1. Fehler: Unrealistische Ziele

Zielsetzung will gelernt sein – schließlich sollen Ihre Ambitionen auch Wirklichkeit werden. Doch vielen Gründern fehlt ein klarer Leitfaden, der festlegt, wo das Unternehmen in den kommenden Jahren stehen soll. Ganz wichtig: Ist meine Idee skalierbar? Ab wann kann ich mehr produzieren und meinen Umsatz steigern? Und: Zu welchem Zeitpunkt wird das Geschäftsmodell alle Kosten abdecken und Gewinn abwerfen? Detaillierte Tipps zur Zielsetzung finden Sie in diesem mDM-Ratgeber.

2. Fehler: Blinde Begeisterung

Klar, Sie sind von Ihrer Geschäftsidee voll überzeugt. Auch all Ihre Freunde und Verwandten stehen uneingeschränkt zu Ihrem Konzept und klopfen Ihnen anerkennend auf die Schulter. Doch all zu viel Anfangseuphorie verleitet zu Fehlern.  Da werden schon mal die Verkaufszahlen zu optimistisch eingeschätzt oder die Konkurrenz maßlos unterschätzt. Deshalb:  Verfallen Sie nicht in blinde Begeisterung und behalten Sie Chancen und  Risiken Ihrer Unternehmensgründung nüchtern im Blick.

3. Fehler: Ideenschutz vergessen

Sie hatten einen genialen Einfall, haben ein innovatives Produkt realisiert und sofort auf den Markt geworfen? Dann sollten Sie Ihr Geschäftsmodell schleunigst mit den entsprechenden Schutzrechten absichern. Denn nur so sind Sie vor rücksichtslosen Plagiatioren gefeit. Wie Sie Ihre Geschäftsidee wirksam schützen, verraten wir in diesem Ratgeber.

4. Fehler: Zu wenig Geld

Ohne Moos nichts los – das gilt insbesondere bei einer Unternehmensgründung. Viele Start-ups legen allerdings zu wenig Geld auf die Seite. Dabei ist finanzielles Polster notwendig, da ...

  • in den ersten Monaten Unternehmen häufig noch keinen Gewinn erwirtschaften.
  • laufende Kosten in einem dynamischen Marktumfeld auch sprunghaft ansteigen können.
  • Forderungsausfälle den Unternehmen mit dünner Kapitaldecke wirtschaftlich das Genick brechen.

Daher: Genügend Eigenkapital ansammeln und zu Beginn die Kosten möglichst gering halten. Für das Zwei-Mann-Start-up ist das Home Office geeigneter als das schicke Büro unter einer noblen Adresse. Dies führt uns direkt zum nächsten Punkt ...

5. Mangelndes Finanzwissen

Unternehmer ohne betriebswirtschaftliches Grundwissen bestehen am Markt nicht allzu lange. Dies hat auch eine KfW-Studie bestätigt. Ein weitverbreiteter Fehler: Um die Auftragsbücher möglichst schnell zu füllen und die Konkurrenz auszustechen, bieten viele Start-ups Ihre Waren und Dienstleistungen zu günstig an. Das führt zu einem bösen Erwachen, sobald die ersten Rechnungen ins Haus flattern.

Kalkulationen zu Kosten- und Personalstrukturen lassen sich nämlich nicht aus dem Bauch heraus festlegen, sondern erfordern einen ausgeklügelten Business-Plan. Die gute Nachricht: Wer kein Mathegenie ist und keine Ahnung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen hat, kann sich externe Hilfe holen. Zum Beispiel bei der IHK.

6. Fehler: Streit zwischen den Gründern

Aus Freunden werden Geschäftspartner – das ist in der deutschen Gründerlandschaft keine Seltenheit und eigentlich nicht weiter problematisch. Aber wenn Ihre Firma nach der Unternehmensgründung schwere Zeiten durchmacht, dann braucht es klare Regeln. Wer haftet bei einer Insolvenz? Was sind die mittel- und langfristigen Ziele? Legen Sie diese Punkte am besten schriftlich fest. Sonst zerbricht nicht nur Ihre Freundschaft, sondern auch das junge Unternehmen.

7. Miserables Marketing

Schlechtes Marketing bedeutet nicht nur, falsche Werbekanäle zu bedienen. Es beginnt mit der simplen Frage, ob Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung überhaupt ein Alleinstellungsmerkmal besitzt und sich von der Konkurrenz abhebt. Nichts geht einer globalisierten Wirtschaftswelt so schnell unter wie ein beliebiges Geschäftsmodell.

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