Eine Social-Media-Strategie realisiert Unternehmensziele

Soziale Medien werden für Unternehmen immer bedeutender. Über die Plattformen können sie sich präsentieren, ihre Zielgruppen erreichen, mit ihnen interagieren und mehr. Die positiven Effekte kommen allerdings nur zum Tragen, wenn eine durchdachte Social-Media-Strategie besteht. Sie bestimmt die Maßnahmen und Reaktionen, mit denen vorher definierte Ziele über die Social-Media-Kanäle verwirklicht werden.

Die Social-Media-Strategie setzt sich aus den folgenden Schritten zusammen:

  • Definition der Unternehmensziele
  • Identifikation der Zielgruppen
  • Bestimmung der geeigneten Social-Media-Kanäle
  • Posting relevanter Inhalte
  • Erfolgsmessung
Nur mit einem Gesamtkonzept ist die Social-Media-Strategie Erfolg versprechend. (© 2017 Gajus/Shutterstock)

Ziele definieren

Was wollen Sie mit den sozialen Netzwerken erreichen? Bei der Entwicklung einer Social-Media-Strategie kommt es auf die Definition der Ziele an. Dazu gehören üblicherweise:

  • Produkte bekannt machen
  • Image verstärken
  • Sich selbst präsentieren
  • Neue Mitarbeiter gewinnen
  • Kunden mit Informationen versorgen

Die Social-Media-Strategie sollte dabei mit der Unternehmensstrategie d’accord gehen, um nach innen wie außen ein einheitliches Bild abzugeben. Das klappt, wenn sich die Kommunikation auf jeglichen Plattformen in Stil, Inhalt und Form ähnelt. Behilflich dabei sind sogenannte Social-Media-Guidelines.

Die optimalen Social-Media-Kanäle finden

Sind die Ziele bestimmt, geht es im nächsten Schritt darum, die passenden Social-Media-Kanäle zu identifizieren. Davon gibt es mittlerweile reichlich. Doch bringt es nichts, auf jeden Zug aufzuspringen, wenn das Unternehmen damit nicht seine Zielgruppe erreicht. Wozu beispielsweise einen Pinterest-Account anlegen, wenn dort nicht die gewünschte Klientel aktiv ist? Oder warum sich bei Instagram engagieren, wenn keine guten Bilder vorhanden sind?

Nicht jeder Hype muss mitgemacht werden, wenn er nicht zur Unternehmensphilosophie passt. Nach einigen Wochen wird er vom nächsten abgelöst und die Arbeit war umsonst. Ziel ist es aber, Social-Media-Kanäle über Jahre hinweg aufzubauen, um Fans zu binden und sie mit relevantem Content zu versorgen.

Folgende Fragen helfen Ihnen bei der Suche nach den passenden Kanälen:

  • Wen wollen Sie erreichen?
  • In welchen Netzwerken sind Ihre Kunden unterwegs?
  • Welche Möglichkeiten bieten die einzelnen Social-Media-Kanäle?
  • Welchen Content wollen Sie anbieten?
  • Welche Netzwerke sind für die Suchmaschinen von Interesse?

Weiterhin umfasst die Social-Media-Strategie die Budgetplanung. Vorausschauendes Agieren ist wichtig, denn Unternehmen müssen zusätzlich einplanen, wie viele Mitarbeiter für die Umsetzung der Strategie benötigt werden und ob sie gegebenenfalls Unterstützung brauchen. Verschiedene Kanäle haben wir im Beitrag „Social-Media-Kanäle: Diese 4 sollten Sie kennen“ vorgestellt.

Nicht alle Social-Media-Kanäle sind für ein Unternehmen relevant. (© 2017 nopporn/Shutterstock)

Posten mit Köpfchen

Damit Content nachhaltigen Eindruck hinterlässt und (potenzielle) Kunden bindet, muss er sich auf das Unternehmen und seine Produkte beziehen. So mögen Posts von lustigen Katzen kurzfristig eine höhere Aufmerksamkeit erregen, doch gewonnen ist damit noch nichts. Eine Content-Strategie braucht den inhaltlichen Bezug zur angebotenen Ware oder Dienstleistung, um langfristige Erfolge zu erzielen. Diese bemessen sich daran, ob die Fans bei der Stange bleiben. Denn: Je zufriedener der Kunde, desto eher tritt er als langfristiger Markenbotschafter für ein Unternehmen auf.

Checkliste

  • Ziele bestimmen
  • Zielgruppen definieren
  • Social-Media-Kanäle finden
  • (Potenzielle) Kunden mit relevantem Content versorgen