Business-Präsente zum Genießen

Am Ziel vorbei. Mal wieder ins Fettnäpfchen getreten. Alles sehr peinlich. Das Thema Geschenke für Kunden ist heikel – denn Sie können Vieles falsch machen.

Damit die Gaben ins Schwarze treffen, fragen Sie sich daher immer vor dem Kauf:

  • Wie gut kennen Sie den Kunden?
  • Wie lange arbeiten Sie schon zusammen?
  • Sind Sie auf Du und Du miteinander oder nicht?

Sie entscheiden stets individuell, was Sie verschenken. Wenn Sie Ihren Kompagnon noch nicht so gut kennen oder höfliche Distanz wahren wollen, dann bleiben Sie bei den Klassikern. Wie zum Beispiel:

  • Schokolade
  • Gummibärchen
  • Bonbons

Nur leider sind diese Business-Präsente mehr als – sorry – ausgelutscht. Sofern Sie Ihren Geschäftspartner gut kennen, wird er oder sie einen passenden Gastronomiegutschein oder einen Weinkorb besser finden. Und übrigens: Ihr Firmennamen beziehungsweise Ihr Firmenlogo sollte gut zu sehen sein.

Werbegeschenke mit Stil

Weil sich über Geschmack streiten lässt, sind essbare Geschenke für Kunden nicht immer die erste Wahl. Das ist aber kein großes Problem, denn es gibt massenweise geschmackvolle Werbegeschenke auf dem Markt.

Die Urtypen sind natürlich:

  • Blöcke,
  • Stifte,
  • Feuerzeuge und
  • Kalender.

Letztere passen meistens gut zur Weihnachtszeit und dem neuen Jahr.

Das ist zwar alles praktisch und hilfreich, aber nicht besonders originell. Wenn Sie mit Ihren Geschenken mehr überraschen wollen, dann setzten Sie besser auf Gadgets und Gimmicks, die in die digitale Arbeitswelt passen. Mittlerweile gibt es Solarzellen, um Smartphones zu laden, Minidrohnen fürs Office und die allseits beliebten USB-Sticks für wenig Geld.

Noch mehr Geschenke für Kunden

Wie bereits erwähnt, eignen sich Gutscheine als Geschenke für Kunden. Schließlich kann sich Ihr Partner mehr oder weniger aussuchen, was er damit anstellt. Vergessen Sie nicht Ihre Visitenkarte beizulegen, damit das Präsent zugeordnet werden kann.

Vielleicht spenden Sie aber auch einfach im Namen des Kunden. Sie tun dann in gleich mehrfacher Hinsicht etwas Gutes.

Kleinigkeiten für Mitarbeiter

Nicht nur Ihre Kunden wollen zu Weihnachten, Jubiläen oder ähnlichen Anlässen beglückt werden, sondern auch Ihre Angestellten. Damit Sie die richtige Aufmerksamkeit für die Belegschaft finden, steht eine wichtige Frage am Anfang: Was ist Arbeitnehmern überhaupt wichtig?

Laut einer Studie der Karriereplattform "Xing", ...

  • ... meinen zwar 46 Prozent der deutschen Arbeitnehmer, Sie können vom Gehalt gut leben, aber
  • ... nur vier von zehn sind mit Ihrem Gehalt zufrieden.

Sie können sich denken, worauf das hindeutet: Schreibutensilien, Süß- oder Kleinkram erfreuen sich als Gaben keiner großen Beliebtheit – wie auch schon die "FAZ" berichtet hat.

Mit Gutscheinen und Geldgeschenken treffen Sie eher den Geschmack. Worum es aber eigentlich geht: Mit den passenden Präsenten zeigen Sie Ihren Mitarbeitern Ihre Wertschätzung. Mit irgendetwas von der Stange funktioniert das nicht.

Motivation durch kleine Gesten

Manchmal müssen Sie den Begriff Geschenke etwas weiter fassen. Teambildende Maßnahmen, wie Betriebs- und Weihnachtsfeiern, erfüllen ebenfalls ihren Zweck. Das Best-Case-Scenario: Sie richten eine Party aus und verteilen Geschenke. Wie Sie eine Weihnachtsfeier planen erfahren Sie übrigens in unserem Ratgeber.

Damit das Happening aber nicht nur Freude macht, sondern auch motiviert, geben wir noch Kurztipps für eine knackige Ansprache:

  • Wen sprechen Sie an? Denken Sie daran, Sie reden nicht vor Kunden, sondern vor Ihrer Belegschaft.
  • Stellen Sie positive Entwicklungen in den Vordergrund. Besonders auf einer Weihnachtsfeier demotiviert das Gerede über Krisen – schließlich kommunizieren Sie schon regelmäßig mit Ihren Mitarbeitern und negative Entwicklungen sollten bekannt sein.
  • Bleiben Sie kurz und bündig. Stellen Sie drei Punkte ins Zentrum Ihrer Motivationsrede. Auf eine PowerPoint-Präsentation können Sie verzichten. Auf lobende Worte aber nicht – wenn sie angebracht sind.

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