Cloud Computing hat handfeste Vorteile. Einer davon: Sperrige Kapitalkosten (Capex) in flexible Betriebskosten (Opex) wandeln.

Vorteil 1: Geringeres Investitionsrisiko

Kaufmännische Entscheider stehen täglich vor der schwierigen Aufgabe, die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel so effizient wie möglich einzusetzen. Zu sparsame Investitionen können die Innovationskraft und damit letztlich den Geschäftserfolg abwürgen. Zu großzügig kalkulierte Anlagegüter kosten hingegen schnell mehr Geld, als sie einbringen.

Cloud Computing kann Unternehmen mehr Luft zum Atmen verschaffen. Denn damit können sie Software und Hardware je nach Bedarf aus Rechenzentren beziehen, die sie nicht selbst betreiben müssen. Wenn dadurch Anschaffung, Betrieb und Wartung eigener Kapazitäten teilweise oder ganz wegfallen, kann damit das Investitionsrisiko erheblich sinken. Voraussetzung ist ein Cloud-Anbieter mit einem Bezahlmodell im Pay-as-you-go-Verfahren – sprich: Zahlung nach Nutzung.

Die IT-Ressourcen aus der Cloud passen sich dabei dem Geschäftsverlauf an. Bei hohem Bedarf werden Server automatisch nach vordefinierten Regeln hinzugebucht oder wieder abbestellt. In ruhigeren Zeiten müssen keine teuren Kapazitäten vorgehalten (und bezahlt) werden, die eigentlich gerade niemand braucht. Die so gesparten Mittel können stattdessen beispielsweise in die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells gesteckt werden.

Vorteil 2: Schnellere Time-to-Market

Und auch dabei bietet die Cloud Vorteile: Unternehmen, die flexible IT-Ressourcen aus der Cloud verwenden, können schneller entwickeln – und sind damit auch schneller mit neuen Produkten und Diensten am Markt. Anschauliches Beispiel sind Software-Anbieter wie die Octopus Cloud AG aus der Schweiz. Das Unternehmen nutzt seit kurzem IT-Kapazitäten aus der Open Telekom Cloud.

„Wenn bei uns ein Mitarbeiter eine Idee hat, kann er mal eben schnell einen Server in der Cloud aufsetzen und Dinge testen. Wenn er fertig ist, schaltet er den Server einfach wieder ab. Und wir zahlen nur so lange, wie wir den virtuellen Server verwenden. Effizienter kann man nicht entwickeln“, sagt Bruno Pauli, Co-CEO und Gründer der Octopus Cloud AG.

Vorteil 3: Höchstleistung auf Abruf

Unternehmen, die kurzfristig umfassende Berechnungen oder Analysen mit sehr großen Datenmengen durchführen, profitieren ebenfalls von Cloud-Diensten. Denn IT-Infrastruktur mit entsprechend hoher Leistung selbst vorzuhalten ist extrem teuer. Erst recht, wenn sie nicht dauerhaft, sondern lediglich projektbezogen und damit temporär genutzt wird. Eine weitaus wirtschaftlichere Lösung ist High Performance Computing aus der Cloud.

Zum Beispiel für Versicherungen oder Banken, die für Risikoanalysen auf Basis sehr komplexer Algorithmen enorme Rechenkapazitäten benötigen. Oder für Wirtschaftszweige, die ihre Produkte mit immer höherem Simulationsaufwand entwickeln. Etwa die Automobilindustrie: Während Hersteller früher in erster Linie mit Prototypen auf dem Prüfstand oder in fernen Ländern testeten, wird heute immer mehr simuliert. Von der Entwicklung einzelner Komponenten über die Aerodynamik im virtuellen Windkanal bis hin zu Crash-Tests am Computer wandert die Fahrzeugentwicklung heute zunehmend in die Cloud. Das Ergebnis: geringere Kosten und kürzere Innovationszyklen.

Und zu guter Letzt sind es Einrichtungen wie die renommierte europäische Organisation für Kernforschung CERN, die auf IT-Ressourcen aus der Wolke setzen. Die Berechnungen der Wissenschaftler erzeugen einen extrem hohen IT-Bedarf – jedoch oft nur über einen sehr kurzen Zeitraum, in manchen Fällen nur für wenige Stunden oder Tage. Die Forscher greifen daher seit einiger Zeit auf Kapazitäten der Open Telekom Cloud für komplexe Berechnungen in der Teilchenphysik zurück.

Fazit: Mehr Agilität, weniger Risiko

Unter dem Strich können Unternehmen mit dem gezielten Einsatz von Soft- und Hardware-Kapazitäten aus der Cloud agiler werden, ihr Investitionsrisiko senken und Innovationspotential heben. Für optimale Sicherheit und größtmöglichen Datenschutz empfiehlt sich dabei ein Anbieter wie die Telekom, der zertifizierte Rechenzentren in Deutschland betreibt und darüber hinaus ein flexibles Bezahlmodell mit stundengenauer Abrechnung bietet.

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