Darum sind Public-Relations-Maßnahmen für KMU unverzichtbar

Feuer frei! Aus allen Rohren ballern Unternehmen heutzutage Informationen in die Online-Kanäle. Immer mit dabei: Die gute alte Pressemitteilung. Die Vorteile dieser klassischen PR liegen auf der Hand. Denn Pressemitteilungen ...

  • informieren die Medien über aktuelle Ereignisse, Veranstaltungen, Produkte und Erfolge in Ihrer Firma.
  • sorgen dafür, dass Ihr Unternehmen von Journalisten, Influencern und Experten wahrgenommen wird.
  • bessern das Image Ihrer Unternehmensmarke auf und lassen Sie als professionell geführten Betrieb in den Medien erscheinen.

Damit Ihre Meldung auch veröffentlicht wird, ist der richtige Aufbau einer Pressemitteilung fundamental. Alles beginnt mit der ...

Überschrift: Knackig und informativ

Die meisten Journalisten entscheiden anhand des Titels, ob sie Ihre Pressemitteilung verwenden oder in den Papierkorb befördern. Geben Sie sich also Mühe! Der Titel sollte den Kern Ihrer Mitteilung wiedergeben. Der Leser soll schließlich gleich wissen, worum es geht. Ideal sind Überschriften, die ungefähr 60 Zeichen lang sind. Auch wenn es verlockend ist, das eigene Unternehmen über den grünen Klee zu loben: Bleiben Sie im Titel sachlich. Nennen Sie die wesentlichen Fakten und wecken Sie keine Erwartungen, die dann im Text nicht erfüllt werden.

Aufbau einer Pressemitteilung: Die Katze gleich aus dem Sack lassen

Der erste Absatz der Pressemitteilung knüpft an die Überschrift an und enthält alle relevanten Informationen. Um nichts Wichtiges zu vergessen, beantworten Sie am besten die W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Geben Sie die Fakten nüchtern und sachlich wieder. Ebenfalls wichtig für den Aufbau einer Pressemitteilung: Journalisten und Leser lieben vor allem kurze und verständliche Sätze. Konstruktionen nach dem Prinzip "Subjekt-Prädikat-Objekt" prägen sich in der Regel am leichtesten in das Gedächtnis ein.

Erst im zweiten und dritten Absatz erläutern Sie dann die Hintergründe Ihrer Meldung. Ziehen Sie einen roten Faden durch Ihren Text und folgen Sie im Aufbau der journalistischen Grundregel: "Tell only one story". Das bedeutet, in der Pressemitteilung wird nur ein Thema abgehandelt. Sie haben aber gleich mehrere Erfolgsgeschichten zu vermelden? Dann schreiben Sie auch mehrere Pressemitteilungen und schicken diese mit einem Abstand von zwei Tagen in die Redaktionsstuben.

Der richtige Stil

Um mit Public-Relations-Maßnahmen erfolgreich durchzustarten, müssen Sie die richtige Form wahren:

  • Die Pressemitteilung sollte nicht länger als ein DIN-A4-Blatt sein.
  • Bauen Sie mindestens zwei knackige Zitate eines Verantwortlichen ein. Dies lockert Ihren Text auf.
  • Belegen Sie Zahlen und Daten mit seriösen Quellen.
  • Verzichten Sie auf Selbstlob oder Effekthascherei.
  • Superlative wie "das innovativste Unternehmen" sollten Sie nur verwenden, wenn Sie es auch belegen können (und zum Beispiel eine Auszeichnung erhalten haben).

Public-Relations-Maßnahmen: Ansprechpartner und Bilder nicht vergessen

Kaum ein Journalist wird Ihre Pressemitteilung 1:1 übernehmen. Textpassagen werden gekürzt, umgeschrieben oder auch ergänzt. Geben Sie daher für etwaige Rückfragen unbedingt eine Kontaktperson Ihres Unternehmens an. Diese sollte die Fragen von Redakteuren oder kritischen Lesern möglichst zügig beantworten. Oft wird vergessen, aussagekräftige Bilder mitzuschicken. Das ist fatal! Denn Pressemitteilungen mit anschaulichen Fotos oder Grafiken haben eine höhere Chance, veröffentlicht zu werden.

Aufbau einer Pressemitteilung: Der Abbinder als Ausstieg

Ähnlich wie die Signatur in einer E-Mail sorgt auch ein professioneller Abbinder in einer Pressemitteilung für einen eleganten Ausstieg. In diesem Abschnitt nennen Sie noch einmal die Kerndaten Ihres Betriebes: Name, Gründungsjahr, Niederlassungen und – falls aussagekräftig – auch die Anzahl der Mitarbeiter. In welcher Branche agiert ihr Unternehmen? Wer zählt zu Ihren namhaften Kunden? Auch diese zwei Aspekte können Sie im Abbinder in einem kurzen Satz anreißen. Ebenfalls unverzichtbar: Ein Link zur Firmenhomepage sowie zu den sozialen Netzwerken, in denen Ihr Unternehmen aktiv ist.

Weiterführende Links: 

  • Public-Relations-Maßnahmen finden auch in den sozialen Netzwerken statt: So nutzen Unternehmen Instagram richtig.
  • Public-Relations-Maßnahmen II: So funktioniert User Generated Content.