Sattes Grün – dieser Tage keine Selbstverständlichkeit im Norden Deutschlands, wo Rasenflächen neuerdings Gelbbraun tragen. Dazu in der Sonne glitzernde Hindernisse, die sich als große Wasserflächen tarnen. Der Green Eagle Nord Course – in Golferkreisen auch als „Grünes Monster“ berüchtigt – war Schauplatz der Porsche European Open. Das Turnier findet seit 2017 in Winsen (Luhe) statt und damit fast in Abschlagnähe Hamburgs. Dieses Jahr am Start: große internationale Golf-Stars wie Patrick Reed, Pat Perez, Charl Schwartzel, Bryson DeChambeau sowie Paul Casey. Und MagentaBusiness POS.

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Einfacher Einstieg in die Digitalisierung

Das digitale Kassensystem, mit dem das Berliner Unternehmen enfore von Marco Börries gemeinsam mit der Telekom kleine und mittlere Unternehmen digitalisieren will, bietet zusätzlich Funktionen für Einkauf, Warenwirtschaft oder Logistik bis hin zur Kundenkommunikation und -bindung. Bislang haben vor allem Gastronomie, der Einzelhandel oder Selbstständige mit dem Komplettangebot aus Hardware, Software, IP-basiertem Anschluss sowie Service MagentaBusiness POS-Erfahrungen gesammelt. Beim Golfturnier bewies die digitale Lösung erstmals ihre Eventtauglichkeit.

Innovative Kassenlösung mit intuitiver Bedienung

MBPOS in zwei Versionen

 

Das digitale Kassensystem gibt es in zwei Varianten.

 

Das erste Paket enthält den enforeDasher: Er schafft mit einem Display für die Kunden und einem Touchscreen für die Mitarbeiter Transparenz bei den Bestellungen.

 

Fehlt in kleinen Ladengeschäften oder Bars der Platz, um sauber und sicher mit digitalen Tablets und Terminals zu arbeiten, empfiehlt sich statt dem enforeDasher die montierbare digitale Kasse enforeComet.

 

Bastian zur Brügge, Projektleiter des Caterers Kofler & Kompanie, der in Winsen hungrige und durstige Golffans versorgte, nahm die Premiere gelassen. Bei der Schulung habe sich schnell herausgestellt, dass die Business-POS-Software „einfach und übersichtlich aufgebaut“ und intuitiv zu bedienen sei. Tatsächlich veranschlagen Uwe Fasterling, Vertriebsleiter von enfore und Alexander Ziehm, Vertriebsmitarbeiter der Telekom, lediglich zehn bis 15 Minuten für die Einarbeitungszeit. Ziehm: „Das ist ein entscheidender Vorteil für Caterer, die bei Großveranstaltungen viel Leihpersonal einsetzen.“

Gastronomie: Mobilität und Flexibilität wichtig

Noch wichtiger: Die Unternehmen können die robusten POS-Terminals mobil einsetzen. Die digitalen Registrierkassen funktionierten bei den Porsche European Open überall auf dem Gelände. Nicht nur beim Ticketing im Eingangsbereich, im VIP-Zelt oder am Foodtruck der Telekom. Fasterling: „Der Caterer kann die Gäste wirklich an jedem Loch versorgen und mit unserer Cloudlösung dennoch alle Verkäufe zentral registrieren“. Im Hitze-Wettkampf schickte der Caterer seine Mitarbeiter mit Bollerwagen oder Bauchläden übers Gelände. Mit dabei: Kühle Getränke, Eis und die Digitalisierung in Form von Paypads. „Mit dieser mobilen Lösung können Besucher ihr Eis auch weitabgeschlagen an Loch 10 mit Kreditkarte zahlen und erhalten den Beleg anschließend per SMS oder E-Mail“, sagte Ziehm.

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Hunger oder Durst sollten jedenfalls kein Grund für die Golffans sein, um ein Hole-in-One ihres Idols zu verpassen. Und so konnten sie sich auch an die Fersen des Siegers  Richard McEvoy heften und ihn auf Schritt und Schlag begleiten –MagentaBusiness POS ging jeden Weg mit.

MagentaBusiness POS macht Großevents flexibler

Wie MagentaBusiness POS große Events digitalisiert, erklären Uwe Fasterling von enfore und Alexander Ziehm von der Telekom.

Welche Vorteile spielt sich MagentaBusiness POS bei Großveranstaltungen heraus?

Uwe Fasterling: Mit unserer digitalen Kassenlösung können Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung überall nutzen. Auch im Grünen wie beim Golfturnier in Winsen. Sie sind damit ganz flexibel, erreichen ihre Gäste dort, wo sich diese gerade aufhalten. Beim Porsche European Open beispielsweise konnte der Caterer die Besucher überall auf dem Gelände bewirten – und die Umsätze aller Kassen zentral verfolgen.

Bei solchen Großevents ist nicht alles planbar. Wie flexibel reagiert da die digitale Kassenlösung?

Alexander Ziehm: Flexibilität ist die besondere Stärke von MagentaBusiness POS. Falls im VIP-Zelt der Andrang plötzlich viel stärker ist als geplant, können Sie den Raumplan ganz fix vor Ort an der digitalen Kasse ändern…

Uwe Fasterling: … oder einfach die Mitarbeiter, die als „Runner“ mit ihrem Bauchladen auf dem Gelände unterwegs sind, mit ihren digitalen Kassen im Zelt einsetzen.

Alexander Ziehm: Vielleicht merken die Unternehmen, dass sie bei der Gluthitze noch einige zusätzliche Getränkesorten verkaufen sollten. Dann nehmen sie problemlos zusätzliche Waren ins System auf, ohne dass sie dafür jede Kasse ansteuern und zwischenzeitlich außer Betrieb nehmen müssten. Das kann der dafür Verantwortliche am Laptop erledigen. Im Büro, zuhause oder vor Ort.

Allein zum Finale der Porsche European Open kamen knapp 11.000 Besucher. Wie haben Sie vorgesorgt, dass MagentaBusiness POS nicht in die Knie ging?

Alexander Ziehm: Die MagentaBusiness POS Lösung ist ausgiebig getestet worden und läuft absolut stabil. Aber es ist natürlich klar, dass wir für den Betrieb ein stabiles WLAN-Netz aufbauen mussten. Wir haben deshalb zur Sicherheit gleich dreifach vorgesorgt. Das Backup für das WLAN übernahmen LTE-Router. In den Catering-Zelten oder am Ticketing-Schalter hat die Telekom die Geräte zusätzlich über LAN-Kabel abgesichert. Und Mitarbeiter von enfore und von uns waren für Schulungen und Support die ganze Zeit beim Turnier dabei.

Uwe Fasterling leitet den Vertrieb der enfore AG. Alexander Ziehm arbeitet bei der Telekom im Vertrieb für MagentaBusiness POS.