Office 365: Integration von Microsoft Stream

Office 2019 veröffentlicht

Microsoft hat nicht nur Office 365 mit einem Update versehen, sondern auch die neue Kaufversion Office 2019 veröffentlicht. Damit können auch alle Nutzer, für die das Abo-Modell Office 365 nicht infrage kommt, funktionstechnisch auf den aktuellen Stand kommen.

Schon Ende August 2018 hatte Microsoft Änderungen bei seinem Lizenzmodell von Office 365 für End­kun­den in Aussicht gestellt, seit dem 2. Oktober sind sie verfügbar. Eine Reihe von Neuerungen sollen die Büro-Software insgesamt besser und vor allem nutzerfreundlicher gestalten. Business-Kunden erhalten nun etwa Zugriff auf den Videodienst Stream, außerdem bekommen Admins neue Tools für die Fernwartung in die Hand gelegt. Zudem hat Microsoft die Lizenzbeschränkungen bei Endgeräten aufgehoben. Die wichtigsten Änderungen bei Office 365 im Überblick.

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1. Live-Streaming für Unternehmen

Mit Microsoft Stream wurde eine Art Live-Streaming-Dienst in die Business-Pakete von Office 365 integriert, der Admins und Mitarbeitern zur Verfügung steht. Pro Stream-Nutzer stehen 500 Gigabyte Cloud-Speicher für Videos zur Verfügung, die dann in die Office-Apps eingebunden werden können. Neben den Videos befindet sich ein Chatfenster für Fragen oder Anmerkungen. In dem Stream ist zudem eine Text- und Spracherkennung integriert, die die Videos beispielsweise nach gesprochenen Wörtern durchsuchen kann. 

2. FastTrack für Admins

Admins wird mit der FastTrack-Funktion der Fernzugriff auf die Unternehmensgeräte erleichtert. So können Computer auch von außerhalb auf Werkseinstellungen zurückgesetzt oder alternativ nur Teile der Daten gelöscht werden. Über die Verwendung von Microsoft Intune und den Configuration Manager kann eine Remote-Desktop-Verbindung aufgebaut werden, damit der Zugriff auf die Windows-10-Geräte auch aus der Ferne möglich ist.

3. Belohnung für Stellenausschreibung über LinkedIn

Mit Office 365 bestens organisiert

Bei der Telekom gibt es alles aus einer Hand: Das Office-Paket inklusive Top-Kundenservice. Firmen erhalten damit flexible Komplettlösungen inklusive aller Office-Programme sowie einer Vernetzung über Skype for Business und SharePoint.

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2016 hatte Microsoft das Business-Netzwerk LinkedIn gekauft, nun soll es mehr und mehr in Office 365 integriert werden. Die Neuerungen sollen es vereinfachen, Termine und Projekte zwischen LinkedIn sowie der Office-App Outlook zu organisieren. Auch in Word, Excel und PowerPoint soll es Möglichkeiten zur Kooperation mit anderen LinkedIn-Nutzern geben. Abonnenten der Business-Pakete von Office 365 bekommen zudem eine Prämie in Höhe von 50 US-Dollar, wenn sie ihre erste Stellenausschreibung auf LinkedIn posten. Nutzer müssen allerdings das Pay-per-Click-Preismodell verwenden.

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4. Gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten

Die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten in Office 365 wird durch die Kennzeichnung mit einem @-Symbol erleichtert. Es lenkt die Aufmerksamkeit auf Kommentare oder besonders wichtige Inhalte. Sobald ein Nutzer mit dem @-Symbol markiert wird, erhält dieser eine Benachrichtigung per E-Mail. Das Tool läuft bereits auf Word Online und PowerPoint Online und ist ebenfalls für Excel Online geplant.

In Microsoft Word wird das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten erleichtert. In Microsoft Word wird das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten erleichtert. (© 2018 Shutterstock / PixieMe)

5. Beschränkung bei Anzahl der Endgeräte aufgehoben

Nach dem neuen Lizenzmodell kann Office 365 für den Gebrauch zu Hause oder für kleinere Unternehmen jetzt auch auf beliebig vielen PCs und Tablets installiert werden. Es gibt allerdings eine Beschränkung auf fünf (Office 365 Personal) oder sechs (Office 365 Home) Geräte, die gleichzeitig auf das Pro­gramm­pa­ket zugreifen können. Jeder Benutzer kann allerdings gleichzeitig auf fünf Geräten angemeldet sein. Auch Besitzer bereits aktiver Software-Pakete profitieren von den Lizenzänderungen.