Die Gesellschaft im Blick

Corporate Social Responsibility (CSR)

Eine allgemeingültige Definition von Corporate Social Responsibility (CSR) gibt es nicht. Vielmehr stehen unterschiedliche Konzepte nebeneinander. Die verschiedenen Definitionen haben aber einen gemeinsamen Nenner, nämlich die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Diese Verantwortung schließt Umwelt und nachhaltige Entwicklung mit ein. Erwartet werden außerdem ein CSR-Management sowie die dauerhafte Einhaltung von geltendem Recht.

Nachhaltigkeitsmanagement ist für Unternehmen kein Luxus. Im Gegenteil: Bereits im Grundgesetz ist in Artikel 14 geregelt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Nichts anderes ist im Grundsatz das, was als Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet wird. Das Unternehmen orientiert sich gemäß eigenem Anspruch und nicht zuletzt auch aus eigenem Interesse nicht nur an Profitmaximierung, sondern auch an nachhaltiger Entwicklung. Denn nur dann hat das Unternehmen Aussicht auf dauerhaften Bestand. Hinzu kommt, dass Nachhaltigkeit als Wert in der Gesellschaft immer wichtiger wird. Potenzielle Kunden richten also einen stärker werdenden Fokus darauf.

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Nachhaltigkeitsmanagement: Was gehört dazu?

Wie das CSR-Management in der Praxis gestaltet wird, hängt natürlich von der Unternehmensgröße und der jeweiligen Branche ab. Häufig gehören aber diese Schritte dazu:

  • Nachhaltigkeitsmaßnahmen definieren
  • Zuständigkeiten vergeben
  • Daten zur Umsetzung sammeln und verwalten
  • Nachhaltigkeitsprogramm aktualisieren
  • Stakeholder beteiligen
  • Berichte erstellen
  • Nachhaltigkeitskommunikation organisieren

Effizientes Nachhaltigkeitsmanagement dank Software

Nachhaltigkeitsmanagement berührt den Kern unternehmerischen Handelns und muss demnach in den Unternehmenszielen und der Unternehmensstrategie zwingend berücksichtigt werden. Wie in anderen Organisationsbereichen steigert auch im Nachhaltigkeits- beziehungsweise CSR-Management der Einsatz von Software die Effizienz.

Der Markt für solche Software ist bunt. Manche Tools richten sich vornehmlich an Großunternehmen, einige sind eher für den Mittelstand interessant. Anhand eines Fragenkatalogs lassen sich die infrage kommenden Lösungen gut eingrenzen:

  • Welche CSR-Richtlinien soll das Tool berücksichtigen?
  • Lässt sich die Software in die eigene Systemlandschaft integrieren?
  • Welche Schnittstellen für Datentransfer sind vorhanden?
  • Wie viele Personen mit welchen Rollen sollen mit der Software arbeiten?
  • Sollen Prozesse und Workflow abgebildet werden können?

Wichtig sind auch die Frage nach den Kosten und die nach der Dauer und dem Aufwand der Implementierung in das eigene System.

Die Beschäftigung mit Corporate Social Responsibility ist wichtig für Unternehmen. (© 2017 Shutterstock / one photo)

In CSR-Software zu investieren, ist nicht nur für Aktiengesellschaften lohnend, sondern auch für mittelständische Unternehmen – je nach Branche und Zielgruppe selbst für kleinere. Mit einer Cloud-Lösung entfällt eine hohe Investitionssumme für eine große Software-Suite mit unüberschaubaren und eventuell auch überflüssigen Funktionen. Oft sind solche Modelle auch skalierbar. Dadurch lassen sie sich an die Bedürfnisse der Firma anpassen, und es fallen keine unnötigen Kosten an.

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CSR-Software einführen

Bei der Implementierung der Lösung für Nachhaltigkeitsmanagement in die eigenen IT-Systeme ist ebenso vorzugehen wie in anderen Fällen einer Software-Einführung. A und O der Implementierung ist ein von allen betroffenen Unternehmensteilen mitgetragenes Konzept. Die Nachhaltigkeitsziele sollten dabei nicht Top-down vorgegeben, sondern gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgearbeitet werden.

Das Konzept sieht einen Zeitplan für die Einführung der Software vor. Dieser Zeitplan bietet Puffer für unvorhergesehene Ereignisse, beinhaltet eine Testphase und Schulungen für das zuständige Personal. Auch eine Auswertung der Testphase sollte eingeplant sein.