Die Macht der Marken

Wer ein Papiertaschentuch möchte, bittet um ein Tempo. Wer seine Steinplatten im Garten mit einem starken Waserstrahl säubert, hochdruckreinigt nicht etwa, sondern "kärchert". Das sind zwei Beispiele deutscher Marken, die sich einen so guten Namen gemacht haben, dass diese als Synonym für eine ganze Produktgattung gelten.  Und sie zeigen, wofür gute Markenführung steht: für ein Alleinstellungsmerkmal, für ein gutes Image und für Vertrauen und Erfolg bei den Kunden.

Ein Ziel, das auch Mittelständler verfolgen sollten. Und wer sich dabei geschickt anstellt, hat sogar das Zeug zum Hidden Champion. Doch dafür braucht es mehr, als nur ein besonders gutes Produkt.

Keine Marke ohne Logo

Denn heutzutage müssen sich Unternehmen gegen eine Vielzahl an Marken durchzusetzen – an jeder Ecke blinken Werbebotschaften, wecken die Aufmerksamkeit von Passanten durch intensive Bilder oder spezielle Slogans. Wer sich gegen diese Flut behaupten will, sollte am besten ein einprägsames Logo entwickeln. Es steht als Symbol für Ihre Unternehmensphilosophie und -kultur und stellt ein visuelles Bindeglied zur Zielgruppe dar.

Da die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen durchschnittlich nur bei acht Sekunden liegt, sollte das Logo ausdrucksstark sein, um sich in das Gedächtnis der Betrachter einzuprägen. Grundsätzlich gilt: Je stärker das Logo, desto schneller bleibt es im Kopf hängen.

Im nächsten Schritt sollten Sie das Logo richtig promoten. Das heißt: Suchen Sie sich zur Zielgruppe passende Werbemittel aus – beispielsweise Kugelschreiber, T-Shirts oder Briefpapier – und bilden Sie darauf das Logo ab. Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass sich Menschen besser an den Namen eines Unternehmens erinnern, wenn es ihnen ein Werbegeschenk gemacht hat. Das berichtet  "neuhardt-consulting.de".

Markenführung bedeutet Aktivität im Netz

Wenn Sie sich einen Namen machen möchten, führt außerdem kein Weg an Facebook, Twitter & Co. vorbei. Gut so, denn die Social Media Kanäle sind der ideale Weg, um Ihr Unternehmen in ein gutes Licht zu rücken. Über diese Kommunikationsportale können Sie mit Ihrer Zielgruppe in Dialog treten und ihr einen tieferen Einblick in die Philosophie Ihres Unternehmens gewähren.

Die richtige Story macht die Marke

Verkaufen Sie nicht nur eine Marke, sondern eine Geschichte! Konsumgüter sind heutzutage austauschbarer denn je. Verleihen Sie Ihrem Produkt also etwas Besonderes. Zum Beispiel, indem Sie es in eine Story einbetten, mit der sich Ihre Zielgruppe identifizieren kann. Ein gutes Vorbild für eine gelungene Markenführung bietet der Sportartikelhersteller Nike mit seinem Slogan "Just do it." Mit dieser Aufforderung wird dem Leser eine besondere Story vermittelt – nach dem Motto: Befreien Sie sich von Ihren Zwängen und laufen Sie einfach los.

Wohltätigkeitsveranstaltungen

Durch positive Berichterstattung in der Presse erreicht Ihre Marke mehr Bekanntheit. Organisieren Sie beispielsweise Wohltätigkeitsveranstaltungen, um Ihr Image zu verbessern. Indem Sie anderen helfen, können sich Menschen stärker mit Ihrem Unternehmen identifizieren.

Mitarbeiter an Bord holen

Brand Management betrifft nicht nur die Führungsebene, sondern jeden einzelnen Mitarbeiter. Damit eine Marke funktioniert, sollten Ihre Angestellten als adäquate Markenbotschafter fungieren. Nur wenn Ihre Leute wissen, wofür die eigene Marke steht, können sie die Botschaft an die Kunden vermitteln und im besten Fall das Produkt verkaufen.

Fazit: Wer sich einen Namen machen möchte, sollte für andere sichtbar und erreichbar sein. Sorgen Sie dafür, dass man sich mit Ihrer Marke identifizieren kann, indem Sie eine Geschichte erzählen und mit den Menschen via Social Media und andere Kanäle in Dialog treten. Zu guter Letzt: Vermitteln Sie ein einheitliches Bild – jeder Ihrer Mitarbeiter sollte transferieren können, wofür Ihr Unternehmen steht.

Weiterführende Links:

  • Wer hat in Sachen Markenführung die Nase vorn? Hier erfahren Sie es.
  • Wie wichtig Social Media für das Brand Management ist, können Sie im Video sehen.