Warum Sie einen guten IT-Dienstleister finden sollten

Oft wird der Begriff Outsourcing sogleich mit den Worten Entlassung oder Jobverlust in Verbindung gebracht. Ein Klischee. Ganz im Gegenteil profitiert Ihr gesamtes kleines oder mittelständisches Unternehmen vom Outsourcing – besonders wenn Sie einen IT-Dienstleister finden, der zu Ihnen passt.

Denn durch die Auslagerung von Arbeiten, Prozessen und Abläufen haben Sie viel mehr Zeit fürs Kerngeschäft. Immer wieder ist das Outsourcing sogar eine Notwendigkeit für den Mittelstand, wie unter anderem das "Handelsblatt" berichtet.

Damit Sie einen IT-Dienstleister finden, der Ihre Firma gezielt unterstützt, sollten Sie potenzielle Partner mit einem Set von Fragen auf Herz und Nieren prüfen ...

Was ein guter IT-Dienstleister für Sie leisten muss

Wollen Sie einen potenziellen Kandidaten für Ihr Outsourcing-Projekt genauer unter die Lupe nehmen, klären Sie am Besten die wichtigsten Fragen gleich zu Beginn:

  • Ist ein IT-Dienstleister auf Ihre Bedürfnisse eingestellt?
  • Finden Sie in Gesprächen leicht zusammen und funktioniert die Kommunikation?
  • Geht der Anbieter proaktiv auf Ihre Bedürfnisse ein?

Günstig ist nicht in jedem Fall gut: Ihr Partner muss auch wirklich das leisten, was Sie von ihm verlangen. Lassen Sie sich daher Referenzprojekte zeigen. So schätzen Sie besser ein, ob der IT-Dienstleister Ihren Auftrag stemmen kann.

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist die geografische Erreichbarkeit Ihres Partners. Halten Sie sich dabei an die Prämisse: Besser lokal als global. Das heißt, je näher Ihr Unternehmen und der IT-Dienstleister zusammenliegen, desto besser. So lassen sich Probleme im Notfall persönlich besprechen.

Schließlich müssen Sie sich in der Branche umhören, um den richtigen IT-Dienstleister zu finden. Sie suchen einen Partner, der verlässlich ist – hat ein Kandidat bereits gute Arbeit geleistet, werden ihn andere Unternehmen empfehlen.

Wie Sie einen soliden Vertrag mit einem IT-Dienstleister gestalten

Ist Ihre Suche nach einem IT-Dienstleister von Erfolg gekrönt, halten Sie das Outsourcing in einem Vertrag, dem sogenannten Service Level Agreement (SLA), fest. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gilt: Je höher der Schutzbedarf Ihrer Daten, Anwendungen und Systeme, desto sorgfältiger und detaillierter das Abkommen.

Ein Vertrag mit einem IT-Dienstleister ist darüber hinaus immer an individuellen Punkten ausgerichtet. Der Inhalt orientiert sich also an dem projektspezifischen Service, den Sie von Ihrem Partner verlangen. Halten Sie sich zum Beispiel an die folgenden Fragen:

  • Wer haftet bei einem Schaden?
  • Was geschieht bei einer Insolvenz des Partners?
  • Wie wird die Qualität des Services regelmäßig überprüft?
  • Wie funktioniert die Notfallversorgung bei Stromausfällen und ähnlichen Desastern?
  • Wer bekommt Zugriff auf Ihre Daten?
  • Wie werden Zugangsdaten wieder zurückgezogen?
  • Welche Ansprechpartner gibt es?

Finden Sie sich zur Vertragserstellung mit einem Juristen zusammen und lassen Sie den Profi über die Details gehen. Ein Beispiel für einen Vertrag finden Sie auf der Webpräsenz der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Welche großen Anbieter Sie auf dem deutschen Markt finden

Die größten IT-Dienstleister, die Sie in Deutschland finden, verteilen sich praktischerweise flächendeckend in der ganzen Bundesrepublik. Die Top-Fünf bilden beispielsweise:

Überprüfen Sie einfach auf den verlinkten Seiten der bekannten IT-Akteure, wer in Ihren lokalen Einzugsbereich fällt – Sie erinnern sich, ein IT-Dienstleister ist im besten Fall in Ihrer Nähe.

Diese Liste ist nur eine Anregung und Sie werden auch IT-Dienstleister bei Ihrer Suche finden, die aus dem Mittelstand kommen. Mehr zum Thema erfahren Sie auch in unserem Ratgeber Outsourcing: Dienstleister professionell briefen.

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