Was es bei einer Firmen-Website zu beachten gilt, verrät Erfolgstrainer Bernd.

Schon in wenigen Schritten ist sie fertig: die eigene Homepage. Stolz klickt man sich durch das Tagwerk.

Doch so einfach und schnell sich der Online-Auftritt auch erstellen lässt: ist er dadurch automatisch erfolgversprechend? Nein, sagt Erfolgstrainer Bernd. „Hinter jeder erfolgreichen Firmen-Homepage steht ein gut durchdachtes Konzept.“ In drei Schritten erklärt der Experte, was es zu beachten gilt:

1. Zielgruppe definieren

  • Wer sein Unternehmen im Internet präsentieren will, sollte zunächst einmal die eigene Kundenstruktur analysieren. Folgende Fragen gilt es dabei zu beantworten:
  • Wer zählt bisher zu meinem Kundenstamm?
  • Welche Zielgruppe möchte ich dazugewinnen?
  • Welches Durchschnittsalter hat meine Zielgruppe?
  • Welche Kaufkraft bringen meine Kunden mit?
  • Möchte ich regional oder überregional auf mein Unternehmen aufmerksam machen?

2. Zentrale Botschaft formulieren

Eng verknüpft mit der Zielgruppenanalyse ist die Botschaft, die ein Unternehmen senden möchte. „Es macht einen Unterschied, ob ein Anwalt Rechtsbeistand anbietet oder ein Discotheken-Betreiber auf schillernde Partys aufmerksam machen will“, sagt Web-Experte Bernd. Inhalt und Design der Unternehmenshomepage sollten daher eng miteinander verknüpft sein. Branchenunabhängig gilt: Die Website sollte Vertrauen wecken, fachliche Kompetenz widerspiegeln und Seriosität vermitteln. Das kann mit einem schlichten Layout und dezenter Farbgebung ebenso funktionieren wie mit kräftigen Überschriften, satten Farben und hochauflösenden Bildern – etwa zu den Referenzen. Wichtig ist: Online- und Offline-Präsenz müssen zueinander passen. Weicht eines stark vom anderen ab, wirkt das Unternehmen nicht authentisch. „Die Mitarbeiter sollten gerne auf ihre Firmen-Webseite verweisen. Dafür müssen sie sich aber damit identifizieren können“, so Bernd.

3. Rolle der Internetpräsenz festlegen

Die dritte entscheidende Frage ist, welche Rolle der virtuelle Auftritt für das Unternehmen spielen soll. Ist sie nur Visitenkarte oder soll sie dem Kunden einen echten Mehrwert bieten? Vielleicht sogar als Austauschplattform und Feedback-Forum dienen? „Redaktionelle Beiträge etwa können den Traffic auf der Seite enorm steigern und die Kundenbindung erhöhen“, weiß der Erfolgstrainer. Fachwissen sollte dabei stets verständlich formuliert sein. „Vermeiden Sie Schachtelsätze und die Aneinanderreihung von Fremdwörtern“, so Bernd weiter. Klar und auf den Punkt – einen flüchtigen Rechtschreibfehler verzeiht der Kunde eher, als akademische Fachsimpelei, die keiner versteht. Über Kommentarfunktionen können Unternehmer zudem direkt mit ihren Kunden in Kontakt treten. Ob Anregung, Lob oder Kritik: Da sich die Homepage an den Kunden richtet, sollte sich dieser auch barrierefrei dazu äußern können. So fühlt er sich nicht nur erhört, das Unternehmen kann auf dieser Grundlage auch die eigene Internetpräsenz optimieren. „Eine klare Win-Win-Situation“, sagt Bernd, der Experte.

 

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