Paid Media: Bezahlte Werbung

Im Gegensatz zu Owned und Earned Media handelt es sich bei Paid Media um eine Platzierung Ihrer Inhalte, für die Sie bezahlen müssen – also um mehr oder weniger klassische Werbung. Das kann zum Beispiel eine Anzeige sein, die Sie gestalten und auf verschiedenen Kanälen ausspielen lassen. Auch Video-Anzeigen auf YouTube und Suchmaschinenwerbung gehören zu diesem Bereich. Paid Media im Netz ist für die meisten Internetnutzer relativ klar als Werbung erkennbar, so wie auch der Zweck eines Werbeplakats am Bahnhof ziemlich eindeutig ist. Trotzdem stellt dieser Bereich einen wichtigen Bestandteil Ihrer Marketingaktivitäten dar. Schließlich müssen Sie dafür sorgen, dass potenzielle Kunden Ihren Namen auf dem Schirm haben und im nächsten Schritt Ihre Unternehmenswebsite, Ihren Blog oder Ihre Social-Media-Profile besuchen. Und das funktioniert oft am schnellsten über Paid Media.

Owned Media: Ihre eigenen Portale

Ihr Ziel ist es also, die Nutzer auf Ihre eigenen Seiten zu ziehen. Dort sind Sie der Hausherr und haben alle Inhalte in der Hand. Owned Media sind neben Ihrer eigenen Website auch Ihre Facebookseite, Ihr Twitter-Kanal oder Ihr Instagram-Profil, außerdem Ihr Unternehmensblog und der Newsletter, den Sie per E-Mail versenden. Ein ganz großer Vorteil dabei: Abgesehen von der Manpower, die Sie in Ihrem Unternehmen dafür aufwenden müssen, zahlen Sie für Owned Media nichts. Sie kontrollieren außerdem alle Inhalte selbst. Der Nachteil ist allerdings, dass die potenziellen Kunden zunächst auf Ihre Seiten stoßen müssen, bevor sie die Inhalte sehen. Mit einer guten Suchmaschinenoptimierung ebnen Sie dafür den Weg. Haben Sie einen Nutzer erst einmal als Interessenten oder Social-Media-Fan gewonnen, versorgen Sie ihn über Owned Media effizient und kostengünstig mit neuen Informationen.

Earned Media: Der Lohn für Ihre Mühen

Inhalte außerhalb Ihrer eigenen Seiten, ohne dass Sie dafür bezahlen müssen? Mit Earned Media ist das möglich. Dabei handelt es sich über Berichte von Dritten über Sie. Das können zum Beispiel Onlinemagazine oder einflussreiche Blogs sein – eine Platzierung dort sorgt im Idealfall für jede Menge Traffic auf Ihrer Seite. Auch ein Produkttest, für den Ihr Angebot ausgewählt wurde, gehört in diese Kategorie. Für Earned Media brauchen Sie oft aber auch einen langen Atem: Sie müssen zunächst beweisen, dass sich die Berichte über Sie lohnen. Das geht mit guter Online-PR und indem Sie hochwertigen Content produzieren, der Sie als Experten etabliert. Wenn Sie Anfragen für Gastbeiträge von anderen Seiten erhalten, sind Sie auf einem guten Weg, mit Earned Media erfolgreich zu sein.

Die drei Medientypen im Zusammenspiel

Fassen wir also zusammen: Owned, Earned und Paid Media haben alle drei große Bedeutung für Ihr Marketing. Die Unterteilung der drei Medientypen hilft Ihnen außerdem dabei, Ihre Marketingaktivitäten besser zu strukturieren. Es gibt auch einige Mischformen zwischen den Typen, zum Beispiel Anzeigen auf Facebook, die die Nutzer auf Ihr Profil ziehen – hier kommen Paid und Owned Media zusammen. Ihre eigenen Seiten sind also Ihre Präsentationsfläche und mittels Paid Media lotsen Sie die Nutzer dorthin. Earned Media sind Empfehlungen, die besonderes Gewicht haben und Ihren Besucherkreis erweitern. Alle drei Medientypen erfüllen also ihren ganz eigenen Zweck und ihr Zusammenspiel sorgt für erfolgreiches Marketing.

Weiterführende Links:

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