Warum Social-Media-Monitoring essentiell ist

Ja, es ist zeit- und ressourcenintensiv, Facebook, Twitter und all die anderen Netzwerke, auf denen Ihr Unternehmen aktiv ist, immer im Blick zu behalten. Dennoch sollten Sie das Social-Media-Monitoring nicht vernachlässigen. Denn es kann nicht nur wichtige Erkenntnisse über Ihre Zielgruppe und neue Impulse liefern, sondern auch größere Schäden durch Shitstorms abwenden. Mit Monitoring-Tools lässt sich der Aufwand für das Social-Media-Monitoring deutlich reduzieren. Zudem erleichtern viele Monitoring-Tools den wichtigen Dialog mit den Nutzern.

1.  Hootsuite

Hootsuite ist kein reines Monitoring-Tool, sondern deutlich umfangreicher. Es lässt sich darüber beispielsweise auch die Ausspielung von Inhalten auf Facebook und Twitter steuern. Doch Hootsuite bietet auch weitreichende Analysefunktionen und verfolgt Mentions auf Facebook und Twitter. Pluspunkt: Hootsuite gibt es in einer kostenlosen Version mit eingeschränktem Funktionsumfang. Für professionelleres Social-Media-Monitoring empfiehlt es sich allerdings, eine der erweiterten Varianten einzusetzen, die ab 9,99 Euro pro Monat erhältlich sind.

2. Social Mention

Social Mention ist ein recht übersichtliches Monitoring-Tool, das einen einfachen Einstieg ins Social-Media-Monitoring ermöglicht. Pluspunkt: Es ist komplett kostenlos. Dafür beschränkt sich die Analyse allerdings auf vergleichsweise wenige Social-Media-Seiten. Laut Betreiber sind es über 100. Die Analyse ist hingegen recht tiefgreifend: Die Daten werden hinsichtlich ihres Einflusses in verschiedenen Kategorien wie Reichweite oder Passion untersucht.

3. Brandwatch

Brandwatch gilt derzeit als DAS Tool in Sachen Social-Media-Monitoring und wird von diversen großen Konzernen, darunter Microsoft, Ikea und Unilever, eingesetzt. Es deckt nicht nur die üblichen sozialen Netzwerke ab, sondern verfolgt auch Mentions in zahlreichen Blogs und Foren sowie auf Nachrichten-Seiten. Nach eigenen Angaben deckt Brandwatch mehr als 80 Millionen Online-Quellen ab und erlaubt sogar eine Analyse rückwirkend bis zum Jahr 2010. Zudem bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen an. Die umfangreichen Funktionen schlagen allerdings mit mindestens 600 Euro pro Monat zu Buche – also definitiv eines der teureren Monitoring-Tools. Ein kostenloser Test für 30 Tage inklusive persönlicher Beratung ist möglich.

4. Talkwalker

Talkwalker gehört zu den mächtigsten Monitoring-Tools am Markt. Das macht sich auch im Preis bemerkbar. Bereits die Basisversion kostet 500 Euro pro Monat, für die Corporate-Lösung für mittlere Unternehmen fallen 1.000 Euro an. Dafür lässt das Tool beim Social-Media-Monitoring aber auch kaum Wünsche offen. Talkwalker bietet umfangreiche Analysefunktionen, eine übersichtliche Verfolgung von Diskussionen und verfügt sogar über eine Bilderkennung, die in die Analyse von Inhalten einfließt. Außerdem lassen sich mit dem Tool Trendthemen identifizieren, was Ihnen beim Marketing einen Vorsprung verschaffen kann.

5. HowSociable

Das Monitoring-Tool HowSociable ist eine gute Hilfe, wenn Sie auch die Social-Media-Aktivitäten Ihrer Wettbewerber im Blick behalten möchten. Es vergleicht die eigene Social-Media-Präsenzen mit jener der Konkurrenz. Anders als andere Monitoring-Tools erstellt HowSociable ein Ranking der einzelnen Plattform, so dass Sie schnell sehen, auf welchen Kanälen es gut läuft und wo Sie noch nachjustieren sollten.

In das Social-Media-Monitoring bezieht HowSociable neben den üblichen Netzwerken auch WordPress- und Tublr-Seiten ein. Die Kosten hängen von der Anzahl, der zu analysierenden Items ab. Für die Basisversion, mit der fünf Marken oder Themen beobachtet werden können, fallen für drei Monate 9 US-Dollar an. Doch auch die Kosten für die Premiumvariante mit bis zu 100 Items sind mit 99 US-Dollar pro Jahr überschaubar.

Weiterführenden Links: