Hochwertigen Content produzieren

Eines vorweg: Sie können einen noch so guten Newsletter erstellen – wenn er die Zielgruppe verfehlt, generieren Sie auch keine Klicks auf Ihre Website. Verfassen Sie daher Content, der für Ihre Leserschaft von Interesse ist. Und wie vergrößern Sie den Kreis? Indem Sie den potenziellen Kunden einen Grund liefern, Ihren Newsletter zu abonnieren. Welchen Mehrwert haben sie davon? Ihre Antwort auf diese Frage ist zugleich das Fundament, auf dem Ihr Content basiert.

Wer einen Newsletter erstellen möchte, muss also vor allem nützliche und darüber hinaus hochwertige Inhalte produzieren. Diese gehören in die Hände von versierten Textern. Damit die wissen, was Sie zu tun haben, bedarf es eines ausgeklügelten Redaktionsplans.

Einige grundsätzliche Tipps zum Schreiben:

  • Drücken Sie sich einfach und verständlich aus.
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler sind natürlich tabu.
  • Bandwurmsätze und leere Worthülsen haben in Ihren Texten ebenso wenig verloren.
  • Formulieren Sie interessante Überschriften, die zum Weiterlesen oder gezielten Lesen ermuntern.
  • Arbeiten Sie mit Formatierungen, um Texte besser zu gliedern.
  • Setzen Sie zur Veranschaulichung Infografiken und Bilder ein.
  • Bauen Sie Call-to-Actions ein, um Ihre Leser beispielsweise auf weiterführende Inhalte zu leiten.

Newsletter erstellen: Betreff und Preheader

Ein überaus wichtiger Teil vom Newsletter ist die Betreffzeile. Sie muss auf das Nachfolgende neugierig machen, sonst geht die E-Mail unter. Formulieren Sie kreativ – hilfreich ist oftmals eine bildliche Sprachform –, und bringen Sie schon hier den Mehrwert des Mailings zum Ausdruck. Ebenfalls wichtig: Fassen Sie Ihren Appetitanreger kurz. Das müssen Sie sogar, denn für den Betreff stehen Ihnen lediglich 80 Zeichen zur Verfügung. Noch besser sind 30 bis 50 Zeichen, denn viele E-Mail-Clients zeigen die Betreffzeile nicht vollständig an.

Außerdem sollten Sie Ihren Newsletter nicht ohne Preheader erstellen. Das ist der Teaser-Text für Ihren Newsletter, der genauso wie der Betreff einen ersten Einblick auf den Inhalt gewährt. Nutzen Sie auch diesen, etwa 100 Zeichen umfassenden Raum, um die Neugier Ihrer Zielgruppe zu wecken.

Einleitung und Footer gestalten

Haben Sie das Interesse Ihrer Leser geweckt, steht die nächste Aufgabe an: die Einleitung. Nach einer persönlichen Anrede geht es darum, Spannung zu erzeugen. Das gelingt nicht auf sachlicher Ebene. Regen Sie bereits in der Einleitung zum Nachdenken an, provozieren Sie, sprechen Sie die emotionale Seite Ihrer Leser an. Dabei sollten Sie natürlich beim Thema bleiben.

Den Abschluss Ihres Newsletters bildet der sogenannte Footer. Er verweist auf wichtige weiterführende Informationen. Üblicherweise gehören in den Fußteil Links zum Unternehmen, das Impressum, AGB und gegebenenfalls Qualitätssiegel.

Wichtig: De jure sind Unternehmen dazu verpflichtet, die Newsletter-Abmeldung einfach zu gestalten. Das Fußende Ihres Newsletters ist für eine entsprechende Klickfläche perfekt geeignet – nicht zu auffällig positioniert, aber immer noch leicht zu finden.

Das Design

Nicht nur inhaltlich muss alles stimmen. Auch optisch sollten Sie Ihren Newsletter herausputzen. Das Design sollte vor allem folgende Punkte erfüllen:

  • stimmig mit Ihrer Corporate Identity
  • ästhetische Darstellung
  • übersichtlich und strukturiert
  • klare Trennungen von Text und Bild
  • auffällige, aber keine aufdringlichen call-to-actions

Obacht: Immer mehr Leser rufen Newsletter auf ihren mobilen Endgeräten ab. Deshalb sollten Sie für entsprechende technische Voraussetzungen sorgen – Stichwort: Responsive Webdesign. Übergeben Sie die Aufgabe gegebenenfalls in professionelle Hände, sollte Ihnen die Expertise fehlen.

Newsletter versenden: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Kurz und knapp: Den perfekten Versandzeitpunkt gibt es nicht. Allerdings lassen sich Circa-Angaben festhalten, für die es keiner wissenschaftlichen Studien bedarf:

  • B2C-Empfänger checken ihre E-Mails eher abends und am Wochenende. Denn dann hat das Gros der Konsumenten Zeit für private Angelegenheiten.
  • B2B-Adressaten erreichen Sie dagegen während der üblichen Bürozeiten. Tipp: Versenden Sie Ihren Newsletter nicht an einem Montag oder Freitag. Montags sind die Postfächer Ihrer  Geschäftspartner in aller Regel schon voll und freitags bleibt oftmals keine Zeit fürs Lesen, weil zum Wochenende hin andere Aufgaben erledigt werden müssen.

Weiterführende Links:

  • Wenn Sie wissen wollen, wie andere Firmen Newsletter erstellen: Wir haben 5 Vorbilder fürs E-Mail-Marketing für Sie zusammengefasst.
  • Sie wissen nun, wie Sie einen Newsletter erstellen. Doch der Versand scheitert am E-Mail-Türsteher? Wir zeigen Wege, wie Sie den Spamfilter umgehen.