Die ALPEN-Methode

Dieses Prinzip hat nichts mit malerischen Berggipfeln zu tun. Es hilft vielmehr, Ihre Aufgaben im Alltag zu strukturieren. Das Akronym ALPEN steht für ...

  • A wie Aufgabe festlegen. Nur wer seine Tasks alle kennt, kann sie optimal organisieren.
  • L wie Länge einschätzen. Wägen Sie ab, wie viel Zeit die einzelnen Aufgaben in Anspruch nehmen.
  • P wie Pufferzeit einplanen. Irgendwas kommt immer dazwischen; planen Sie daher genügend Zeit für Pausen ein.
  • E wie Entscheidungen treffen. Macher schrecken auch vor unangenehmen Entschlüssen nicht zurück.
  • N wie Nachkontrolle durchführen. Am Ende lohnt es sich, Bilanz zu ziehen. Was hat gut geklappt? Welche Aufgaben bereiteten Ihnen Probleme?

Einziger Nachteil fürs Selbstmanagement:  Gerade zu Beginn frisst die Anwendung der ALPEN-Methode viel Zeit. Doch je länger Sie das Prinzip anwenden, desto besser klappt die eigene Optimierung. Praktische Tipps zum Thema finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber ALPEN-Methode: Tagesplanung in 5 Schritten.

Die Eisenhower-Methode

Ob dieses Verfahren tatsächlich auf den früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower zurückgeht, ist unklar.  Klar ist allerdings, dass sie damit Ordnung in Ihrer To-do-Liste bringen. Die Eisenhower-Methode ist ein Koordinatensystem, das Aufgaben entsprechend ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit ordnet:

  • Tasks, die dringend und wichtig sind, erledigen Sie sofort selbst.
  • Tasks, die dringend und unwichtig sind, geben Sie an Mitarbeiter ab.
  • Tasks, die nicht dringend aber wichtig sind, erledigen Sie selbst zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Tasks, die weder dringend noch wichtig sind, können Sie getrost ignorieren.

Der Nachteil dieses Verfahrens: Jede Aufgabe schriftlich im Koordinatensystem einzusortieren, ist fürs Selbstmanagement etwas umständlich. Die Kunst besteht darin, die Einordnung schon blitzschnell im Geiste vorzunehmen.

Die Not-To-do-Liste

Warum eine Not-To-do-Liste zu einem besseren Selbstmanagement beiträgt? Ganz einfach: Jeder hat schlechte Gewohnheiten, die Sie im Arbeitsalltag daran hindern, Ihre Ziele zu erreichen. Notieren Sie sich deshalb all die Dinge, die ...

  • ... Sie unproduktiv machen,
  • ... Ihnen als echte Zeitkiller den letzten Nerv rauben oder
  • ... Sie an Ihren Zielen zweifeln lassen.

Dadurch fällt es Ihnen leichter, sich auf die wichtigen Aufgaben zu fokussieren und unangenehme Störgeräusche auszublenden.

Die ABC-Methode

Dies ist die simpelste aller Methoden. Das Akronym ist schnell erklärt:

  • A steht für Aufgabe sofort selbst erledigen.
  • B steht für Aufgabe später erledigen beziehungsweise an einen Mitarbeiter abgeben.
  • C steht für unwichtige Aufgabe, die Macher delegieren oder ignorieren.

Die Herausforderung dieser Methode: In der Theorie klingt das alles einleuchtend, aber in der Praxis ist es gar nicht so einfach, die Prioritäten zu setzen. Überprüfen Sie daher regelmäßig, wie gut Sie mit Ihren Aufgaben vorankommen. Welche Tasks rauben am meisten Zeit? Welcher Mitarbeiter könnte Sie besser unterstützen? Ein weiterer Tipp: Versuchen Sie, Ziele so konkret wie möglich zu formulieren. Statt "Umsatz steigern", ist es besser zu sagen: "Umsatzsteigerung von fünf Prozent dank des neuen Online-Shops".

Weiterführende Links:

  • Selbstmanagement: Wichtige Methoden hat auch die Karrierebibel anschaulich zusammengefasst.
  • Zeitmanagement und Selbstmanagement hängen eng zusammen – weitere interessante Beiträge zum Thema finden Sie auf Digitaler Mittelstand.