kommt nicht gut an.

Imagefilm: Kosten sind immer individuell

Ein Imagefilm setzt sich aus vielen variablen Kosten zusammen, sodass ein Durchschnittspreis kaum zu errechnen ist. Eine professionelle Produktionsfirma bietet nämlich sehr viele Dienstleistungen an. Die beginnen bereits mit der Planung des Films. Machen Sie dabei einerseits deutlich, was Sie von dem Video erwarten. Andererseits sollten Sie gegenüber Tipps der Experten offen sein.

Erst wenn das Konzept ausgereift ist, kommt es zum eigentlichen Dreh. Ist alles im Kasten, folgt die Post-Produktion: Der Film muss geschnitten, vertont, betextet, mit Musik unterlegt und gegebenenfalls mit digitalen Effekten veredelt werden. Einige Firmen bieten optional noch das Videomarketing an, um Ihren Promo-Streifen im Internet oder an anderer Stelle optimal sichtbar zu machen. All diese Schritte verursachen normalerweise Kosten im vier- oder sogar fünfstelligen Bereich.

Tipp: Lassen Sie sich von der Produktionsfirma eine verbindliche Kalkulation zum Festpreis aufstellen, um Ihr Budget für den Imagefilm nicht zu überziehen.

Weiterführende Links:

  • Storytelling in der Werbung: 5 Beispiele, die fesseln.
  • Weitere Tipps, die den Imagefilm zum Erfolgsgaranten machen, finden Sie hier.