23 Milliarden Euro wurden 2017 in Deutschland mit Software umgesetzt. Zum Vergleich: Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Estland. Für 2018 wird eine Steigerung des Marktvolumens von sechs Prozent erwartet. Doch auch wenn die Umsätze mit Software in den vergangenen zehn Jahren fast kontinuierlich gestiegen sind, befindet sich die Branche aktuell in einem Wandel, den viele Softwarehäuser erst noch verkraften müssen.

Denn das Geschäftsmodell hat sich stark verändert. Während noch vor wenigen Jahren Computerprogramme in der Regel per Datenträger auf lokalen Rechnern oder Servern installiert wurden, nutzen immer mehr Firmen Software aus Rechenzentren kommerzieller Anbieter – so genannte Software-as-a-Service (SaaS).

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Diese Software aus der Cloud nutzen Unternehmen am meisten

Bürosoftware wie Schreib- und E-Mailprogramme oder Tabellenkalkulationen ist aktuell die beliebteste Cloud-Software, die Unternehmen aus Rechenzentren kommerzieller Anbieter mieten. Laut Bitkom nutzen 46 Prozent Office-Anwendungen als Service aus der Cloud. Auf Platz zwei der am meisten genutzten Cloud-Programme liegt Sicherheitssoftware wie etwa Virenschutz-Programme mit 44 Prozent. Rund ein Drittel der Firmen nutzt darüber hinaus Groupware-, Collaboration-Tools oder Enterprise-Ressource-Planning-Systeme aus der Cloud.

Ein Beispiel ist Microsoft Office 365 aus der Cloud. Hier müssen Anwender keine Software mehr lokal installieren und profitieren immer von der aktuellsten Version, müssen sich also nicht mehr mit Updates herumschlagen. Ein Login via Webbrowser genügt, schon stehen Excel, PowerPoint, Word und SharePoint online zur Verfügung. Die Bezahlung erfolgt meist genau nach Verbrauch auf monatlicher Basis. Derartige Office-Anwendungen aus der Cloud nutzt laut Internet-Branchenverband Bitkom bereits knapp die Hälfte aller Unternehmen (46 Prozent) in Deutschland.

 

Neues Telekom Partnerprogramm SoftwareBoost

Für Softwarehäuser bedeutet der Trend hin zu web- und cloudbasierten Anwendungen eine massive Umstellung. Und das betrifft nicht nur das Abrechnungsmodell: Software, die in der Cloud entwickelt und bereitgestellt wird, ist vollkommen anders aufgebaut als herkömmliche Programme, die auf lokalen Datenträgern installiert werden. Denn Cloud-Software funktioniert anders als herkömmliche Programme. Während herkömmliche Software beispielsweise in der Regel pro Arbeitsplatz und PC bezahlt wird, berechnen Cloud-Anbieter ihre Softwarelizenzen pro Nutzer und auch nur so lange, wie sie tatsächlich genutzt wird.

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Software aus der Cloud von der Telekom

Die Telekom ist nicht nur selbst Cloud-Provider und begleitet Softwarehäuser auf ihrem Weg in die Cloud, sondern bietet auch selbst unzählige Programme im Software-as-a-Service-Modell. Dazu zählen unter anderem:

Um Softwarehäuser auf ihrem Weg in die Cloud und beim Wandel ihres Geschäftsmodells zu unterstützen, hat die Deutsche Telekom nun das Partnerprogramm SoftwareBoost ins Leben gerufen. Softwarehäuser, die sich dafür qualifizieren, werden hier unter anderem dabei unterstützt, schnell und einfach neue cloudbasierte Lösungen am Markt zu platzieren. Zu diesem Zweck stellt die Telekom technische und organisatorische Beratung als Teil des Programmes zur Verfügung.

Für die Vermarktung stehen Software-Entwicklern darüber hinaus vorgefertigte Schablonen bereit, so genannte White-Label-Frameworks. Damit erstellen diese ohne großen Aufwand Websites, Blogs, Webshops oder Webapplikationen, die von beliebigen Endgeräten aus abrufbar sind – vom PC übers Smartphone bis zum Tablet.

Darüber hinaus erhalten Teilnehmer des SoftwareBoost-Partnerprogramms laut Telekom vergünstigte Konditionen für IT-Ressourcen aus der Open Telekom Cloud, Hilfe bei der technologischen Ausgestaltung sowie Unterstützung bei Marketing und Vertrieb. Gemeinsam mit externen Agenturen werden bei Bedarf individuelle Mediapläne für die Programmteilnehmer entwickelt und umgesetzt. Komplettiert wird das Leistungsversprechen durch gemeinsame Auftritte bei Veranstaltungen sowie weitere Networking-Möglichkeiten.

Softwarehäuser können sich ab sofort bei der Telekom für das Partnerprogramm bewerben. Voraussetzung ist ein spannendes digitales Geschäftsmodell. Weitere Informationen zum SoftwareBoost-Partnerprogramm stellt die Telekom im Internet bereit.