Es ist noch früh am Morgen in Townsville, Australien. Pendler fahren zur Arbeit, ein Fahrzeug der Straßenreinigung säubert Plätze und Straßen. Nach der Tour steuert der Fahrer die Maschine zurück ins Depot. Eine Wartung steht an. Die übernimmt ein Service-Techniker von Hako, dem Hersteller des Spezialfahrzeugs. Sämtliche Daten zum Kunden sowie Details zur Maschine hat er sich zuvor online aus dem ERP(Enterprise Resource Planning)-System seines Unternehmens gezogen.

Nach dem Kundentermin füttert er das System mit allen Ergebnissen der Wartung und ordert ein benötigtes Ersatzteil für die Maschine. Den Auftrag stellt das System sofort zu. Falls das Ersatzteil in Australien nicht verfügbar ist, erfolgt die Bestellung automatisch in Deutschland.

Weltweit unterwegs in Sachen Service

Gegründet 1948 im schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe, verfolgt der Mittelständler Hako seit Anfang der 60er-Jahre eine konsequente Internationalisierungsstrategie und setzt wie der Großteil seiner Branche auch auf Kunden außerhalb Deutschlands. Der Exportanteil deutscher Hersteller von Reinigungssystemen für den gewerblichen und industriellen Einsatz lag laut VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) im vergangenen Jahr bei rund 73 Prozent. Da zum Portfolio von Hako auch ein umfassendes Paket an Dienstleistungen wie Wartung und Reparaturen gehört, sind die Mitarbeiter ebenfalls weltweit im Einsatz – 650 Service-Techniker allein in Europa.

Sie alle greifen auf ein zentrales ERP-System von SAP zu, das Hako aus der Cloud bezieht. „Unsere IT-Systeme müssen immer verfügbar sein, rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche“, sagt Rüdiger Paasch, IT-Leiter bei Hako. „Außerdem müssen wir Kapazitäten auch kurzfristig bereitstellen können. Immer so, wie es gerade für den Betrieb erforderlich ist.“

Dynamic Services for SAP

 

SAP-Landschaften werden immer komplexer – und gleichzeitig immer wichtiger für mittelständische Unternehmen. Inhouse-Lösungen oder klassisches IT-Outsourcing sind in der Regel zu statisch für eine dynamische Geschäftsentwicklung, hohe Investitionen in zusätzliche Hardware die Folge. Mit Dynamic Services für SAP aus dem Telekom Rechenzentrum in Frankfurt vereinfachen Unternehmen ihre IT-Landschaft, beziehen die Services standardisiert, automatisiert und zentralisiert aus der Private Cloud. Ihre Ressourcen passen die Betriebe jederzeit flexibel dem Geschäftsverlauf an – unabhängig von Liefer- und Bereitstellungszeiten. Dabei profitieren die Unternehmen von geringeren Betriebskosten und variablen Abrechnungsmodellen nach dem tatsächlichen Bedarf.

Flexible Services, kalkulierbare Kosten

Seit 1997 lässt Hako seine SAP-Lösungen daher durch die Telekom betreiben, seit 2015 als Dynamic Services for SAP aus dem Rechenzentrum in Frankfurt. Ein deutlicher Flexibilitätsgewinn für den Mittelständler, der mit der Lösung seine SAP-Landschaft vereinfacht, die Fixkosten reduziert und von variablen Nutzungs- und Abrechnungsservices profitiert. So bezieht er Ressourcen und Services passend zum Geschäftsverlauf. „Wir können die Ressourcen nun jederzeit flexibel zu- und abbuchen. Uns stehen unbegrenzte Serverkapazitäten zur Verfügung“, sagt Paasch. „Wenn beispielsweise größere Installationen anstehen, müssen wir nicht immer wieder neu investieren.“

Im Gegenteil: Dank der Lösung fallen für Hako heute niedrigere Fixkosten für das SAP-System an, denn abgerechnet wird nach dem tatsächlichen „Verbrauch“. So sind die Kosten für den Mittelständler mit einer festen Grundgebühr und einem Pay-per-User-Modell, das sich an der Anzahl der SAP-Nutzer orientiert, gut kalkulierbar. Rund 800 Mitarbeiter nutzen das System aktuell, die eigentlichen SAP-Lizenzen gehören dabei nach wie vor Hako.

Hako setzt auf Dynamic Services for SAP aus dem Rechenzentrum. Über das standardisierte, automatisierte und zentralisierte Betriebsmodell lassen sich Ressourcen und Services flexibel und bedarfsgerecht beziehen. Hako setzt auf Dynamic Services for SAP aus dem Rechenzentrum. Über das standardisierte, automatisierte und zentralisierte Betriebsmodell lassen sich Ressourcen und Services flexibel und bedarfsgerecht beziehen. (© 2017 Hako)

Abgegeben haben Paasch und sein Team auch Verantwortung. Und zwar für den gesamten Betrieb und die Datenbank. Beides übernimmt T-Systems für den Maschinenhersteller. Der hat entsprechend auch bei Updates, Sicherheitspatches oder neuer Hardware eine Sorge weniger. „Der technologische Wandel und Fortschritt ist heutzutage so rasant, dass wir uns für eine gute Performance unserer Systeme ansonsten ständig um neue Hard- und Software kümmern müssten. Das möchten wir nicht mehr selber übernehmen.“ Allein die Applikationsbetreuung liegt weiterhin in der IT-Abteilung von Hako.

Sicherheit auf dem neuesten Stand

Auch in puncto Sicherheit bietet die SAP-Lösung aus dem Rechenzentrum Hako höchste Standards ohne zusätzliche Investitionen: Sowohl Firewall als auch Back-up-Security-System sind stets auf dem neuesten Stand. Außerdem besonders wichtig für Hako: Die internationalen Kunden, deren Daten das Unternehmen in seinen Systemen verarbeitet, erwarten Zertifizierungen nach verschiedenen Standards. „Das Rechenzentrum eines großen Anbieters wie der Telekom wird auch dieser Anforderung gerecht“, sagt Paasch.

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