Ob der Vertriebler den Kunden auf dem Tablet die neuesten Produktfotos zeigt, der Lkw-Fahrer via Smartphone neue Aufträge bekommt oder der Versicherer mit einer ausgefeilten Präsentation punkten will – Smartphone und Tablet haben sich im Arbeitsalltag etabliert. 54 Prozent der Beschäftigten gehören laut Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) von Juni 2016 zu den sogenannten „Mobile Workers“, sind also vorwiegend oder ausschließlich mobil an wechselnden Arbeitsplätzen tätig.

Um das mobile Arbeiten zu ermöglichen, müssen Unternehmen ihre Infrastruktur modernisieren und den Mitarbeitern etwa einen sicheren Zugriff auf die Geschäftsdaten von unterwegs ermöglichen. Durch entsprechende Business-Apps verwandelt sich dann schon ein Tablet in einen vollwertigen Arbeitsplatz – und die Angestellten können Aufgaben zu Hause erledigen. Diese Investition lohnt sich für Unternehmen: Denn laut DGFP-Studie steigt die Arbeitszufriedenheit bei besseren mobilen Arbeitsmöglichkeiten um 67 Prozent.

Je intensiver das Mobilgerät für Arbeiten eingesetzt wird, desto mehr Datenvolumen verbrauchen Mitarbeiter im Alltag. Der mobile Datenaustausch – privat und geschäftlich – treibt den Datendurchsatz über die Mobilfunknetze nach oben. Bitkom schätzt das Datenvolumen im deutschen Mobilfunk 2016 auf 674 Millionen Gigabyte, mehr als doppelt so viel wie drei Jahre zuvor. Um bis zum Ende des Monats problemlos mit geschäftlichen Apps arbeiten zu können, müssen Unternehmen immer häufiger Datenpakete nachkaufen. Das kann bei mehreren Hundert Mobilgeräten teuer werden.

Mobilen Datenverkehr gezielt steuern

Mit einem neuen Service der Telekom können Unternehmen solche Situationen vermeiden. „Mobile Datamanagement Pro“ analysiert den gesamten mobilen Datenverkehr in Echtzeit. Livestatistiken registrieren, wie viel Datenvolumen Mitarbeiter für welche Anwendungen brauchen, welche Apps den Verbrauch in die Höhe schnellen lassen und wo es Einsparpotenziale gibt. Der Service gibt auch Mitarbeitern einen Überblick: Die Nutzer sehen über die User-App ihren Datenverbrauch und können ihr Verhalten anpassen.

Neben den Analysemöglichkeiten können Unternehmen mit Mobile Datamanagement Pro den mobilen Datenverkehr sogar steuern. Über ein Webportal legt die IT-Abteilung etwa Datenvolumenbegrenzungen für Teams fest: Nur im Vorfeld festgelegte, geschäftskritische Anwendungen können Mitarbeiter nach Überschreiten der Grenze weiterhin nutzen. Darüber hinaus definiert das Unternehmen Standards und komprimiert beispielsweise Videoinhalte, um den mobilen Verbrauch zurückzufahren.

Das Smartphone wird zum Arbeitsgerät Das Smartphone wird zum Arbeitsgerät – damit Business-Apps bis zum Ende des Monats reibungslos funktionieren, steuern Unternehmen das mobile Datenvolumen zentral für alle Geräte. (© 2017 Telekom )

Vorteile von Mobile Datamanagement Pro

Analysieren Livestatistiken zeigen, wie viel Datenvolumen im Unternehmen für welche Apps und Inhalte verbraucht wird. Durch die Anonymisierung auf Nutzerebene sind Rückschlüsse auf individuelles Nutzungsverhalten ausgeschlossen.

Steuern Das Unternehmen legt Regeln für Teams fest und reguliert den Datenverbrauch.

Arbeiten Wichtige Business-Apps funktionieren bis zum Ende des Monats reibungslos.

Komprimieren Die IT-Abteilung bestimmt Standards und komprimiert Videoinhalte, um den Datenverbrauch zurückzufahren.

Sperren Das Unternehmen sperrt nichtrichtlinienkonforme Applikationen wie Glücksspiele oder Erotikseiten.

Sparen Das Kaufen von weiteren Datenpaketen entfällt.

Daten schützen Der mobile Datenverkehr läuft über ein Cloud-Gateway in einem Telekom Rechenzentrum, das deutschen Datenschutzbestimmungen unterliegt.

Verbrauch optimiert

Verbrauchen einzelne Applikationen zu viel Datenvolumen für unnötige Funktionen? Schaltet die Anwendung Werbung, über die Nutzer leicht auf risikobehaftete Seiten gelangen? Mit dem neuen Service erkennt die IT-Abteilung zudem besonders datenhungrige Applikationen wie etwa Streamingdienste und sperrt Glücksspielseiten. Dadurch unterstützt Mobile Datamanagement Pro auch ganz nebenbei die Einhaltung der Unternehmensrichtlinien.

Nach der Installation des Service auf den Geräten läuft der gesamte mobile Datenverkehr über ein Cloud-Gateway. Durch das Hosting in einem deutschen Rechenzentrum der Telekom finden bei diesem Service deutsche Datenschutzgesetze und Normen Anwendung. Angst vor Überwachung durch den Chef brauchen Mitarbeiter also nicht zu haben: Ein Anonymisierungstool verhindert optional Rückschlüsse auf das individuelle Nutzungsverhalten einzelner User.

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