SEO: Die Abkürzung steht für den englischen Begriff „Search Engine Optimization“, auf Deutsch: „Suchmaschinenoptimierung“. In der Praxis werden darunter Maßnahmen verstanden, Webseiten auf der Ergebnisseite von Suchmaschinen ganz nach vorn wandern zu lassen. Die Wichtigkeit, weit oben zu stehen, ist nicht zu unterschätzen: Erscheint ein Treffer nicht auf den ersten beiden Seiten der Suchergebnisse, wird er kaum angeklickt. Sechs Tipps für die Suchmaschinenoptimierung:

1.Informative Inhalte schaffen

Um Webseiten für Kunden attraktiv zu machen, ist nicht nur das Layout entscheidend. Vielmehr geht es um die Frage: Was biete ich meinen Kunden an, was will ich verkaufen? Inhalte sind wichtig, um ein gutes Suchergebnis zu erzielen. Die Devise lautet: anschauliche und verständliche Texte statt seitenlanger Ausführungen im „Fachchinesisch“.

2.Texte durch Keywords optimieren

Schöne Formulierungen sind die eine Sache. Bei SEO kommt es jedoch auf mehr an. Sogenannte Keywords helfen, die Texte suchmaschinengerecht zu optimieren. Dazu sollte zunächst definiert werden, unter welchen Begriffen das Unternehmen im Internet gefunden werden soll. Mit kostenlosen Tools, etwa „Google AdWords“, lässt sich recherchieren, ob und wie oft nach einem Begriff gesucht wird. Bei Eingabe des Worts „Spielwaren“ beispielsweise werden weitere alternative Suchbegriffe als Keywords vorgeschlagen – hier Holzspielzeug, Kinderspielzeug, Stofftiere und Puppenwagen. Die Begriffe sollten in die Beschreibungstexte unbedingt mit aufgenommen werden. Tipp: Google sucht insbesondere in Überschriften, Teasertexten sowie Zwischenüberschriften nach diesen Keywords. Außerdem empfiehlt es sich, die definierten Suchbegriffe auch in die URL zu integrieren.

3.Eintrag ins Google-Branchenbuch

Die Konkurrenz ist groß – und das Internet noch viel größer. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ist es daher wichtig, auf regionaler Ebene gefunden zu werden. Dafür eignet sich ein Eintrag im Branchenbuch von Google, „Google Places“. Unternehmen können sich hier kostenlos mit Name, Adresse und Telefonnummer verewigen und damit die regionale Suche vereinfachen. Fotos, Öffnungszeiten und der Link zur Firmen-Webseite optimieren die Suche ebenfalls.

4.Vertrauen fördern

Kundenreferenzen oder Unternehmensauszeichnungen sind für Google Kriterien, um die Glaubwürdigkeit einer Webseite zu beurteilen. Warum also nicht einmal zufriedene Kunden in einem Video zu Wort kommen lassen? Auch Auszeichnungen, etwa das Gütesiegel „trusted shops“, machen sich – sofern vorhanden – gut auf der eigenen Firmen-Homepage.

5.Immer auf dem neuesten Stand

Google mag Aktualität. Unternehmen sollten daher auf ihrer Homepage über Neuigkeiten, Veranstaltungen oder Produkteinführungen berichten. Denn fest steht: Nur wer aktiv und aktuell ist, ist für Google interessant und erscheint in den Suchergebnissen.

6.Analysieren und ständig optimieren

Mithilfe sogenannter Monitoring-Tools, etwa „Google Analytics“, kann der Status der Firmen-Webseite regelmäßig überprüft werden: Wie viele Besucher halten sich auf meiner Homepage auf? Woher kommen sie? Und wie lange verharren sie bei bestimmten Artikeln oder Produktbeschreibungen? Detaillierte Auswertungen ermöglichen dem Unternehmen, direkt auf Veränderungen des Nutzerverhaltens zu reagieren und entsprechend zu handeln.

Wie die eigene Webseite auch nachträglich noch nach SEO-Kriterien optimiert werden kann:
http://cyberpress.de/wiki/Nachtr%C3%A4gliche_Suchmaschinenoptimierung