In den aktuell herausfordernden Zeiten zeigt sich deutlich, welche Berufsgruppen notwendig sind, um die Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Dazu zählen beispielsweise Kraftfahrer, die Lebensmittel an Supermärkte liefern, Kuriere, die Medikamente zu Apotheken und zu Patienten nach Hause bringen, Elektrotechniker, die Kraftwerke warten oder mobiles Pflegepersonal. Diese gesteigerte Aufmerksamkeit führt auch dazu, dass Mängel an den Arbeitsbedingungen dieser Berufsgruppen in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken. Genauso wie die Frage, welche Anforderungen diese Arbeitnehmer an ihren Arbeitsplatz haben und wie die Digitalisierung die Bedingungen verbessern kann.

Die techconsult-Studie „My Modern Workplace“, unterstützt von der Telekom Deutschland GmbH sowie der Bechtle AG, untersucht die Anforderungen an einen modernen Arbeitsplatz. Im Rahmen der Studie wurden 800 Arbeitnehmer aus verschiedenen Berufsgruppen, innerhalb des dritten Quartals 2019, befragt. Darunter Desk Worker, die die meiste Arbeitszeit an einem Ort verbringen, aber auch Internal Mobile Worker, die sich an unterschiedlichen Orten innerhalb eines Unternehmens aufhalten. In diesem Beitrag stehen die Bedürfnisse der External Mobile Worker, also derjenigen, die sich die meiste Arbeitszeit außerhalb ihres Unternehmens aufhalten, im Mittelpunkt.

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Leistungsstarke mobile Endgeräte besonders wichtig

Das Wesentliche bei diesen Arbeitnehmern ist, dass sie keinen festen Arbeitsplatz haben und rund 75 Prozent ihrer Arbeitszeit außerhalb ihres Unternehmens tätig sind. Viele Berufsgruppen sind systemrelevant, etwa Gebäudereiniger, Zulieferer oder Elektrohandwerker. Ungefähr die Hälfte (58 Prozent) der Befragten arbeiten im Bereich Dienstleistung und rund ein Viertel (22 Prozent) in der Industrie. Der Rest entfällt auf Handel (zwölf Prozent) und Gesundheitswesen (acht Prozent).

Immer mit bestem Netz unterwegs

Mit den 5G-fähigen Business Mobil Tarifen der Telekom profitieren Nutzer von mehr Datenvolumen, Allnet Flat, Budget für Auslandstelefonie sowie kostenloser MulitSIM.

Da die extern mobil arbeitenden Fachkräfte hauptsächlich vor Ort bei Kunden im Einsatz sind, sind sie gleichzeitig Repräsentanten ihres Arbeitgebers. Daher ist es wichtig, dass sie reibungslos mobil tätig sein und sicher auf Daten, Programme und Systeme zugreifen können. Laut der Studie ist daher das Smartphone mit mobilen Anwendungen das wichtigste digitale Endgerät für die External Mobile Worker. 66 Prozent der Befragten nutzen es. 38 Prozent arbeiten mit einem Notebook. Allerdings sind die mobilen Geräte bei der Mehrzahl der Befragten veraltet. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Arbeitgeber ersetzt Hardware nur, wenn sie nicht mehr funktioniert. 52 Prozent der External Mobile Worker erwarten, dass ihre Arbeitgeber ihnen in Zukunft stets moderne mobile Arbeitsgeräte wie Smartphones, Notebooks und Tablets zu Verfügung stellen. Das lohnt sich auch für Unternehmen, denn mit veralteten Geräten verschenken sie, im Hinblick auf den rapiden technologischen Wandel, wertvolles Potenzial. Um zukunftsfähig zu bleiben, sollten sie auf innovative Notebooks und Smartphones mit Mobilfunktarifen setzen, die auch den neuen Standard 5G unterstützen.

Bei 40 Arbeitsstunden pro Woche liegt das Einsparpotenzial bei 9 Prozent. Bei 40 Arbeitsstunden pro Woche liegt das Einsparpotenzial bei 9 Prozent. (© 2020 )

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Office-Anwendungen mobil nutzen mit Microsoft 365

Von überall aus arbeiten mit Microsoft 365

Beim Kunden vor Ort, unterwegs oder zu Hause: Mit Microsoft 365 nutzen Arbeitnehmer Office-Anwendungen wie Word, Excel oder PowerPoint ganz flexibel. Besonders beliebt ist aktuell die Collaboration Software Teams: Dank vermehrter Heimarbeit sind, nach Angaben des Unternehmens, in der ersten Märzwoche 2020 rund 12 Millionen neue Nutzer hinzugekommen. Aktuell hat die Lösung weltweit 44 Millionen Anwender.

Um ortsunabhängig effektiv arbeiten zu können, benötigen die External Mobile Worker zudem einen unkomplizierten Zugriff auf Office-Anwendungen. Das erwartet die Hälfte der Befragten. Ein Drittel (32 Prozent) arbeitet bereits mobil mit Office.

Obwohl die Fachkräfte, die meiste Arbeitszeit beim Kunden verbringen, gehören sie dennoch zu einem Team und wünschen sich den Austausch mit Kollegen. Collaboration Tools und Videokonferenzlösungen bieten die Möglichkeit, einander zumindest digital in die Augen zu schauen. 47 Prozent der extern mobil arbeitenden Fachkräfte möchte sich über Chatfunktionen mit Kollegen austauschen. Bisher können das nur 22 Prozent. Mit Microsoft 365 – dem cloudbasierten Gesamtpaket fürs Büro – können Mitarbeiter mobil auf Anwendungen wie Word, Excel oder PowerPoint zugreifen, über die zugehörige Kollaborationslösung Microsoft Teams chatten, Videokonferenzen abhalten, sich selbstständig digital Gruppen organisieren und gemeinsam an Dokumenten arbeiten.

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Unerwarteter Anschub für Collaboration Tools

Solche Tools sind nicht nur relevant für External Mobile Worker. In der aktuellen Lage gewinnen sie für nahezu alle Arbeitnehmer an Bedeutung. Denn aufgrund der Corona-Pandemie müssen viele Mitarbeiter mit Kollegen und Kunden aus dem Home-Office heraus kommunizieren. Die jüngst veröffentlichte „Deutsche Social Collaboration Studie“ der Unternehmensberatung Campana & Schot zeigt: Mitarbeiter, die bereits Erfahrungen mit Collaboration Tools hatten, arbeiten 39 Prozent effizienter als die, die vorher wenig oder gar nicht mit solchen Lösungen gearbeitet haben.

42 Prozent der extern mobil arbeitenden Fachkräfte sind, laut der Studie von techconsult, der Meinung, dass sie mit solchen modernen Arbeitsbedingungen in Zukunft motivierter arbeiten werden.

Erfahren Sie mehr über den „Modern Workplace Check“: Hier können Sie den Status Ihrer Arbeitsplätze prüfen.