Schritt 1: Machen Sie den Anfang zum Smalltalk

Viele Menschen haben beim Smalltalk-lernen-und-führen Hemmungen, ein Gespräch zu eröffnen. Also sichern Sie sich ein großes Plus, indem Sie für den Gesprächseinstieg sorgen. Selbst wenn Sie nur über das Wetter sprechen: Ihr Gegenüber wird Ihnen dankbar sein, dass Sie eine peinliche Pause vermieden haben. Ein nettes Lächeln erleichtert den Einstieg in den Smalltalk zusätzlich.

Schritt 2: Finden Sie Gemeinsamkeiten

Mit ein paar geschickten Fragen finden Sie sicher mindestens eine Gemeinsamkeit mit Ihrem Gesprächspartner. Die eignet sich wunderbar, um Smalltalk zu betreiben. Vielleicht ...

  • ... stammen Sie beide aus derselben Stadt?
  • ... haben Sie Ihren letzten Urlaub im selben Land verbracht?
  • ... interessieren Sie sich beide für Sport?
  • ... haben Sie einen gemeinsamen Bekannten?
  • ... essen Sie beide gern italienisch?

Das sind wunderbare Ausgangspunkte für ein angenehmes Gespräch. Vielleicht entdecken Sie sogar im weiteren Verlauf noch zusätzliche Gemeinsamkeiten und können so neue Kontakte knüpfen.

Schritt 3: Hören Sie zu

Auch wenn Sie sich manchmal dazu gedrängt fühlen: Beim Smalltalk müssen Sie nicht den Alleinunterhalter spielen. Es wirkt sogar häufig egozentrisch und abschreckend, wenn Sie nicht auf Ihr Gegenüber eingehen. Stattdessen sollten Sie ehrliches Interesse zeigen, Fragen stellen und gut zuhören. Am besten eigenen sich offene Fragen, die nicht nur mit "ja" oder "nein" zu beantworten sind. Fragen Sie also statt "Gefällt Ihnen die Messe?" lieber "Was gefällt Ihnen dieses Jahr besonders gut auf der Messe?"

Schritt 4: Wählen Sie die richtigen Themen

Gerade wenn Sie Smalltalk lernen, wagen Sie sich mit dem falschen Thema schnell aufs Glatteis. Gute Themen sind zum Beispiel:

  • die Anreise: Fragen Sie Gäste, ob sie den Weg gut gefunden haben, oder erzählen Sie eine kleine Anekdote von Ihrer eigenen Anreise.
  • der aktuelle Anlass: Kommentieren Sie den gehörten Vortrag oder machen Sie Bemerkungen zur Dekoration und zum Buffet.
  • die berufliche Situation: Fragen Sie nach dem Werdegang und den aktuellen Projekten Ihres Gesprächspartners – natürlich ohne dass es wie ein Verhör wirkt.
  • private Interessen: Wenn es sich ergibt, sind auch Hobbys wie Sport oder kulturelle Aktivitäten ein angenehmes Gesprächsthema.

Meiden sollten Sie dagegen Gespräche über:

  • Politik
  • Religion
  • Finanzen
  • persönliche Probleme und Krankheiten
  • Tratsch und Gerüchte

Bei diesen Themen könnte es heikel werden: Ihr Gegenüber hat vielleicht ganz andere Ansichten als Sie und die Sympathie schwindet schnell. Oder es handelt sich um unangenehme Themen, mit denen Sie Ihren Gesprächspartner ungewollt beleidigen oder an belastende Dinge erinnern. Lästern ist außerdem nie eine gute Idee: Es lässt Sie nicht sympathisch wirken und könnte bei Ihrem Gegenüber die Sorge wecken, bald selbst zur Zielscheibe Ihres Spotts zu werden.

Schritt 5: Bleiben Sie positiv

Grundsätzlich sollen Smalltalk lernen und führen eine angenehme Sache sein. Nörgeln Sie also nicht am Essen oder der Parkplatzsituation herum und halten Sie sich mit Kritik am Redner zurück. Vielleicht teilt Ihr Gesprächspartner Ihre Meinung, aber ein gutes Gesprächsklima schaffen Sie damit nicht. Im schlimmsten Fall stoßen Sie ihn sogar vor dem Kopf, weil er sich durch Ihre Aussagen selbst beleidigt fühlt.

Fazit: Mit diesen Tipps können Sie recht einfach Smalltalk lernen. Achten Sie grundsätzlich auf eine freundliche Ausstrahlung und unverfängliche Themen und gehen Sie immer auf Ihr Gegenüber ein.

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