Mobil sein trotz Verletzung: Mit seinem orthopädischen Roller erleichtert der Neusässer Medizintechnikhersteller ORTHOSCOOT® GmbH Patienten mit Fuß- oder Sprunggelenksverletzungen den Alltag, wenn diese ihren Fuß nur teilweise oder gar nicht belasten dürfen. Mit der Entwicklung seines orthopädischen Rollers schloss Gründer Andreas Hertle eine medizinische Versorgungslücke: ORTHOSCOOT® erfüllt höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards und ist somit einziger zertifizierter und TÜV-geprüfter Anbieter eines orthopädischen Rollers in Europa. Nun stehen die Zeichen auf Wachstum: Für die weltweite Vermarktung verdoppelt das Start-up die Flotte bis Ende 2020 auf 1.600 Stück, erhöht seine Mitarbeiterzahl kontinuierlich und digitalisiert seine IT-Infrastruktur.

Auch interessant: ChillChoc – Powerpause aus der Tasse

Wachsen in der Cloud

Medizinische Hilfsmittel unterliegen strengen Auflagen, bevor sie zugelassen werden. Nach fünf Jahren Entwicklung war der orthopädische Roller marktreif, doch vor dem Verkaufsstart musste das Start-up eine weitere Hürde meistern: Mit der europäischen Medizinprodukte-Verordnung MDR 2017/745 treten 2020 EU-weit bindende Regularien von Medizinprodukten und medizinischen Hilfsmitteln in Kraft. Unternehmen müssen ihre Prozesse von der Produktion bis hin zur lückenlosen Nachverfolgung beim Kunden dokumentieren und digitalisieren. “Die neue Richtlinie war der perfekte Zeitpunkt sich für die Zukunft digital aufzustellen – von der EDV bis zur Telefonanlage“, sagt CEO Andreas Hertle. „Die Papierwirtschaft hat schlagartig durch die Dokumentationspflicht zugenommen, unsere Regale sind unter der Papierlast einfach zusammengebrochen.“

Cloud PBX

So profitieren Kunden:

  • Inkludierter IP-Anschluss: Ein Anschluss, alle Kanäle integriert – ganz gleich, ob Internet, Festnetz oder Mobilfunk
  • Optimal erreichbar: Immer und überall unter einer Nummer erreichbar. Das Smartphone wird zur vollwertigen Nebenstelle
  • Unabhängig arbeiten: Von überall und jederzeit auf alle Funktionen und Inhalte wie Anruflisten und Kundendaten zugreifen
  • Individuell skalierbar: Für jede Anforderung auf Unternehmensseite hat die Telekom hat die passende Lösung
  • Sicher und DSGVO-konform: Speicherung der Daten in hochsicheren Rechenzentren der Telekom in Deutschland
  • Zukunftsfähig: Immer auf dem neuesten Stand dank automatischer Software-Updates
  • Budgetfreundlich: Keine Investitions- und Wartungskosten in eine Telefonanlage vor Ort

Also begann ORTHOSCOOT® im Februar 2019 sämtliche Tischtelefone durch iPhones zu ersetzen. So arbeitet das Team standortunabhängig und mit einheitlicher Hardware. Seitdem nutzt das Start-up die Cloud PBX, wo es sämtliche Arbeitsplätze und Benutzer auf der skalierbaren und modernen Plattform selbst implementiert und verwaltet. Damit entfallen Kosten für externe Service-Techniker, die zuvor die Telefonanlage verwalteten. Neue Telefonie-Arbeitsplätze richtet der ORTHOSCOOT®-IT-Administrator innerhalb von fünf Minuten ein – ganz gleich, ob einer oder 50. Früher dauerte dies mehrere Tage. Ein weiterer Mehrwert: Durch die regelmäßigen Updates bleibt die Cloud PBX immer up to date. Im Zuge des Digitalisierungsprozesses tauschte ORTHOSCOOT® sämtliche PC-Arbeitsplätze durch Tablets der Serie Microsoft Surface Go. Als Telekommunikationsanbieter begleitete die Deutsche Telekom die komplette Digitalisierung. Dabei stellte der Bonner Provider nicht nur die neue Hardware bereit, die IT-Experten konfigurierten auch Microsoft Office 365, so dass jeder ORTHOSCOOT®-Mitarbeiter eine standardisierte, identische Ausstattung erhielt.

Auch interessant: Butlers: Wartungsfreie Telefonie aus der Cloud

Mit seinem orthopädischen Roller erleichtert der Neusässer Medizintechnikhersteller ORTHOSCOOT® GmbH Patienten mit Fuß- oder Sprunggelenksverletzungen den Alltag. Mit seinem orthopädischen Roller erleichtert der Neusässer Medizintechnikhersteller ORTHOSCOOT® GmbH Patienten mit Fuß- oder Sprunggelenksverletzungen den Alltag. (© ORTHOSCOOT)

Sicherheit aus der Cloud

Steckbrief

Name: ORTHOSCOOT® GmbH
Gründung: 2014
Hauptsitz: Neusäß
Mitarbeiter: 10

Mit der Cloud-Technologie lassen sich nun aktuelle und künftige Mitarbeiter schnell ausstatten, weil einheitliche, vorkonfigurierte Anwendungen den Administrationsaufwand deutlich reduzieren. Außerdem ist das ORTHOSCOOT®-Team nun jederzeit und überall erreichbar. Weil die Kollegen Dokumente in der Cloud gemeinsam verwalten und bearbeiten, hat das Team weniger Abstimmungsbedarf und kann in Echtzeit zusammenarbeiten. Dokumente liegen aus Datenschutzgründen nun nicht mehr auf selbst betriebenen Servern, sondern in der Open Telekom Cloud. „Wir arbeiten mit hochsensiblen Daten“, sagt Andreas Hertle. „Durch die Auslagerung der Daten können wir Sicherheit gemäß der DSGVO-Richtlinien und MDR-Auflagen gewährleisten.“ Als nächstes wird ORTHOSCOOT® auch sein CRM und ERP mit einer Cloud-Lösung digitalisieren. Und so seinem Ziel näher kommen: dem digitalen Büro aus der Cloud.

DEUTSCHE TELEKOM UND ORTHOSCOOT®

Die Aufgabe: Gründer Andreas Hertle suchte für sein Start-up ORTHOSCOOT® GmbH nach einer flexiblen und skalierbaren IT-Lösung, um sämtliche Arbeitsschritte für das Team zu vereinheitlichen und zu verschlanken. Auch künftigen Mitarbeitern wollte er einen einfachen Einstieg in die IT-Landschaft ermöglichen.

 Die Lösung: ORTHOSCOOT® vereinheitlicht mit iPhones, Microsoft Surface Go und Microsoft Office 365 seine Hardware und Software, die es über seinen Telekommunikationspartner Deutsche Telekom bezieht. Sämtliche Arbeitsplätze, Benutzer sowie die IP-Telefonie implementiert und verwaltet das Start-up mit der Cloud PBX.

Die Vorteile: Das Unternehmen ist nicht mehr auf externe Dienstleister und langwierige Bestellprozesse angewiesen. Das spart Zeit und Kosten, denn ein neuer Arbeitsplatz lässt sich nun binnen fünf Minuten implementieren, Telefonie-Clients sind beliebig erweiterbar. Und das Team arbeitet standortunabhängig mit einheitlichen Software-Versionen.