Warum Mitgründer eine gute Idee sind

Wozu einen Mitgründer suchen, wenn die "Alleinherrschaft" so schön sein kann? Natürlich können Sie ein Start-up ganz ohne weitere Entscheider aufziehen, doch müssen Sie alle anfallenden Aufgaben dann alleine stemmen. Wer dazu bereit ist, Verantwortung abzugeben, ist mit einem oder mehreren Partnern gut beraten. Weiterer Vorteil: Sie können kritische Entscheidungen untereinander abstimmen. Der Input der anderen ist hilfreich bei der Suche nach dem richtigen Weg – insbesondere in der Anfangsphase eines Unternehmens ist dies ein wichtiger Aspekt.

Mitgründer gesucht – aber welche?

Sie haben sich dazu entschlossen, ein Teamplayer zu sein? Gut für Ihr Stress-Barometer! Im nächsten Schritt sollten Sie überlegen, welche Leute Sie für die anfallenden Start-up-Jobs benötigen. Dafür müssen Sie natürlich wissen, welche Aufgaben im Geschäftsverlauf zu bewältigen sind. Welche Bereiche müssen besetzt werden? Welche Kompetenzen müssen die Teamplayer besitzen und sind bestimmte Soft Skills vonnöten? Tipp: Definieren Sie erst die benötigten Skills und begeben Sie sich anschließend auf die Suche nach der passenden Mannschaft. Nur dann können Sie eine in sich kohärente Truppe aus Mitgründern und Angestellten bilden.

Verschiedene Arten von Mitgründern für Start-up-Jobs

Grundsätzlich lassen sich fünf Typen unterscheiden, die Sie für ein erfolgreiches Start-up benötigen – sei es als Mitgründer oder für das sonstige Team. Dies sind:

  • Der Starter. Der Starter geht die Dinge an. Er ergreift die Initiative und steckt die anderen mit seinem Elan an. Wenn er etwas Zeit übrig hat, verbringt er diese mit Brainstorming.
  • Der Unterstützer. Der Unterstützer ist sich für keine Aufgabe zu schade. Er springt dort ein, wo der Schuh drückt und hält das Team zusammen. Wenn ein Kollege seiner Hilfe bedarf, steht er ihm zur Seite, selbst wenn es sich um ein ihm fernes Aufgabengebiet handelt.
  • Der Kritiker. Er zählt nicht zu den beliebtesten Kollegen, da er gerne die Kontraposition einnimmt, dennoch wird er allseits geachtet. Denn: Der Kritiker spricht auch die unangenehmen Themen an, weist auf Fehler hin. Dieser hartnäckige Mitgründer kommt nicht zur Ruhe, bevor der Plan vollständig umgesetzt ist.
  • Der Passionierte: Der Passionierte ist mit Leib und Seele im Geschäft. Er verliert nie den Glauben an seinen Job und dient als Quelle der Inspiration für seine Kollegen.
  • Der Finisher. Der Finisher ist der perfekte Projektleader. Er gilt als sehr zielorientiert, sodass Sie sich bei ihm sicher sein können, dass das Projekt ein gutes Ende findet.

Natürlich kann ein und dieselbe Person mehrere dieser Eigenschaften besitzen. Die Hauptsache ist, dass Sie die Qualitäten Ihrer Teamplayer kennen und sich jeder darüber im Klaren ist, wer für welche Belange der richtige Ansprechpartner ist.

Wo finden Sie Mitgründer?

Sie wissen WAS Sie wollen und WEN Sie wollen, jetzt stellt sich nur noch die Frage: WO können Sie Mitgründer finden? Hier spielt das berufliche und private Umfeld eine entscheidende Rolle. Womöglich gibt es Bekannte in Ihrer Firma, die Sie für Ihre Existenzgründung begeistern können? Oder ein guter Freund, mit dem Sie bereits seit Studientagen an einer Geschäftsidee feilen, will endlich mit Ihnen den Schritt in Richtung Unternehmensgründung wagen. Der Vorteil: Sie fassen leichter zu jemandem Vertrauen, den Sie bereits kennen und können besser abschätzen, ob die Person zu Ihrem Unternehmen passt.

Zusätzlich können Sie sich außerdem auf dem Stellenmarkt präsentieren. Da könnte es allerdings passieren, dass Sie unter zig hunderten Gründern schnell untergehen. Eine klare und pointierte Beschreibung Ihrer Unternehmensziele und -kultur ist daher ratsam.

Weiterführende Links:

  • Nicht nur für Start-up-Jobs benötigen Sie die richtigen Leute. mDM stellt Ihnen vier grundsätzliche Mitarbeitertypen vor.
  • Sie sind noch auf der Suche nach einem genialen Namen für Ihr Start-up? Der Firmennamen-Generator hilft weiter.