Die Pflanzenabteilung hat 20 Kisten Sonnenblumen in einer Woche verkauft, hingegen entwickeln sich die grellen Polster für Gartenmöbel zum Ladenhüter, und die meisten Kunden, die Blumenerde gekauft haben, nehmen gleich auch den passenden Dünger mit: Will Guido Märcz wissen, welche Artikel aus seinem Sortiment sich sehr gut verkaufen und welche wochenlang in den Regalen liegen, genügt ein schneller Blick auf seine Kassendaten. Schon weiß der Geschäftsführer des Gartencenters Sunflower in Frankfurt aktuell und detailliert, was seine Kunden derzeit schätzen. Zum Beispiel auch, welches seiner regelmäßigen Events die Verkaufszahlen stärker in die Höhe getrieben hat – der wöchentliche Frischemarkt, der Opernabend oder doch der Familientag mit Unterhaltungsprogramm. „Statt auf einen Onlineshop setzen wir auf Events“, sagt der Sunflower-Geschäftsführer. „Pflanzen sind etwas Emotionales. Unsere Kunden sollen sie anfassen und riechen können, bevor sie sich für den Kauf entscheiden.“

Durch Speichern in der Cloud teurem Datenverlust vorbeugen

Ob neue Maßnahmen im Laden den Verkauf ankurbeln, kann März an den Kassendaten ablesen. Für den Sunflower-Geschäftsführer bieten sie die optimale Grundlage, um seine unternehmerischen Entscheidungen zu treffen. Die Informationen, die Kunden bei jedem Kauf zurücklassen und Auskunft über ihre Vorlieben oder den Effekt von Sonderaktionen geben, sind für den Betrieb sehr wichtig und daher besonders schützenswert.

Laut EMC „Global Data Protection Index“ haben 37 Prozent der Unternehmen innerhalb eines Jahres wenigstens einmal Geschäftsdaten verloren, was im Schnitt Kosten von rund 558.000 Euro verursacht hat. Das will Sunflower verhindern und betreibt deswegen ein Back Up vor Ort, auf das das Unternehmen täglich Daten lädt. Doch was passiert, wenn beispielsweise ein Wasserschaden diesen Datensatz zerstört? Für Sunflower kein Problem – die Daten des Warenwirtschaftssystems sind zusätzlich in der Cloud gespeichert.

Deutscher Datenschutz gewährleistet

 

Laut Digitalisierungsindex Mittelstand der Deutschen Telekom und techconsult ist der Handelsbranche bei der digitalen Transformation die Informationssicherheit und der Datenschutz besonders wichtig. Sicherheitsbedenken sind laut Cloudmonitor 2017 des Internetverbandes Bitkom auch immer noch das größte Hemmnis für Unternehmen, Cloud-Anwendungen zu nutzten. 60 Prozent der Befragten geben an, dass sie unberechtigten Zugriff auf sensible Unternehmensdaten befürchten. Die Microsoft Azure Cloud Deutschland bietet Mittelständlern nicht nur skalierbare IT-Ressourcen auf Knopfdruck, sondern unterliegt dank der Datentreuhänderschaft der Telekom Tochter T-Systems auch strengen Datenschutzvorgaben. Der Betrieb von Microsoft Azure von der Telekom erfolgt ausschließlich in deutschen Rechenzentren.
T-Systems überwacht und regelt als neutrale Institution den Zugriff Dritter auf die gespeicherten Daten. Microsoft-Mitarbeiter können erst nach Freigabe durch den Kunden und den Datentreuhänder auf die Daten zugreifen. Damit sind strenge deutsche Datenschutzbestimmungen gewährleistet, und Unternehmen erfüllen wichtige Compliance-Bedingungen.

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Weil das alte Cloud-Back-up auslief, bot die Telekom Sunflower einen neuen, optimierten Service an. „Noch vor offiziellem Start konnten wir das Azure BackUp auf Microsoft Azure Deutschland offerieren“, sagt Michael Dainat, Accountmanager der Telekom Deutschland GmbH – mit mehr Speicherplatz und zusätzlichen Verwaltungsoptionen. Und der Möglichkeit, selbst auf dem Cloud-Server die Daten zu kontrollieren.

Innerhalb eines definierten Zeitfensters speichert die Referenz Sunflower jede Nacht rund 20 Gigabyte auf Microsoft Azure Deutschland. Selbst während des Urlaubs könnte der IT-Leiter dank mobilen Zugriffs mit den aktuellen Geschäftsdaten arbeiten. Den Betrieb der Cloud-Anwendung und den Schutz überlässt das Gartencenter Microsoft. „Dank Datentreuhänderschaft mit T-Systems bleibt der deutsche Datenschutz auch bei der Microsoft-Cloud gewahrt“, sagt Michael Dainat.

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Jederzeit deutsche Ansprechpartner

Auch der Umzug in die Microsoft Azure Cloud Deutschland verlief problemlos. Per Telefon und Fernzugriff standen die Telekom Experten bereit, um das System einzurichten. Bereits nach einem Tag speicherte Sunflower die Daten in der neuen Back-up-Umgebung. „Eine hohe Verfügbarkeit des Cloud-Speichers war für uns das wichtigste Kriterium“, sagt Guido Märcz. „Da vertrauen wir auf die Telekom als zuverlässigen Partner.“ Die Telekom und Microsoft bieten nicht nur eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent, sondern punkten auch mit dem Service. Sollte es Probleme geben, stehen jederzeit deutsche Ansprechpartner zur Verfügung.

Es soll übrigens nicht beim ersten Ausflug in die Cloud bleiben. Sobald das Gewerbegebiet in Frankfurt Mitte 2018, in dem das Gartencenter Sunflower sitzt, mit Glasfaser ausgestattet ist, will der Mittelständler weitere Systeme auslagern.

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