1. Den FOMO-Effekt einsetzen

Die Buchstaben FOMO stehen für den englischen Begriff "fear of missing out". Bei diesem Effekt geht es also um die Angst der Kunden, etwas zu verpassen, zum Beispiel ein besonders günstiges Angebot oder ein limitiertes Produkt. Sie profitieren von diesem Effekt, indem Sie in Ihrem Onlineshop darauf hinweisen, wenn nur noch wenige Exemplare eines Artikels verfügbar sind oder wenn eine Rabattaktion bald endet. Der Kunde entscheidet sich dann möglicherweise schneller zum Kauf, weil er die Sorge hat, dass er das später nicht mehr kann. Allerdings sollten Sie dieses Mittel nicht übertrieben einsetzen und dabei keine falschen Angaben machen. Wenn über mehrere Tage hinweg der Hinweis "Nur noch heute" auf einer Seite steht, fühlen sich die Kunden sich zu Recht hinters Licht geführt und dürften künftig einen Bogen um Ihren Shop machen.

2. Vom Mitläufer-Effekt profitieren

Diese Erkenntnis der Werbepsychologie zeigt, dass Menschen gerne der Masse folgen und sich für Dinge interessieren, die andere Menschen auch gekauft und gut bewertet haben. Diesen Effekt nutzen Sie für sich, indem Sie zum Beispiel in Ihrem Onlineshop die Topseller markieren und die Möglichkeit zu Kundenbewertungen geben.

3. Werbepsychologie: Die Macht der Farben nutzen

Bei der Gestaltung des Onlineshops können Sie mit der Wahl der Farben wichtige Weichen stellen: Jede Farbe weckt andere Emotionen bei den Kunden und es kommt darauf an, wer Ihre Zielgruppe ist und wie Sie wahrgenommen werden möchten. Grün signalisiert zum Beispiel Frische, während Blau und Schwarz Sie eher seriös erscheinen lassen. Als Hintergrundfarbe empfiehlt sich meist Weiß, damit die Aufmerksamkeit nicht von den Produkten abgelenkt wird. Mit Rot können Sie Akzente setzen und zum Beispiel auf besondere Angebote hinweisen. Mehr über die Wirkung von Farben lesen Sie in diesem mDM-Ratgeber.

4. Den Paralyse-Effekt vermeiden

Eine andere Erkenntnis aus der Werbepsychologie betrifft einen negativen Effekt, den Sie vermeiden sollten: Bei einer zu großen Auswahl an unübersichtlichen Optionen fühlt sich der Kunde schnell überfordert und beinahe paralysiert. Weil er sich nicht orientieren kann, bricht er den Kauf vielleicht sogar ab. Gestalten Sie deshalb die Angebotsseiten in Ihrem Onlineshop übersichtlich und geben Sie Orientierungshilfen. So können Sie zum Beispiel beliebte Angebote hervorheben.

Weiterführende Links:

  • Wissenschaftliche Erkenntnisse für das eigene Marketing nutzen – dieser Ansatz nennt sich Neuromarketing. Lesen Sie im mDM-Ratgeber, was dahinter steckt.
  • Oft trennt einen Kunden nur ein kleiner Schritt von der Kaufentscheidung. Mit einem Call-to-Action geben Sie ihm einen Impuls in diese Richtung.