Flug-Chaos: Was tun?

Verdi-Streik! Zehntausende Passagiere befürchten Flugausfälle oder Reiseverzögerungen. Betroffen sind die Flughäfen ...

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Eine Frage schießt Entscheidern natürlich sofort durch den Kopf: Ist mein Flug auch betroffen? Für Lufthansa-Kunden klärt dies ein Blick auf eine spezielle Webseite. Dort sind alle gestrichenen Flüge aufgelistet. Im Reiter "Meine Buchung" lassen sich Alternativrouten finden und kostenfrei umbuchen. Auch Stornierungen nehmen Lufthansa-Kunden hier vor oder wandeln innerdeutsche Flugtickets in eine Bahnkarte um.

Fluggäste von Eurowings oder Airberlin können ebenfalls auf den jeweiligen Webseiten ihren Flugstatus überprüfen. Beide Airlines bieten Umbuchungen an.

Das stellt Sie nicht zufrieden? Zum Glück haben Manager einige Alternativen zur Reise im Flugzeug.

Alternative 1: Die Bahn

Mal ehrlich: Wer von Hamburg nach Köln will, muss nicht zwangsläufig in den Flieger steigen. Kurze und mittlere Strecken lassen sich auch auf der Schiene bewältigen. Aktuell bietet die Deutsche Bahn ein umfangreiches Geschäftskundenprogramm an. Der Vorteil: Wer viel reist, bekommt Rabatte auf seine Tickets. Auch die Buchung von Mitarbeitern wird erleichtert. Ein zusätzlicher Pluspunkt: Wenn Sie Laptop oder Tablet dabei haben, dann können Sie im Zug noch wichtige Arbeiten erledigen.  Oder Sie nutzen die Zeit und entspannen während der Fahrt ein wenig.

Alternative 2: Das Auto

Wer mit dem Auto unterwegs ist, bleibt auch trotz Verdi-Streik nicht auf der Strecke. Denn mit einem fahrbaren Untersatz sind Sie Ihr eigener Chef. Einsteigen, Pause machen, ankommen – alles, wann und wo Sie wollen. Beachten Sie allerdings, dass ein erhöhtes Verkehrsaufkommen Ihre Reise verlängern kann. Planen Sie daher genügend Pufferzeit ein. Sie wollen für die Geschäftsreise einen Mietwagen anheuern? Dann lohnt es sich, die Preise der Autos zu vergleichen. Zum Beispiel auf Billiger-Mietwagen.de. Für Kurzstrecken können Manager auch auf Car-Sharing-Konzepte wie DriveNow oder Car2Go zurückgreifen.

Alternative 3: Mitfahrgelegenheit

Diese Alternative empfiehlt sich eher für spontane und abenteuerlustige Chefs. Auf Portalen wie Blablacar lassen sich auf die Schnelle Mitfahrgelegenheiten organisieren. Der Vorteil: Da sich alle Reisenden die Spritkosten teilen, ist die Fahrt recht günstig. Der Nachteil: Es besteht das Risiko, dass der Fahrer Ihnen kurzfristig absagt. Wer auf Gelegenheitschauffeure vertraut, kann die auch über den Online-Vermittlungsdienst Uber ordern.

Eine weitere Möglichkeit: MeinFernbus fährt alle wichtigen Ziele im deutschsprachigen Raum kostengünstig an. Allerdings dauert die Fahrt aufgrund der vielen Zwischenstopps meistens länger als mit der Bahn oder dem Auto.

Alternative 4: Virtuelle Meetings

Was, wenn ein Verdi-Streik die Geschäftsreise ins Wasser fallen lässt und keine der obigen Alternativen so richtig überzeugt? Dann sollten Sie auf Video-Telefonie setzen. Eine Videokonferenz spart nicht nur Zeit und Reisekosten: Virtuelle Meetings ermöglichen den direkten Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern und punkten mit einem schnellen Austausch von Dokumenten. Auch Produkt-Präsentationen sind kein Problem. Welche Videokonferenz-Software besonders überzeugt, erfahren Sie in diesem mDM-Ratgeber.

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