Scherben bringen bekanntlich Glück. Aber wenn durch einen Sturm eine Fensterscheibe zertrümmert wird, muss schnell Ersatz her.

Doch wo ist der nächste Fenstermonteur? Und welcher ist der Beste? Jetzt werden entweder Branchenbücher gewälzt – oder schnell das Internet befragt. Und dahin geht der Trend – zum Online-Vergleich. Für Unternehmer bedeutet das: digital aufrüsten. Die Internet-Präsenz ist heute wichtiger denn je. Doch eine ansprechende Homepage des Betriebes allein ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Wird diese von den Kunden nicht gefunden, bleiben Warenangebote und Dienstleistungen in den Tiefen des www verborgen – oder der Kunde nimmt womöglich die Leistungen der Konkurrenz in Anspruch.

Von der Konkurrenz lernen

Um nicht nur „offline“, sondern auch online aktiv am Wettbewerb teilzunehmen, sollten Unternehmer bei ihrer Firmenhomepage einiges beachten. Und dafür lohnt sich zunächst einmal der Blick nach rechts und links – denn Best-Practice Beispiele im Bereich Websites gibt es viele. Unser Experte von Strato empfiehlt daher die Konkurrenzanalyse: Was macht Unternehmen x erfolgreicher als Unternehmen y? Wie präsentieren sich branchengleiche – aber auch -fremde – Dienstleister im Internet? Die Analyse sollte als virtueller Ausflug zur Inspiration angesehen werden, lässt sich doch von den Firmenwebsites etablierter Betriebe und von den frischen Ideen kleiner Start-Ups einiges lernen – und eventuell für den eigenen Online-Auftritt adaptieren.

Wichtigstes „Tool“ bei der Analyse: google. Hier können Unternehmer ganz einfach die Stichworte eingeben, über die sie von ihren Kunden gefunden werden wollen – und über die auch ihre Mitstreiter gesucht werden. Also beispielsweise „Fenster“, „Fensterbau“ oder „Fenstermontage“. Ist das Unternehmen vorwiegend regional tätig, sollten die Begriffe mit dem jeweiligen Ort oder der Region kombiniert werden, etwa „Fenstermonteur Köln“. Ganz oben bei google stehen bezahlte Anzeigen. Auch diese sind für die Analyse interessant, denn ihnen liegt meist eine Online-Marketingstrategie zugrunde. Hat sich ein Fenstermonteur beispielsweise auf „Balkontüren“ spezialisiert, wird er über dieses Schlagwort von seinen Kunden gefunden. Andere profilieren sich mit ihren „Fensterpreisen“, und heben sich darüber von der Konkurrenz ab.

Der richtige Preis

Werden die Produkte oder Dienstleistungen bundesweit angeboten, empfiehlt es sich außerdem,  die großen Portale für Online-Preisvergleiche zu durchforsten. Für Handwerker und andere Dienstleister etwa lohnt sich ein Blick auf das Portal my-hammer.de. Auf diese Weise können die eigenen Preise mit denen der Konkurrenz verglichen – und gegebenenfalls nach unten oder oben korrigiert werden. Denn bevor der Kunde ein Produkt kauft, informiert er sich zunächst im Internet, vergleicht Preis und Qualitätsbeschreibungen – und greift dann erst zu. Die Erfolgstrainer-Experten von STRATO empfehlen: „Stellen Sie in den Vordergrund, womit Sie Ihre Verkaufschancen eindeutig erhöhen. Liegen Ihre Preise für Isolierglasfenster beispielsweise über denen der Konkurrenz, preisen Sie die hohe Qualität oder die umfangreichen Serviceleistungen Ihres Unternehmens an. Wichtig: Bleiben Sie bei der Wahrheit und versprechen Sie keine Sachen, die Sie nicht halten können. Der Kunde ist kritisch – und die Konkurrenz hoch.“ (Weitere Tipps zur Firmenhomepage bei den STRATO Erfolgstrainern unter erfolgstrainer.strato.de).