Von Heizgeräten, Kompressoren und Maschinen aus der Schweißtechnik bis hin zu Rauchmeldern, Alarmsystemen oder Produkten aus der Elektrotechnik: Die ROWI-Gruppe bietet Produkte für Privatkunden ebenso wie für Betriebe in Landwirtschaft und Industrie. Die Zielgruppe des Mittelständlers: der Einzelhandel – stationär ebenso wie online. Dabei beliefert ROWI vor allem Baumärkte und Discounter – europaweit und seit kurzem sogar bis in die USA.

Das Familienunternehmen ist ein Betrieb mit Tradition. 1964 gegründet kann der Mittelständler seine Position unter anderem deshalb behaupten, weil er sich Marktentwicklungen immer wieder flexibel anpasst. So lagerte ROWI aufgrund steigenden Preisdrucks in seinem Segment bereits Ende der 70er Jahre seine Produktion aus. Diese übernehmen heute Partnerunternehmen in China und Italien – stets in enger Zusammenarbeit mit der ROWI-Zentrale in Ubstadt-Weiher, von wo aus das Unternehmen sein gesamtes globales Geschäft leitet. Rund 40 Kollegen sorgen für die Optimierung und Qualitätssicherung der Produkte, kümmern sich um die Logistik und beraten Kunden telefonisch oder via Internet. Um das Geschäft im asiatischen Raum auszuweiten, baut ROWI einen weiteren Standort in Hongkong auf.

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Internationalisierung: neue Anforderungen an die IT

Aktuelle Herausforderungen für ROWI: „Der Trend geht weg von unseren traditionellen Abnehmern im stationären Einzelhandel hin zum Online-Geschäft. Hier herrscht absolute Preistranparenz. Da müssen wir mit unseren Angeboten mithalten“, sagt Frank Bechert, Leiter Prozesse und Systeme bei ROWI. Und auch die Internationalisierung stellt neue Anforderungen an den Betrieb – unter anderem an die Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit seiner IT. „Wir müssen große Datenmengen schnell und sicher austauschen. Unsere Informationen und Systeme müssen Mitarbeitern und Partnern weltweit 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen.“ Eine Herausforderung auch für die unternehmenseigene IT-Abteilung. Denn der blieben in der Vergangenheit kaum Zeitfenster für Updates oder Wartungsarbeiten an Anlagen und Servern.

Bechert: „Wir brauchten eine deutlich schnellere Internetverbindung. Außerdem haben wir uns entschieden, unsere Infrastruktur langfristig in die Cloud auszulagern.“ Das ist auch aus Datenschutzgründen wichtig. Denn ROWI verarbeitet in seinen Systemen die persönlichen Daten der Endkunden. „Die ensprechenden Datenschutzanforderungen kann ein professioneller Anbieter einfach noch besser erfüllen“, sagt Bechert.

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Schnelle Anbindung, mehr Sicherheit

ROWI entschied sich für das Produkt Managed Hybrid Azure der Telekom. „Uns überzeugten der Preis und die Leistungen“, sagt Bechert. Denn mit der Cloud Lösung aus dem Microsoft Rechenzentrum in Deutschland muss das Unternehmen nicht zeit- und kostenaufwendig verschiedene Einzelkomponenten buchen. Die Telekom bietet alles aus einer Hand.

So profitiert ROWI heute von einer schnellen 100-Mbit-Private-Cloud-Connect-Verbindung von der Zentrale ins Private TelekomCLOUD-Rechenzentrum. Hier betreiben Experten der Telekom die neue Firewall-Lösung des Unternehmens als Managed Service aus der Cloud. „Damit müssen wir uns um die Firewall-Sicherheit keine Gedanken mehr machen“, sagt Bechert.

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Der Mittelständler bezieht alle Cloud- und Connectivity-Dienste über die Telekom - mit Datenspeicherung in Deutschland und Datenschutz nach deutschem Recht. Der Mittelständler bezieht alle Cloud- und Connectivity-Dienste über die Telekom - mit Datenspeicherung in Deutschland und Datenschutz nach deutschem Recht. (© 2018 Shutterstock / Konstantin Yolshin)

Flexible Ressourcen sicher aus der Cloud

Auch die Anbindung an die Azure Cloud im Microsoft Rechenzentrum in Frankfurt am Main stellt die Telekom mit 50 Mbit/s bereit – dediziert für ROWI und strikt getrennt vom öffentlichen Internet. Die Bandbreite kann der Kunde jederzeit flexibel erhöhen. Daten und Dienste wie das Finanzsystem oder die neue, serverbasierte IP-Telefonanlage des Unternehmens liegen bereits auf den virtuellen Maschinen im Microsoft Rechenzentrum. Und unterliegen dank Datentreuhänderschaft der Telekom-Tochter T-Systems dem strengen deutschen Datenschutzrecht. Der gesamte Applikationsbetrieb liegt allein bei ROWI. Entstörungsleistungen aber übernimmt das Customer Interaction Center der Telekom.

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Deutsche Telekom und die ROWI-Gruppe

Die Aufgabe: Die ROWI-Gruppe brauchte für die weltweite Zusammenarbeit mit Zulieferern und Partnern eine schnellere Internetanbindung seines Firmensitzes in Baden-Württemberg. Zudem will das Unternehmen langfristig seine gesamte IT-Infrastruktur in die Cloud auslagern. Besonders wichtig für das Unternehmen: Datenschutz und professionelle Sicherheitslösungen.

Die Lösung: Der Mittelständler bezieht alle Cloud- und Connectivity-Dienste über die Telekom: Von der schnellen Private-Cloud-Connect-Anbindung des Firmensitzes in Ubstadt-Weiher über eine Managed-Firewall-Lösung bis hin zu IT- Ressourcen aus der Azure Deutschland Cloud – mit Datenspeicherung in Deutschland und Datenschutz nach deutschem Recht.

Die Vorteile: ROWI musste nicht alle gewünschten Komponenten einzeln buchen. Denn bei der Telekom-Lösung erhält das Unternehmen alles aus einer Hand. Und profitiert dabei neben einer schnellen Anbindung, einer professionellen Firewall-Lösung sowie flexiblen, skalierbaren IT-Ressourcen aus der Cloud von einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.