Tipp 1: Erfolge mit „Sponsored Posts“ messen

Werbeanzeigen auf Instagram schalten – das können seit August 2015 auch deutsche Unternehmen. „Sponsored Post“ heißt die virtuelle Reklame mit Ihren Links. Diese leiten den User über „Call-to-Action“-Buttons mit nur einem Klick weiter auf eine Webseite. Welche das ist, bestimmen Sie als zahlender Inserent. Instagram-Ads generieren Traffic auf Ihrer Seite (zum Beispiel direkt in den Online-Shop), erzielen App-Installationen und erhöhen die Videoaufrufe.

Weiterer Vorteil: Der Instagram-Effekt ist messbar. Die Buchung der Werbeanzeigen läuft nämlich über das gleiche Tool wie bei der Mutter Facebook, den Power Editor. Der überträgt die Möglichkeiten des Targetings nun auch auf Instagram.

Tipp 2: Planen Sie Ihr Budget für die Instagram-Werbung richtig!

Das Magazin „Lead-Digital“ hat dazu kürzlich eine Umfrage unter Agentur-Partnern gemacht.  Das Ergebnis: Einerseits ist der Tausenderkontaktpreis der eingekauften Einblendung in den Werbeanzeigen (CPM) bei Instagram höher als bei Twitter oder Facebook. Andererseits sorgt die deutlich höhere Klickrate für einen deutlich günstigeren Preis pro Klick auf die Anzeige. Instagram-User gelten laut aktuellen Untersuchungen tatsächlich als äußerst reaktionsfreudig.

Instagram-Ads haben also das Potenzial, die mehr als 400 Millionen aktiven User der Social-Media-Plattform erfolgreich für Ihr Produkt oder Ihre Marke zu begeistern. Doch wie funktioniert das genau?

Tipp 3: Carousel- oder Cinemagraph-Ads: Finden Sie das passende Format!

In dem Social-Media-Netzwerk stehen ästhetische und qualitativ hochwertige Bilder im Zentrum. Das sollte auch für Ihre Instagram-Ads gelten, die Sie am besten dem Stil Ihres Profil anpassen. So werden die Werbeanzeigen nicht als nervige Werbung, sondern als reguläre Beiträge wahrgenommen. Lediglich der kleine Schriftzug „Sponsored“ am oberen Bildrand weist sie als Inserate aus.

Folgende Formate geben momentan den Ton bei der Instagram-Werbung an:

  • Beim einfachen Advertising auf Instagram setzen Sie Ihre Bilder im Hoch-, Quer- oder Quadratformat in Szene.
  • Carousel-Ads kombinieren maximal vier Bilder zu einer Sequenz. Mit solchen kurzen Fotoserien lassen Geschichten erzählen oder Details betonen.
  • Cinemagraph-Ads arbeiten mit animierten Bildelementen und funktionieren ohne Ton und Blinken. In der Werbewirtschaft gelten sie als interessante Alternative zu teils nervigen Werbe-Banners. Toyota zeigt, wie hochwertig gut gemachte Cinemagrahs wirken.

Die Optionen für Werbetreibende sollen in naher Zukunft noch erweitert werden.

Tipp 4: Bleiben Sie authentisch!

Die Foto-Community hat ihre ganz eigenen Spielregeln. Die sollten Sie kennen. Besonders dominierend auf der Social-Media-Plattform sind Lifestylethemen wie Beauty, Mode, Ernährung oder Sport. Passt Ihr Unternehmen zu diesen User-Interessen?

Auch auf die folgende Frage sollten Sie eine kluge Antwort haben: Welche Bilder führen zu Interaktionen? Oft sind es nämlich nicht nur die Hochglanz-Instagram-Ads, sondern ganz einfache Aufnahmen oder exklusive Einblicke. Verkaufen Sie beispielsweise Schuhe, so werben Sie doch mal mit Fotos von einem Schnittmuster oder unverarbeitetem Leder. Solche ungewohnten Inhalte begeistern die Instagram-Community – und zwar ganz ohne großes Tam-tam!

Weiterführende Links:

  • Bei diesen 5 Instagram-Kampagnen ging das User Engagement durch die Decke.
  • Hier erfahren Sie, wie Sie die Fotosharing-App mit der richtigen Strategie sinnvoll einsetzen.
  • Wir verraten Tricks, wie Sie mehr Instagram-Follower bekommen.