Die Chancen von Mobile Marketing sind groß

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Die Internetnutzung über Smartphones und Tablets nimmt permanent zu. So sollen 2017 bereits 75 Prozent (2016: 68 Prozent) des drahtlosen Datenverkehrs über mobile Geräte laufen, wie sich der Studie "Mobile Advertising Forecasts" von Zenith entnehmen lässt. Allein diese Prognose legt nahe, dass das Thema Mobile Marketing an Bedeutung gewinnt. Gleichwohl ist es noch nicht in jedem Unternehmen angemessen etabliert. Die Chancen von Werbung für mobile Endgeräte (Mobile Ads) liegen daher noch vielfach brach. Das sollte sich ändern.

Zielgruppe, Zielgruppe, Zielgruppe

Grundlage für erfolgreiches Mobile Marketing ist die richtige Einschätzung der Zielgruppe. Sie müssen sich also fragen, wen Sie mit ihrer Werbung erreichen möchten. Finden Sie heraus, wie Ihre tatsächlichen und potenziellen Kunden ticken. Was interessiert diese Menschen, welche Sprache sprechen sie, was und wie suchen sie im Internet? Hilfreiche Tipps dazu liefert unser Ratgeber "Zielgruppe definieren: Welcher Kunde passt zu mir?".

Responsives Design als Voraussetzung

Ist diese Pflichtaufgabe erfüllt, folgt die nächste. Sie machen Ihren Internetauftritt technisch fit für Mobile Marketing. Das heißt, Ihre Seite muss für die Nutzung mit Smartphone und Co. sowohl grafisch als auch inhaltlich (zum Beispiel durch kürzere Texte) optimiert sein. Stichwort: responsives Webdesign. Kleinere und berührungsempfindliche Bildschirme verlangen nämlich nach einer anderen Gestaltung als jener für die Displays von Notebooks und Desktop-PCs. Auch hierzu finden Sie genauere Informationen in einem unserer Ratgeber: "Responsive Design: So wird Ihre Website auch auf Smartphone & Co. optimal angezeigt".

Gefahr durch Adblocker bannen

Damit haben Sie bereits entscheidende Weichen gestellt. Fragt sich nur, was Sie wie darüber transportieren. Im schlimmsten Fall ist das gar nichts, wenn Adblocker Ihre Online-Werbung verhindern. Sie brauchen also Mobile Marketing, das diese Klippen umschifft. Entsprechende Hinweise dazu finden Sie im Ratgeber "Online-Werbung: 4 Tipps, mit denen Sie Adblocker umgehen".

Mobile SEO verbessern

Hausaufgaben sind womöglich auch in Sachen mobile Suchmaschinenoptimierung zu erledigen. Denn auch hier gelten für Mobile Marketing teils eigene Gesetze. Nach einer Untersuchung von Search Engine Land suchen Smartphone- und Tabletnutzer häufig nach spezifischeren Begriffen als Desktop-User. Das heißt, dass Sie noch mehr Sorgfalt bei der Keywordanalyse walten lassen sollten. Setzen Sie also auf Schlüsselwörter, die konkrete Produkte in den Mittelpunkt stellen. Beispiel: Sie bieten in Ihrer Bäckerei ein besonderes Brot an. Dann verwenden Sie dessen Namen für Ihr Mobile Marketing und nicht einfach nur den Begriff Brot. Warum? Weil viele Besitzer von mobilen Endgeräten bereits vor der Suchanfrage ziemlich genau wissen, was sie finden möchten.

Soziale Netzwerke nutzen

Eine wichtige Säule für mobile Ads sind die sozialen Netzwerke. Eine Deloitte-Studie ergibt:

"Fast die Hälfte aller iPhone-Nutzer kommt in den ersten 15 Minuten nach dem Aufwachen nicht ohne einen Blick auf das Gerät aus. Für alle Smartphone-Nutzer sind es mehr als ein Drittel, bei den unter 25-Jährigen ist es die deutliche Mehrheit."

Das sollten Sie mit frischen Postings am Morgen berücksichtigen. Oder den späten Abend dafür nutzen. Denn viele Nutzer werfen noch vor dem Schlafengehen einen Blick in Facebook und Co.

Auch Apps eigenen sich gut fürs Mobile Marketing. Werbung in ihnen erzielt eine deutlich höhere Klickrate als die auf mobilen Webseiten, wie Medialets herausgefunden hat.

Weiterführende Links:

  • Sie wollen Ihre Webseite bekannt machen? Dann lernen Sie von den Fehlern der Konkurrenz. Einige SEO-Unglücke passieren nämlich immer wieder – und das völlig unnötigerweise.
  • Die Smartphone- und Tablet-Trends 2017 versprechen viele spannende Neuerungen, auch im Hinblick auf die Anschaffung eines neuen Smartphones für Geschäftskunden. mittelstand – DIE MACHER wirft einen Blick in die Kristallkugel …